Seminar für Altorientalistik
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mythos

Ansprechpartner:

Petra Kemmling
Seminar für Altorientalistik
Heinrich-Düker-Weg 14
37073 Göttingen

Tel. +49 551 39-24402

altorien[at]gwdg.de

Koordination:

Anja Merk, M.A. (z. Z. in Elternzeit)
Seminar für Altorientalistik
"KWZ / Grotefend-Haus"
Heinrich-Düker-Weg 14
37073 Göttingen

Tel. +49 551 39-2-4403
Anja.Merk[at]phil.uni-goettingen.de



Mythosprojekte



Verschiedene Forschungsprojekte zum Thema „Mythos“ kommen aus der Altorientalistik (A. Zgoll): Die frühesten schriftlich erhaltenen Mythen der Menschheit stammen aus dem antiken Mesopotamien. Sie haben sich in Keilschrift, eingedrückt auf Tontafeln, aus der Zeit des dritten bis ersten vorchristlichen Jahrtausends erhalten. Sprache der frühen Texte ist das Sumerische, was auch bis zum Ende der Keilschriftkulturen eine Art literarische Hochsprache bleibt. In dieser Sprache sind etwa fünfzig verschiedenartige mythische Texte überliefert, was zwei Drittel des Gesamtbestandes der mesopotamischen Mythen ausmacht; das andere Drittel ist in babylonischer Sprache verfasst. Für die Mythosforschung gehören diese Quellen zu den besonderen „Schätzen der Menschheit“: Ihre philologische und kulturwissenschaftliche Erschließung ermöglicht neue Einblicke in die frühesten Reflexionen des Menschen über sich selbst und seine Welt, die sowohl durch ihre Nähe wie ihre Fremdheit zum Weiterdenken anregen.
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