Seminar für Deutsche Philologie

Sommersemester 2021

Die Mitarbeiter*innen des Seminars sind wie bisher zu ihren Sprechzeiten digital zu erreichen (Angaben auf den jeweiligen Personalseiten). Bitte vereinbaren Sie Termine über Email.
Aktuelle Informationen des Prüfungsamts finden Sie hier.
Informationen des Universitäts-Präsidiums finden Sie hier.

Bleiben Sie gesund und bis hoffentlich bald wieder in Präsenz!


Grammatisches Propädeutikum zum Studienbeginn im Wintersemester 2021/2022

Auch zum Wintersemester 2021/2022 bietet die Abteilung Linguistik ein Grammatisches Propädeutikum an, in dem zentrale grammatische Kenntnisse, die im Studium vorausgesetzt werden, wiederholt und vertieft werden. Genauere Informationen und alle Details zum Kurs finden Sie im UniVZ und hier:

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Nachruf auf Dr. Burkhard Garbe

das seminar für deutsche philologie gedenkt an und trauert um unseren im juni 2021 verstorbenen kollegen dr. burckhard garbe. von 1970 bis 2006 forschte und lehrte er gleichermaßen zu sprache und literatur. zunächst arbeitete er mit am wörterbuch der deutschen sprache von jacob und wilhelm grimm. in akademischen kreisen war seine übersetzung des speyerer codex argenteus maßgeblich. als akademischer rat und späterer akademischer oberrat waren seine themengebiete breit gefächert im bereich gegenwartssprache und literatur: komiksprache, werbesprache, märchensprache, sprache und sexualität, konkrete poesie u.v.m. sein schriftstellerisches werk umfasst mehr als 40 bücher, vor allem kurzprosa und lyrik. dafür erhielt er zahlreiche auszeichnungen und preise. darüber hinaus war er in göttingen mit seinem lyrik-workshop aktiv und war engagiert im literaturbetrieb von südniedersachsen und nordhessen.
für das seminar
torsten pflugmacher



Wie finde ich in Göttingen Bücher zur Vorlesung, wie mittelalterliche Handschriften im Internet?


Diese und weitere, in den Seminaren oft gestellte Fragen werden neuerdings von Tutorials beantwortet, die die Abteilung Germanistische Mediävistik auf dem Youtube-Kanal der Universität zur Verfügung gestellt hat. Welche Informationen benötigt werden, haben wir über Fragebögen in den Seminaren ermittelt, die Produktion der sechzehn Videos wurde durch das MWK-Förderprogramm „Innovative Lehr- und Lernkonzepte: Innovation plus“ ermöglicht. Wer unsicher ist, wo die im Seminar zitierten Textausgaben mittelalterlicher Literatur oder die handschriftliche Überlieferung des Mittelalters zu finden ist, kann sich hier informieren – und mit der eigenen wissenschaftlichen Arbeit beginnen.





DGfS-Workshop zum Thema Visuelle Kommunikation


Das Sign-Team Göttingen organisiert gemeinsam mit Kolleg*innen der Universität Göttingen und der Universität Frankfurt/Main auf der nächsten Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS) in Tübingen einen Workshop zum Thema "Visual Communication. New Theoretical and Empirical Developments".


Weitere Informationen und den Call for Papers finden Sie hier.



Neue multimediale und multimodale Lehr- und Lernplattform für die Einführungskurse in die Deutsche Gebärdensprache (DGS)


Die Germanistische Linguistik bietet seit Jahren sehr erfolgreich sprachpraktische Kurse zum Erwerb der Deutschen Gebärdensprache (DGS) an. In diesen einführenden Kursen werden neben sprachpraktischen Kompetenzen auch grundlegende Kenntnisse der Grammatik der DGS sowie der Kultur und Geschichte tauber Menschen in Deutschland vermittelt. Daher sind neben schriftsprachlichen Informationen Bilder und Videos sowohl für ein kursbegleitendes Lexikon wie auch für ausgewählte sprachpraktische und grammatische Übungen unerlässlich. Ein Team von tauben und hörenden Dozent*innen und Studierenden hat nun unterstützt durch das MWK-Förderprogramm „Innovative Lehr- und Lernkonzepte: Innovation plus“ ein interaktives E-Learning-Modul für die DGS-1-Kurse entwickelt. Das E-Learning-Modul besteht aus vier Modulen: Lexikon, Übungsaufgaben, Grammatik und Glossar. Die neue Plattform stellt den Studierenden so die für diesen Kurs relevanten Materialien in einer adäquaten und mit den Lernzielen des Kurses kompatiblen Weise online zur Verfügung. Bei der Entwicklung und Implementierung der Lernplattform wurden die in ILIAS vorhanden technischen Möglichkeiten optimal genutzt (beispielsweise Lernkarten mit Videos, interaktive Videos). Insgesamt würden über 3.000 Videos produziert und in die einzelnen Lernmodule integriert.


Weitere Infos hier.



Litlog-Podcast


Zehn Jahre Litlog, das ist Grund zu feiern und sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft zu blicken. Doch da die geplante Party mit Podiumsdiskussion leider nicht stattfinden kann, begeht Litlog das Jubiläum nun mit einem festlichen Podcast, moderiert von den Redakteur*innen Oke-Lukas Möller und Hanna Sellheim. Darin werfen sie mit Janet Boatin, einer der Litlog-Gründer*innen, einen Blick in die Geschichte des Projekts und fragen, wie es überhaupt entstanden ist. Seit zehn Jahren bietet Litlog Studierenden der Uni Göttingen eine Plattform, um ihr journalistisches Schreiben zu üben und erste Arbeitsproben zu veröffentlichen. Trotzdem ist der Berufseinstieg in den Journalismus nicht einfach. Die Literaturkritikerin Miriam Zeh erzählt von ihren eigenen Anfängen und beantwortet Fragen rund um Arbeitsproben, Ausbildung und Querfinanzierung. Doch kann man heute überhaupt noch von Kulturjournalismus und Literaturkritik leben? Auch darüber wird gesprochen und diskutiert, wohin sich das Feuilleton in Zeiten von Twitter-Debatten und Bookstagram entwickelt.


Zu hören gibt es den Podcast hier.