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Antike Kulturen (B.A.)

Herzlich willkommen zu einer Reise durch die Geschichte der Hochkulturen der Alten Welt: Von den Pyramiden bis zum Turm zu Babel, von Stonehenge bis zum Partheon, vom Kolosseum bis zur Hagia Sophia, von den Wüstenvätern Ägyptens bis zu den Christen Indiens, von Homers Ilias bis zu Vergils Aeneis, von Caesar bis zu Karl dem Großen. In Göttingen haben Sie die Möglichkeit, ein außergewöhnlich umfassendes, vielseitiges und spannendes Studium der Kulturen des Altertums in Europa und rund um das Mittelmeer aufzunehmen.

Name des Studienfachs: Antike Kulturen (B.A.)
Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienbeginn: nur Wintersemester

Zulassung zum Wintersemester 2017/18:

  • 1. Fachsemester: zulassungsfrei (Immatrikulation ohne vorherige Bewerbung)
  • 2. bis 6. Fachsemester: zulassungsfrei (Immatrikulation ohne vorherige Bewerbung)
  • Internationale Bewerber (Non-EU): zulassungsfrei (Bewerbung bei International Student Office)



Darstellung des Studienangebots
Die Vielfalt des Altertums in einem Studium – Antike Kulturen
Der Bachelorstudiengang Antike Kulturen ist ein Studienangebot des Zentrums CORO (Centrum Orbis Orientalis et Occidentalis) der Georg-August-Universität Göttingen.
Gegenstand der Ausbildung sind die antiken Kulturen Europas, des Mittelmeerraumes und seiner Umwelt, wie z.B. das ur- und frühgeschichtliche Europa, das antike Griechenland, das Römische Reich, Syrien-Palästina, Mesopotamien und Ägypten.
Studienziel ist die Aufnahme geeigneter Masterstudiengänge und die Vorbereitung auf eine akademische Laufbahn im Bereich der Altertumswissenschaften, zum anderen die Möglichkeit, einen Einstieg in das außerakademische Berufsfeld zu finden (z.B. Museen, Bibliotheken, Verlage, Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Neue Medien, Wissenschafts- und Kulturmanagement, Reiseveranstaltung, Buch- und Kunsthandel, Erwachsenenbildung).

Aufbau des Studiums und Studieninhalte:
Antike Kulturen wird in Göttingen als Monofach-Bachelor-Studiengang angeboten. Im Fachstudium wird ein Studienschwerpunkt gewählt. Mögliche Schwerpunkte sind zurzeit:
Altorientalistik, Ägyptologie, Koptologie, Ur- und Frühgeschichte, Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Griechische Philologie, Lateinische Philologie, Spätantike oder Christlicher Orient.
Darüber hinaus werden die Bereiche Kulturgeschichte, Archäologie, Geschichte und Textwissenschaft/Philologie mit jeweils mindestens einem Modul belegt.
Außerdem absolvieren die Studierenden einen Professionalisierungsbereich, in dem fachspezifische Kenntnisse und Sprachen sowie allgemeine Schlüsselkompetenzen vermittelt und vertieft werden.
Bestandteil der Abschlussprüfung ist neben den einzelnen Modulprüfungen die Bachelorarbeit im gewählten Schwerpunkt.
Im Studienangebot Antike Kulturen besteht ein besonders großes Lehrangebot mit vielen Wahloptionen:
Es kann aus über 130 Modulen mit ca. 200 Lehrveranstaltungen aus den verschiedensten Bereichen der Altertumswissenschaften ausgewählt werden, darunter Sprachangebote wie Ägyptisch mit Hieroglyphen, Akkadisch und Sumerisch mit Keilschrift, Aramäisch, Griechisch, Hebräisch (mit Neuhebräisch), Latein, Syrisch und Ugaritisch.
Außerdem gibt es zahlreiche Lehrangebote zu Gesellschaften, Kulturen und Religionen des Altertums, ihren Literaturwerken und archäologischen Hinterlassenschaften und vieles mehr. In diesen Lehrangeboten werden die grundlegenden Methoden zur Erforschung historischer Gesellschaften aus den Bereichen Archäologie und Philologie, aus Sprach-, Geschichts-, Literatur- und Kulturwissenschaften in ihrer Vielfalt und in ihrem Zusammenhang vermittelt.

Studienbedingungen für ein Studium der Antiken Kulturen in Göttingen:
Die Georg-August-Universität Göttingen hat eine lange Tradition in der Erforschung der Antike: Schon im 18. Jh. lehrten hier berühmte Altertumswissenschaftler wie Christian Gottlob Heyne (1729-1812) und Johann David Michaelis (1717-1791).
Im Jahr 1867 vergab die Georg-August-Universität die, nach Paris und Berlin, weltweit erst dritte Professur für Ägyptologie an Heinrich Brugsch (1827-1894). Auch die Entzifferung der mesopotamischen Keilschrift durch die Arbeiten Georg Friedrich Grotefends (1775-1853) nahm in Göttingen ihren Anfang.
Im Archäologischen Institut und im Seminar für Ur- und Frühgeschichte wurden schon früh Sammlungen von Artefakten und Gipsabgüssen angelegt, die bis heute für das Studium und Forschung von großer Bedeutung sind.
Aufgrund dieser 250jährigen Tradition ist die Erforschung des europäischen Altertums und des Nahen und Mittleren Ostens in Göttingen durch Institute und Seminare sehr gut vertreten. Weiterhin stehen außergewöhnliche universitätsweite Einrichtungen wie die Staats- und Universitätsbibliothek zur Verfügung, die mit den Seminarbibliotheken, die zukünftig im Kulturwissenschaftlichen Zentrum gebündelt sind, umfangreiche Literaturrecherchen ermöglichen.
Darüber hinaus bestehen zahlreiche wissenschaftliche Projekte der beteiligten Fächer, die vielfältig die Einbindung der Lehre in die Forschung ermöglichen.

Sprachanforderungen/Vorkenntnisse
Allgemein werden Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch empfohlen. Empfohlene Vorkenntnisse sind abhängig vom jeweiligen Schwerpunkt, ebenso die während des Studiums zu erwerbenden Sprachkenntnisse. Die Anforderungen für die jeweiligen Studienschwerpunkte sind in der Studienordnung des Studiengangs Antike Kulturen oder bei den einzelnen Schwerpunkten zu erfahren (siehe Links).