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Die Lügen der dopenden Spitzensportler

Wie sprechen Sportlerinnen und Sportler im Spitzensport über Doping, wenn sie selbst dopen? Oder schweigen sie nur? Eine neue Studie der Universität Göttingen zeigt: Jede Entscheidung eines Athleten oder einer Athletin zum Doping macht fast zwangsläufig täuschende Kommunikation wie Lügen oder Verschweigen notwendig. Dopende Personen beschreiben das Dopingkontrollsystem zum Beispiel regelmäßig als engmaschig und restriktiv, verharmlosen das Ausmaß des Dopingproblems oder stellen sich in einer Opferrolle dar. mehr…


„Theorie erleben“: Auszeichnung für exzellente Hochschullehre

Dr. Katrin Meyer von der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen erhält den diesjährigen Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in der Kategorie Biowissenschaften 2021. Sie konnte die Jury mit ihrem Konzept „Theorie erleben“ überzeugen. Die Preisverleihung fand am 10. Juni 2021 online statt. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro dotiert. mehr…


Ursprung der Feenkreise: Euphorbia-Hypothese widerlegt

Die Feenkreise in der Namib sind eines der größten Rätsel der Natur. 1979 veröffentlichte G.K. Theron die ersten Forschungen über ihre Entstehung. Seine Hypothese war, dass giftige Substanzen aus den Blättern der Euphorbia damarana die Feenkreise verursachen. Im Rahmen einer neuen Studie fanden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen und des Gobabeb Namib Research Institute die ursprünglichen Euphorbia-Pflanzen, die Teil von Therons Studie waren. Vier Jahrzehnte später sind die Forschenden nun in der Lage, Therons ursprüngliche Hypothese schlüssig zu widerlegen. mehr…


Hochgeschwindigkeitsmikroskopie mit Röntgenblitzen

Das Aufsteigen kleiner Bläschen im Mineralwasserglas kennt jeder aus dem Alltag. Eine ganz andere Art von mikroskopisch kleinen Blasen kann man erzeugen, indem man einen intensiven Laserpuls im Wasser fokussiert. Die sogenannte Kavitationsblase, anfangs wenige tausendstel Millimeter groß, breitet sich dann aber mit Überschallgeschwindigkeit explosionsartig aus. Diesen Prozess hat ein Team unter Leitung der Universität Göttingen gemeinsam mit einer neuartigen Röntgenbildgebungsmethode „gefilmt“ und analysiert. mehr…


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Maschinelles Lernen beschleunigt Materialsimulationen

Erforschung, Entwicklung und Herstellung neuer Materialien hängen entscheidend von schnellen und zugleich genauen Simulationsmethoden ab. Maschinelles Lernen, bei dem Künstliche Intelligenz (KI) selbstständig neues Wissen erwirbt und anwendet, wird es künftig ermöglichen, komplexe Materialsysteme rein virtuell zu entwickeln. Wie das funktioniert und welche Anwendungen davon profitieren, erklärt ein Team des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit Kollegen der Universitäten Göttingen und Toronto in einem Artikel in der Zeitschrift Nature Materials. mehr…

Membranen besser verstehen

Eine neue Klasse von Membranen verspricht hochinteressante Anwendungen bei der Stofftrennung – sei es in der Biotechnologie oder der Wasserreinigung. Doch das theoretische Verständnis über diese Polymermembranen ist nach wie vor lückenhaft. Im renommierten Fachmagazin Chemical Reviews präsentieren zwei Forscher des Helmholtz- Zentrums Hereon und der Universität Göttingen nun eine Studie, die die Wissenslücken identifiziert und vielversprechende Lösungsansätze aufzeigt. mehr…

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