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Studienbotschafter*innen der Uni Göttingen - Studierende der Uni Göttingen

Die Schule beenden und ein Studium beginnen. Wer vor dieser aufregenden Lebensphase steht, hat viele Fragen. Hierbei können unsere Studienbotschafter*innen unterstützen: Sie wissen aus eigener Erfahrung, welche Fragen die Schüler*innen bewegen, schließlich ist es noch nicht lange her, dass sie selbst in dieser Situation waren.

Studienbotschafter*innen sind Studierende verschiedener Fakultäten. Sie haben erste Informationen über die Universität Göttingen und über Themen rund ums Studium im Gepäck.

Sie besuchen auch Schulen; Lehrer*innen können die geschulten Studienbotschafter*innen kostenfrei für Vorträge einladen. Wir gestalten gerne ein passendes Programm.


Lernen Sie unsere Studienbotschafter*innen persönlich kennen, folgen Sie ihnen auf Instagram oder schreiben Sie ihnen eine Mail!


Klicken Sie auf die Bilder, um mehr über die Studienbotschafter*innen zu erfahren:
Alicia
Alicia
Sozialwissenschaften (B.A.)
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Was gefällt dir an Göttingen besonders gut?Göttingen war tatsächlich die erste Stadt, die ich mir mit Freund*innen angeschaut habe. Wir sind damals einfach mit dem Auto hingefahren, weil Göttingen auch relativ nah an meiner Heimatstadt Hannover liegt. Wir haben uns die Universität und die Fachhochschule gegenüber angeschaut. Das, was ich bis heute immer noch sehr an Göttingen mag und besonders finde, ist der Zentralcampus. Hier lernt man auch viele Studierende aus anderen Fakultäten kennen.

Hast du derzeit eine bestimmte Berufsvorstellung?Eine schwierige Frage, weil der Studiengang so vielseitig ist… Ich persönlich kann mich nicht so richtig zwischen meinen Schwerpunkten Soziologie, Politikwissenschaft und Strafrecht entscheiden. An dieser Stelle haben mir aber die ZESS-Kurse eine gute Orientierung gegeben. Ich mache z. B. das Zertifikat „Sozial- und Führungskompetenz“. Dafür habe ich bereits verschiedene Module im Bereich Teamentwicklung, Führung und Kommunikation belegt. Gerade letzteres war super für mich, weil Referate halten nicht so meine Stärke ist. In diesem Modul konnte ich diese Selbstkompetenz – also vor Leuten zu sprechen – trainieren und ausbauen. Während dieser Seminare habe ich außerdem festgestellt, dass ich mich später im Berufsleben gerne mit Arbeitsstrukturen und Diversität beschäftigen würde, weshalb ich im Bereich „Projektmanagement“ sowie „Arbeit im Öffentlichen Sektor“ ebenfalls Schlüsselqualifikationen gemacht habe.

Mariem
Mariem
Arabistik/Islamwissenschaft und Iranistik
Mariem

Was gefällt dir an deinem Studium besonders gut?Obwohl es sich bei meinen Studienfächern eher um „kleinere“ Fächer handelt, gibt es im Hinblick auf die Wahlpflichtseminare eine große Vielfalt, z.B. konnte ich in der Iranistik Kurdisch wählen und somit neben Persisch eine weitere Sprache lernen. Zudem ist es möglich, fächerübergreifende Module zu belegen oder Exkursionsveranstaltungen zu besuchen. An der Uni Göttingen gefällt mir insgesamt die Fächervielfalt und die zahlreichen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Ich habe mich zum Beispiel in der Fachgruppe für Turkologie, Iranistik und Indologie, wie sie damals noch hieß, engagiert. Dort konnte ich mit vielen anderen Studierenden außerhalb der regulären Seminare zusammenarbeiten und mich mit ihnen austauschen. Auch der Hochschulsport bietet viele Möglichkeiten, sich auszuprobieren.

Hast du derzeit eine bestimmte Berufsvorstellung?Zu Beginn meines Studiums hatte ich die Idee, später beim Auswärtigen Amt zu arbeiten. Außerdem kann ich mir vorstellen, im arabisch-sprachigen Raum tätig zu sein. Meine Berufsperspektiven haben sich zwischendurch aber auch geändert. Im Moment bin ich sehr inspiriert von Arbeit bei einer NGO und würde gerne in die Richtung Menschenrechte gehen.

Hast du eine Lieblingsveranstaltung?In der Arabistik fand ich die Veranstaltung „Islamisches Recht“ besonders spannend. Hier ging es u.a. um die Entwicklung des islamischen Rechts innerhalb moderner Nationalstaatenbildung. Ansonsten finde ich in der Arabistik toll, dass wir zunächst Hocharabisch lernen, aber beispielsweise auch die Möglichkeit haben, uns den ägyptischen Dialekt anzueignen. Im Rahmen des Iranistik-Exkursionsmoduls „Sufismus in Indien“ sind wir als Seminar im Januar 2020 für eine Exkursion nach Delhi gereist. Dort hatten wir die Option mit Studierenden vor Ort zu sprechen und haben viele historische Orte wie etwa den Nizamuddin-Schrein besucht.

Senol
Senol
Rechtswissenschaften (Staatsexamen)
Senol_Studialltag

Was gefällt dir an deinem Studium besonders gut? Ich mag besonders, dass man mit sehr wenigen Mitteln – also einfach nur einem Buch und weiterführender Literatur – sehr viel machen und komplexe rechtliche Fragen beantworten kann. Im Jura-Studium wird man auch für allgemeine Lebensfragen ausgebildet und hat später im Job die Möglichkeit, egal in welchen Bereich man geht, Menschen zu helfen.

Hast du derzeit eine bestimmte Berufsvorstellung?Momentan würde ich sehr gerne Umweltjurist werden, entweder als Anwalt oder vielleicht auch als Richter im Verwaltungsgericht. Aber ich denke, dass sich meine Berufsvorstellung noch ein paar Mal ändern wird.

Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen und was gefällt dir an Göttingen?Ich hatte in der Schulzeit eigentlich keine Vorstellung davon, was ich mal machen möchte. Jura war aber immer im Hinterkopf. Nach dem Abi habe ich ein Jahr Pause gemacht und überlegt, was ich überhaupt studieren könnte. Dabei war mein Startpunkt Jura, aber ich habe auch andere Fächer in Erwägung gezogen und mich darüber informiert. Letztendlich bin ich jedoch bei Jura geblieben, weil es mich thematisch interessiert hat und die Berufsmöglichkeiten sehr breit gefächert sind. Göttingen finde ich super, weil es ein Musterbeispiel für eine perfekte Studentenstadt ist. Es gibt viele junge Menschen, sehr viele Beschäftigungsmöglichkeiten, Bars, Kneipen und Clubs in denen man immer wieder auf neue Leute treffen kann. An der Uni selbst gefällt mir vor allem der Hochschulsport, welcher ein sehr breites Angebot an Sportarten bietet und allein der Anblick des Geländes lässt jedes Sportlerherz höherschlagen.

Beate
Beate
Angewandte Data Science (B.Sc.)
Beate_Studialltag

Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen und warum studierst du in Göttingen? Tatsächlich wusste ich lange nicht, dass ich jemals in die Richtung Data Science gehen würde. Ich bin letztendlich über den Mathematik-Bereich auf Data Science gestoßen und habe mir anschließend die Uni Göttingen genauer angeschaut. Data Science in Kombination mit einem Anwendungsfach gibt es in dieser Form auch nur in Göttingen. An der Stadt selbst gefällt mir, dass sie eine typische Studentenstadt mit einer angenehmen Größe ist. Zudem gibt es hier eine tolle Fahrrad-Infrastruktur. Man ist auch sehr schnell im Grünen, sobald man aus dem Stadtkern raus ist. Ich gehe zum Beispiel gerne am Kiessee laufen.

Was gefällt dir an deinem Studium besonders gut?Data Science ist sehr vielfältig, weil ich Inhalte aus dem Mathe-Bereich, aus der Informatik und aus dem Statistik-Bereich wählen kann. Im Anwendungsfach habe ich Wirtschaft gewählt. So bin ich ziemlich breit aufgestellt, was ich toll finde.

Um welche inhaltlichen Themen geht es in deinem Studium so? Hast du mal ein Beispiel? Bei meinem Python-Programmierkurs haben wir zuerst Programmieren gelernt und anschließend eine Projektarbeit durchgeführt. Bei dem Projekt ging es darum, Luftdaten eines Open-Source-Projektes auszuwerten. Forschende haben dafür Luftfilter aufgestellt und die Daten gemessen. Wir haben uns dann bestimmte Werte im Detail angeschaut, z.B. die Stickoxidwerte, und analysiert, zu welchem Zeitpunkt diese besonders hoch waren. Anhand dieser Daten konnten wir beispielsweise sehen, dass die Luft an Silvester eher schlecht war.

Marlen
Marlen
Forest and Ecosystem Sciences (M.Sc.)
Marlen_Studienalltag

Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen und was gefällt dir an Göttingen? Zu meinem Studienfach bin ich über Umwege gekommen. Ich bin doppelte Studienfachwechslerin und habe zunächst International Business in Bielefeld studiert. Als ich dort meinen Jagdschein gemacht habe, traf ich Leute, die Agrarwissenschaften studiert und in diesem Fach auch promoviert haben. Das hat mich inspiriert! So habe ich auch von der Uni Göttingen und den tollen Studentenwohnheimen hier erfahren. Ich habe zunächst mit Agrarwissenschaften begonnen, aber bin letztendlich zum Bachelor Forstwissenschaften und Waldökologie gewechselt. An der Stadt Göttingen gefällt mir, dass es eine Großstadt im Kleinformat und zentral im Herzen von Deutschland gelegen ist. Alle kennen sich untereinander, es ist sehr familiär.

Warum würdest du dein Studienfach empfehlen? Forstwissenschaften ist unglaublich vielfältig und einer der wenigen Studiengänge bei dem von Betriebswirtschaftslehre und Politik über Pädagogik, Biologie bis hin zu Mathe fast alles dabei ist. Zudem ist das Studium sehr praxisorientiert, also man geht auch mal in den Wald! Im Rahmen der Waldbauübung im 3. Semester haben wir zum Beispiel einige Exkursionen gemacht und Bodenprofile ausgegraben. Das fand ich total spannend!

Hast du derzeit eine bestimmte Berufsvorstellung? Definitiv. Ich mache jetzt den Master Forest and Ecosystem Sciences mit dem Schwerpunkt Ecosystem Analysis and Modelling. Mir gefällt das wissenschaftliche Arbeiten sehr. Derzeit schreiben wir zum Beispiel ein eigenes Paper in einem Kurs. Außerdem präsentieren und programmieren wir sehr viel. Nach dem Masterstudium möchte ich sehr gerne in der Wissenschaft bleiben und promovieren.

Karen
Karen
Soziologie (M.A.)
Karen_Studienalltag

Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen und warum studierst du in Göttingen?Mir ist es zu Beginn nicht leichtgefallen, das passende Studienfach für mich zu finden. Ich habe sehr lange hin und her überlegt und bin schließlich auf Soziologie gekommen. Soziologie war für mich der perfekte Kompromiss aus verschiedenen Interessen, weil der Studiengang alle Bereiche von Kultur, Wirtschaft und Politik bis hin zu Recht mit abdeckt. Göttingen hat mich als Studienstandort besonders angesprochen, weil es eine schöne, kleinere Stadt ist, die die Vorteile einer Großstadt bietet. Es gibt ein breites kulturelles Angebot, tolle Veranstaltungen, eine große Uni und vieles mehr zu entdecken...

Hast du eine Lieblingsveranstaltung?Ich bin mittlerweile im Master und aktuell arbeiten wir an einem Lehrforschungsprojekt. Das macht mir echt Spaß, weil wir im Rahmen dieser Veranstaltung die Möglichkeit haben, unser theoretisches Wissen über die Methoden der Sozialforschung auch mal praktisch umzusetzen, d.h. wir planen das Forschungsdesign nicht nur, sondern führen es auch durch. Den Gegenstand unserer Forschung durften wir uns dabei selbst aussuchen. In unserer Arbeitsgruppe werden wir etwas zu prekären Wohnverhältnissen hier in Göttingen machen. Dafür werden wir im kommenden Semester beispielsweise ein paar Interviews mit Bewohner*innen und Kommunalpolitiker*innen führen, was bestimmt sehr spannend wird.

Hast du während deines Studiums ein Auslandssemester gemacht? Ich habe während meines Bachelorstudiums zwei Erasmussemester in Galway, Irland, gemacht. Ich fand es super, einfach mal rauszukommen und eine andere Kultur kennenzulernen. Wir waren ein bunter Haufen internationaler Studierender und hatten eine tolle Zeit, sind durch Irland gereist, haben viele Leute kennengelernt. Zudem war es spannend, die Soziologie und auch die Lehre in einem anderen Kontext zu erleben. Der Soziologie-Studiengang in Göttingen ist eher forschungsorientiert; die Methodenausbildung steht im Fokus. In Irland hatte ich die Option, in für mich neue inhaltliche Themen einzutauchen. Zum Beispiel habe ich dort das Seminar „Youth and Society“ besucht, wo es um soziologische Betrachtungen von Kindheit und Familie ging.

Persönliches Foto
Melina
Interkulturelle Germanistik Deutschland - China(M.A.)
Studienalltag

Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen und warum studierst du in Göttingen?Ich bin in Göttingen aufgewachsen. Als ich in der Oberstufe mit der Frage konfrontiert wurde, was ich nach der Schule machen möchte, habe ich mich dazu entschieden, in Göttingen zu bleiben und zu studieren. Mein Bachelorstudienfach, Antike Kulturen, habe ich aus dem Bauch heraus gewählt – die Studienbeschreibung hat mein Interesse geweckt und ich konnte mir gut vorstellen, mich mit antiken Kulturen zu beschäftigen, obwohl es sehr im Kontrast zu meinem naturwissenschaftlichen Abitur stand. Bei der Wahl meines Masterstudienganges habe ich dann nicht mehr nur auf meine Interessen, sondern auch auf die beruflichen Perspektiven geachtet.

Hast du derzeit eine bestimmte Berufsvorstellung? I Ja, obwohl ich mir nicht immer sicher über meine Berufswahl war. Am Anfang meines Bachelorstudiums hatte ich noch gar keine Berufsvorstellung und bin der Frage, was ich mit meinem Bachelorabschluss machen möchte, meistens ausgewichen. Für mich war es genug mich vorerst auf das Studium zu konzentrieren und verschiedene Bereiche auszuprobieren. Während des Studiums sind mir verschiedene berufliche Perspektiven aufgezeigt und bewusst geworden. Ich habe festgestellt, dass mich der Bereich der Kulturvermittlung besonders fasziniert. So hat sich für mich am Ende des Bachelorstudiums herauskristallisiert, dass ich gerne im Museum arbeiten möchte.

Was gefällt dir besonders gut? Besonders gut gefällt mir, dass ich mich in meinen Möglichkeiten an der Universität nie begrenzt gefühlt habe und mein Studium nach meinen Interessen und Fähigkeit ausrichten konnte.

Studibotschafterin Katharina
Katharina
Wirtschaftspädagogik (B.A.)
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Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen und was gefällt dir an Göttingen?Mein Weg zum Studium ist vielleicht nicht der geradlinigste, da ich mich doch recht spät für das Studium entschieden habe. Ich habe nach dem Abitur zunächst ein FSJ absolviert, 3 Semester ein anderes Studium ausprobiert, eine Ausbildung abgeschlossen und anschließend einige Jahre gearbeitet. Im Laufe der Zeit habe ich aber gemerkt, dass ich nochmal einen anderen Input benötige – die Entscheidung, nun nochmal ein Vollzeitstudium zu absolvieren, habe ich zu keinem Zeitpunkt bereut, da mir so auch beruflich nochmal neue Türen geöffnet werden. Nachdem ich einige Jahre Großstadtluft geschnuppert habe, weiß ich Göttingen – als meine Heimatstadt – umso mehr zu schätzen. Göttingen bietet letztendlich alles, was Studierende benötigen. Darüber hinaus ist es sehr angenehm, dass sich hier alles sehr gut mit dem Fahrrad erreichen lässt und die Wege von der Uni nach Hause, zu Freunden, in die Natur, in die Stadt etc. sehr kurz sind.

Um welche inhaltlichen Themen geht es in deinem Studium so? Hast du mal ein Beispiel? Besonders gut gefällt mir, dass mein Studiengang sehr abwechslungsreich ist. Neben klassischen Inhalten aus der BWL und VWL gibt es noch den Bereich der Wirtschaftspädagogik sowie ein zweites Unterrichtsfach – in meinem Fall ist das Deutsch. Entsprechend bunt sind auch die Themen: In meinem 5. Semester beispielsweise schreibe ich eine Hausarbeit über Literatur im Expressionismus und lege eine Klausur in „interne Unternehmensrechnung“ ab. Auch gehört ein Pflichtpraktikum im Umfang von 5 Wochen zu meinem Studium, sodass es hier erste Einblicke in den Bereich Schulentwicklung/berufliche Bildung sowie den Bereich „Lehren und Lernen“ gibt.

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Iris
Germanistik (M.A.)
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Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen und was gefällt dir an Göttingen?Nach der Schule wusste ich nicht genau was ich studieren wollte und habe deshalb erstmal mit BWL angefangen. Während des ersten Studienjahrs habe ich erfahren, dass man auch ohne Lehramt zwei Fächer studieren kann und bin zu Germanistik und North American Studies gewechselt. Das Fach North American Studies kannte ich gar nicht, bevor ich an die Uni gekommen bin und war sehr begeistert meine Interessen auch im Studium verfolgen zu können. Göttingen habe ich ausgesucht, weil ich in einer typischen Studentenstadt studieren wollte und weil mir die Uni gefallen hat. An der Uni fand ich super, dass es einen Campus gibt und viele Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte geboten werden.

Hast du eine Lieblingsveranstaltung?Meine Lieblingsveranstaltung wechselt jedes Semester, da es in meinen Studienfächern so viele unterschiedliche Kurse gibt. In der Germanistik fand ich beispielsweise die Linguistikseminare wie „Einführung in die Grundlagen der Psycholinguistik“ sehr spannend. Dort haben wir gelernt wie Sprache im Gehirn verarbeitet wird und unsere eigenen Experimente durchgeführt. Ich fand es super, dass wir unser theoretisches Wissen gleich im Seminar praktisch umsetzen konnten. Auch die Exkursionsseminare, die ich in der Literaturwissenschaft belegt habe, mochte ich sehr gerne. Unser Seminar hat jedes Mal an einem anderen Ort stattgefunden, der relevant für die Texte oder Autoren war, die wir in dieser Woche gelesen haben.

Hast du während deines Studiums ein Auslandssemester gemacht? Ich habe während meines Bachelorstudiums ein Auslandsjahr an einer Uni in den USA verbracht. Das habe ich mir schon lange gewünscht und konnte es mir durch das Austauschprogramm der Uni finanziell leisten, da die hohen Studiengebühren für uns übernommen wurden. Ich fand es super, während des Studiums mal rauszukommen und ein anderes Land und eine andere Kultur zu erleben. Meine Studienfächer konnte ich im Ausland aus einem ganz anderen Blickwinkel kennenlernen. Zum Beispiel konnte ich Kurse zu Themen wie Übersetzen oder Bildungspolitik besuchen, die so in Göttingen nicht angeboten werden.

Ehemalige Studienbotschafter*innen