Unser neues Gleichstellungsteam der Fakultät für Geowissenschaften und Geographie setzt sich aus Vertreterinnen des Wissenschafts- und des Verwaltungsbereiches sowie der Studierenden zusammen.
Unser Ziel ist es, für eine Chancengleichheit von Frauen und Männern zu sorgen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium zu verbessern.
Leider ist die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern an deutschen Hochschulen noch nicht vollständig umgesetzt. Wie in den meisten gesellschaftlichen Bereichen ist der Großteil der Führungspositionen von Männern besetzt. Auch an der Universität Göttingen ist dieses Phänomen, das als „Leaky pipeline“ bezeichnet wird, zu beobachten. Es zeigt, dass die Anzahl der Frauen nach der Promotion und mit fortlaufender wissenschaftlicher Karriere abnimmt. So zeigt die Statistik, dass zwar 43 Prozent der Studierenden weiblich sind, allerdings nur 7 Prozent der Professuren von Frauen besetzt sind (Stand 2009; siehe Gleichstellungsplan im Anhang). Auf diese Weise geht wissenschaftliches Potential verloren, so dass Förderprogramme für Frauen in der Wissenschaft dringend verbessert werden müssen.