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Studienbotschafter*innen der Uni Göttingen - Studierende der Uni Göttingen

Die Schule beenden und ein Studium beginnen. Wer vor dieser aufregenden Lebensphase steht, hat viele Fragen. Hierbei können unsere Studienbotschafter*innen unterstützen: Sie wissen aus eigener Erfahrung, welche Fragen die Schüler*innen bewegen, schließlich ist es noch nicht lange her, dass sie selbst in dieser Situation waren.

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Klicken Sie auf die Bilder, um mehr über die Studienbotschafter*innen zu erfahren:
Felix Spuehler
Felix
Mathematik (M.Sc.)
Informatik (B.Sc.)
Studibo Felix Studienalltag

Ich kann das Studienfach Mathematik empfehlen, weil es ganz anders als Schulmathematik ist. Im Studium wird von Anfang an ohne Taschenrechner gearbeitet. Es geht nicht darum, Aufgaben rechnerisch zu lösen, sondern vielmehr darum, bestimmte Sätze zu beweisen oder Gegenbeispiele dafür zu finden. Zum Beispiel muss man erst einmal beweisen, dass 1+1=2 ist. Man beschäftigt sich auch mit der Geschichte der Mathematik, also zum Beispiel damit, wie die Griechen früher Mathe gemacht haben. Zwar verbringt man die meiste Zeit in Vorlesungssälen, aber die anschließenden Übungen sind auch ein wichtiger Teil des Studiums, denn dort müssen wir wöchentlich Arbeitszettel durchrechnen und beim Tutor abgeben.

Mir gefällt besonders gut, dass wir sehr viel Auswahl haben, was die Module angeht. Die ersten beiden Semester sind zwar festgelegt, aber danach kann man die Vorlesungen aussuchen. Das ist sehr schön, da man sich dadurch auch spezialisieren kann, zum Beispiel im Bereich Algebra, angewandte und numerische Mathematik etc. Was mir auch noch gut gefällt ist, dass ein Auslandssemester angeboten wird und in unserem Fach viele freie Erasmus-Plätze zur Verfügung stehen. Ich würde gerne nach Barcelona oder Skandinavien gehen und dort ein Semester lang studieren.

Über meine berufliche Zukunft habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Aber man hat als Mathematiker definitiv gute Berufschancen. Zum Beispiel kann man den Weg in die Versicherungsmathematik einschlagen, in Banken oder in der Beratung arbeiten. Auch in den Ingenieurswissenschaften oder in der Physik werden Mathematiker gesucht um in Forschungseinrichtungen zu arbeiten. Ich möchte nach meinem Bachelor erst einmal den Master machen und das am liebsten auch in Göttingen. Es ist hier wunderschön, man trifft immer Leute, die man kennt und auch die Altstadt gefällt mir sehr!

Ann-Kristin
Ann-Kristin
Rechtswissenschaften und Politikwissenschaft
(B.A.)
Ann-Kristin_2

Was findest du an Jura so spannend? Ich finde den Aspekt der Verbrechensaufklärung sehr interessant. Jura verschafft Wissen über die eigenen Rechte und somit kann man auch Gruppen juristisch helfen, die für ihre Rechte allein nicht einstehen können.

Hast du eine Lieblingsveranstaltung? Eine meiner Lieblingsveranstaltungen ist „Staatsrecht 2“ - eine Vorlesung wo es um deutsche Grundrechte geht. Hierbei geht es um die Artikel 1 bis Artikel 19, also darum, welche Rechte jeder Bürger hat, inwiefern der Staat diese Rechte wahren muss und wo es Korrespondenzen zwischen den Rechten von den Bürgern und den Rechten des Staates gibt.

Warum studierst du in Göttingen? Ich komme aus Göttingen und habe zum Abitur einen Hund bekommen, was mich dazu gebracht hat in Göttingen zu bleiben und hier zu studieren. Jedoch beneide ich auch die Studienanfänger die von außerhalb nach Göttingen kommen und die Stadt für sich selber neu entdecken können. Aber ich finde es nicht schlecht, dass ich in Göttingen geblieben bin, denn die Stadt hat eine gute Größe, hier leben viele Studierende und die Natur ist auch nicht weit.

Jonas
Jonas
Arbeit in Betrieb
(M.A.)
Jonas_2

Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen und warum studierst du in Göttingen? Mir hat der Aufbau des Studiengangs (Solzialwissenschaften B.A.) an der Uni Göttingen sehr gut gefallen, denn das erste Semester dient hier der Orientierung, das heißt man kann interdisziplinär also zwischen den unterschiedlichen Fächern die Veranstaltungen wählen. Meine Hauptfächer sind Politik und Soziologie und als Spezialisierung habe ich Erziehung gewählt. Ich mache eine Ausbildung zur Partizipationskraft für Kinder und Jugendliche, habe auch vorher schon ein Praktikum in einem Kinder- und Jugendbüro gemacht und habe auch einen Bundesfreiwilligendienst in einer Einrichtung für Behinderte gemacht.

Was gefällt dir besonders gut? Alle drei Studienfächer sind sehr textlastig. Aber mir gefällt das und ich mag es theoretische Texte zu lesen. Sozialwissenschaften ist nicht gleichzusetzen mit dem Fach Soziale Arbeit. Da es eine Wissenschaft ist muss man viel lesen, auf dem aktuellen Wissenschaftstand sein und sich mit den Diskursen auseinandersetzen.

Hast du eine Lieblingsveranstaltung? Arbeitssoziologie hat mir am besten gefallen. Dabei ging es allgemein gesagt darum, wie Arbeitsverhältnisse in Deutschland sich wandeln – von 1900 bis heute – aber auch prekäre Arbeitsverhältnisse oder wie es mit den Gewerkschaften in der Zukunft weitergehen wird in Bezug auf Digitalisierung. Wir haben hier nicht nur wissenschaftliche Texte gelesen, sondern auch zum Beispiel einen Film über einen Streik in einer Verpackungsfabrik in Sachsen-Anhalt geschaut.

studibo helen
Helen
Mathematik (B.Sc.)
Nebenfach: Philosophie
studibo helen studienalltag

Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen? Für Mathematik habe ich mich erst interessiert, als ich in der Oberstufe war. Die kleinen Erfolge, wenn man die richtige Lösung entdeckt hat, haben mir besonders viel Spaß bereitet. Ich studiere nun Mathe im Mono-Bachelor und habe Philosophie als Nebenfach gewählt, um neben der Beschäftigung mit Zahlen auch noch die Beschäftigung mit Wörtern zu haben, da ich ebenso gerne Texte schreibe.

Was gefällt dir besonders gut? Mir gefällt besonders gut, dass man im Team mit anderen Studierenden arbeitet und die Aufgaben als Gruppe löst, was mir auch geholfen hat Anschluss zu finden. Die Arbeitsatmosphäre ist immer sehr angenehm, denn dadurch, dass wir Studierenden alle im selben Boot sitzen, helfen wir uns gegenseitig mit den Arbeitsaufgaben.

Deine beruflichen Vorstellungen? Ich würde ungerne in der Banken- und Finanzbranche arbeiten, sondern viel lieber in einer Organisation, hinter deren Leitlinien ich stehe. Zum Beispiel könnte ich Statistiken für die Klimaforschung berechnen.

Deine nächsten Schritte nach dem Studium? Ich möchte während des Bachelors unbedingt noch ein Erasmus-Semester machen. Nach dem Bachelor ziehe ich in Erwägung, bei der Europäischen Union ein einjähriges Praktikum zu absolvieren und ein Master-Studium anzuschließen.

Charlotte
Charlotte
Deutsch und Geschichte
(B.A. Profil Lehramt)
Charlotte

Wie bist du zu deinen Studienfächern gekommen? Nach dem Abitur wusste ich erst einmal gar nicht, was ich machen soll und habe mich dann entschieden, in einem Berliner Krisenkinderheim ein FSJ zu absolvieren. Nach zwei weiteren Praktika an Schulen habe ich dann gemerkt, dass ich Lehramt studieren möchte. Während des FSJ haben mir bestimmte Anknüpfungspunkte gefehlt, um die Jugendlichen und ihre prekären Hintergründe zu verstehen. Daher habe ich mich für die Lehramtsfächer Geschichte und Deutsch entschieden. Ich denke, dass man mit diesen Fächern gute Möglichkeiten hat, Kinder weiterzubilden und ihnen dabei helfen kann, dass sie über sich und die Umwelt reflektieren.

Was gefällt dir an deinem Studium in Göttingen?Ich mag das Studieren in Göttingen sehr gerne, denn man hat hier so viele Freiheiten und Möglichkeiten. Die Uni bietet ziemlich viele Projekte, vor allem gefällt mir das Theater im OP (ThOP). Ich habe mir hierdurch Credits für Schlüsselkompetenzen anrechnen lassen, indem ich das komplette Zertifikat absolviert habe. Auch das Kulturticket finde ich super, denn damit können wir Studierende viele kulturelle Einrichtungen vergünstigt besuchen. Außerdem gefällt mir die Stadt sehr, denn man merkt das studentische Leben sofort, wenn man durch die Straßen läuft. Ich habe mich hier von Anfang an wohlgefühlt.

Hast du eine Lieblingsveranstaltung? In Geschichte ist die Imperienforschung mein Favorit. Hier untersuchen wir verschiedene Imperien von Habsburger Reich bis Osmanisches Reich. In Deutsch mag ich die Seminare zur Gegenwartsliteratur. Dabei ist mir wichtig, dass die Arbeitsatmosphäre immer sehr entspannt ist, auch wenn man sich zu einem literarischen Werk kritisch äußert. Es geht hier nicht darum, Leistungsdruck zu erzeugen, sondern um zu lernen, wie man Stellung zu bestimmten Themen bezieht.

Hanna
Hanna
Agrarwissenschaften
(M.Sc.)
Forstwissenschaften und Waldökologie
(B.Sc.)
Hanna

Wie bist du dazu gekommen, Lehramt zu studieren? Ich war früher ziemlich kritisch eingestellt und habe mich lange vegetarisch und zeitweise auch vegan ernährt. Da ich festgestellt habe, dass ich nicht weiß, wie die landwirtschaftliche Praxis aussieht, habe ich mich entschieden, eine Ausbildung zur Landwirtin zu machen. Anschließend habe ich mein Studium der Agrarwissenschaften in Göttingen begonnen. Und da ich jagdlich aktiv bin, habe ich mich während des Studiums entschieden zusätzlich Forstwissenschaften zu studieren.

Hast du eine Lieblingsveranstaltung? In dem Fach Forstwissenschaften finde ich das Modul „Morphologie und Systematik der Waldpflanzen“ ziemlich spannend. Um das Modul zu bestehen muss man ein Sommer- und ein Winterherbarium anfertigen und eine Klausur bestehen. Für das Herbarium muss man Zweige mit Knospen und Blättern sammeln und die deutschen und wissenschaftlichen Namen dazuschreiben. Die Pflanzen muss man dann auswendig lernen und die Pflanzen auch erkennen können. Das war zwar ziemlich anstrengend, aber da ich mich damit sehr genau auseinandergesetzt habe, ist auch alles im Kopf hängengeblieben und jetzt kann ich die Pflanzen draußen bestimmen.

Wie sehen deine nächsten Schritte aus? Ich hoffe, dass ich meine Masterarbeit in Kooperation mit einem Unternehmen oder mit der Landwirtschaftskammer schreiben kann und hoffe, dass sich daraus dann alles Weitere irgendwie ergibt. Konkrete Vorstellungen habe ich noch nicht, aber ich denke, dass ich durch mein Wissen eher im Agrar-Sektor arbeiten werde.

Lena (klein)
Lena
Biologie und Deutsch
(M.Ed.)
Lena

Wie bist du zu deinen Studienfächern gekommen? Ich wusste schon früh, dass ich entweder Medizin studieren möchte oder Biologie auf Lehramt und habe daher viele Gespräche mit Bekannten geführt, die entweder Lehrer oder Mediziner sind. So habe ich mich über die Berufe informiert. Natürlich habe ich auch viel im Internet recherchiert und Pro- und Contra-Listen erstellt, was mir bei der Studienwahl geholfen hat. Letztendlich habe ich mich dann für Lehramt entschieden, da mir in dem Bereich viele Türen offenstehen.

Hast du eine Lieblingsveranstaltung? Am Anfang meines Studiums fand ich Biochemie, Genetik und Mikrobiologie sehr spannend. Dann habe ich aber gemerkt, dass Zoologie und vor allem Botanik mich viel mehr interessieren.

Wie sehen deine nächsten Schritte aus? Im 5. Fachsemester werde ich wahrscheinlich die Masterarbeit schreiben. Danach gehe ich den klassischen Weg, beginne mein Referendariat und werde mein zweites Staatsexamen machen. Anschließend würde ich gerne erst einmal als Lehrerin Berufserfahrung sammeln. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, als Lehrerin an einer Auslandsschule zu arbeiten oder an Projekten in der Entwicklungszusammenarbeit mitzuwirken.

Studibo Alex
Alex
International Economics
(M.Sc.)
Studibo Alex

Wie bist du zu deinem Fach gekommen? Durch meinen Leistungskurs Sozialwissenschaften habe ich in der Schule bereits Interesse an wirtschaftlichen Fragestellungen entwickelt, für mich war daher ein BWL-Studium das Sinnvollste. In Göttingen gibt es im Wirtschaftsstudium viele unterschiedliche Zweige, sodass ich mit meinem jetzigen Master International Economics noch mal eine etwas andere Richtung einschlagen kann. So erweitere ich mein persönliches Profil.

Hast oder hattest du eine Lieblingsveranstaltung? Die Vorlesung „Einführung in die Wirtschaftspolitik“ war für mich im Bachelor sehr prägend. Dort erlernt man viele Grundlagen und Werkzeuge fürs Studium und kann sie direkt auf reale gesellschaftliche und wirtschaftliche Fragestellung anwenden. Dort habe ich gemerkt, dass mich die Volkswirtschaftslehre am meisten interessiert und habe dann im weiteren Verlauf meines Studiums diese Richtung eingeschlagen.

Wie sehen deine nächsten Schritte aus? Nach dem Master könnte ich mir durchaus vorstellen zu promovieren. Das hängt allerdings von meinen zukünftigen Noten ab und wieviel Interesse ich dann überhaupt noch an der Forschung haben werde. Ansonsten kämen Behörden oder Unternehmen in Frage, wo wirtschaftliche Kompetenzen gefragt sind.

Kim Maren
Kim
Politik und Spanisch (M.Ed.)
TransRomania-Studien: Romanische Sprachen,
Literaturen und Kulturen (M.A.)
Kim Maren Alltag

Wie bist du dazu gekommen Spanisch und Politik auf Lehramt zu studieren? Mir haben beide Fächer in der Schule Spaß gemacht und ich möchte Schülerinnen und Schülern Politik und Spanisch näherbringen, denn das sind wirklich interessante Fächer. Da das Lehramtsstudium ein paar Jahre in Anspruch nimmt, habe ich mich dann relativ schnell dafür entschieden und nach der Schule mit dem Studium begonnen.

Was gefällt dir an deinem Studium besonders gut? Mir hat meine Auslandserfahrung besonders gut gefallen. Dadurch, dass ich Spanisch auf Lehramt studiere, musste ich eine gewisse Zeit in einem spanischsprachigen Land verbringen. Das hat mich nicht nur auf sprachlicher, sondern auch auf persönlicher Ebene weitergebracht. Ich habe ein Erasmus-Semester in León (Spanien) verbracht und dann noch sechs Monate in Valencia (Spanien) als Fremdsprachenassistenzkraft, angeboten vom Pädagogischen Austauschdienst, gearbeitet.

Wie sehen deine nächsten Schritte nach dem Studium aus? Ich muss natürlich ein Referendariat machen, um anschließend an einem Gymnasium unterrichten zu können. Durch mein zweites Masterstudium halte ich mir diese Option allerdings offen, da ich die Möglichkeit in die Forschung zu gehen noch nicht ganz ausgeschlossen habe. Ich könnte mir zum Beispiel auch vorstellen, Fachdidaktikkurse oder Sprachwissenschaftskurse in der Erwachsenenbildung anzubieten.

Nermin Gürkan
Nermin
Interkulturelle Germanistik / Deutsch als Fremdsprache (M.A.)
Nermin Gürkan 2

Wie bist du zu deinem Studienfach gekommen? Ich habe zuerst angefangen Englisch und Geschichte auf Lehramt zu studieren und habe dann relativ schnell gemerkt, dass mich der linguistische Teil im Englischstudium mehr interessiert hat. Nachdem ich mich orientiert habe welche Studienfächer an der Uni Göttingen sich mehr mit Linguistik befassen, habe ich mein Lehramtsstudium gegen ein normales Bachelorstudium in Allgemeiner Sprachwissenschaft und Englisch getauscht. In meiner Bachelorarbeit habe ich mich dann auch damit befasst, die Stärken der Linguistik in einen wirtschaftlichen Kontext zu bringen. Zu meinem jetzigen Masterstudiengang bin ich gekommen, da mich der interkulturelle Teil besonders interessiert. Ich denke, dass mir die interkulturellen Kompetenzen im Personalwesen helfen könnten, mit heterogenen Teams besser umzugehen. Allerdings bin ich auch am Überlegen den Studiengang zu wechseln, da mich das analytische Denken in der Linguistik mehr reizt als die Didaktik, mit welcher sich Interkulturelle Germanistik vorrangig befasst.

Was ist deine Lieblingsveranstaltung? „Interkulturelle Kommunikation“ hat mir am besten gefallen. Hier habe ich wichtige praxisorientierte Kulturtheorien gelernt, beispielsweise zum Thema Ausgrenzung oder Stereotype. Es ging hierbei um Gruppendynamiken und darum, wie man eine offene Kommunikation in heterogenen Gruppen herstellen kann.

Wie sehen deine nächsten Schritte aus? Auch wenn ich die kleine Stadt Göttingen sehr mag, würde ich gerne nach dem Studium in eine Großstadt ziehen, am liebsten nach Frankfurt. Dort würde ich gerne – eventuell auch noch während des Studiums – ein bezahltes drei- bis sechsmonatiges Praktikum in einer Unternehmensberatung oder in einem Startup-Unternehmen machen und meine erworbenen Kompetenzen im Bereich Kulturvermittlung und Wirtschaft weiterbilden. Ich möchte mich selber herausfordern und aus meiner Komfortzone austreten. Nach meinem abgeschlossenen Masterstudium möchte ich dann in den USA in einer Unternehmensberatung oder in einer Personalabteilung arbeiten.

Johanna Heins
Johanna
Evangelische Theologie (Mag. Theol.)
Johanna Heins Studienalltag

Wie bist du zu deinem Studiengang gekommen? Nach meinem Schulabschluss habe ich zunächst einen einjährigen Freiwilligendienst in einer Kirchengemeinde in England gemacht. Ich habe dort als youth worker in der Kinder- und Jugendarbeit gearbeitet. Da ich mich sehr für Theologie aber auch für Politik interessiere, habe ich dann nach meinem Auslandsjahr nach einem Studienort gesucht, welcher mir die Möglichkeit bietet Theologie und Politikwissenschaft zu studieren. Die Uni Göttingen hat mir diese Möglichkeit geboten und so habe ich nach einem zweisemestrigen Politikwissenschaftsstudium festgestellt, dass Theologie mir eher liegt.

Was gefällt dir an deinem Studium besonders gut? Ich mag es vor allem mit den alten Sprachen, also Griechisch, Hebräisch und Latein, zu arbeiten. Auch wenn es eine Herausforderung ist, diese zu erlernen. Mir gefällt auch, dass der Theologiestudiengang bzw. die Fakultät nicht so groß ist. Die Atmosphäre ist familiär und freundlich, was das Studieren sehr angenehm macht. Jeder kennt jeden und man trifft sich immer auf den Fluren des Theologicum. Mir fiel es dadurch sehr leicht Leute kennenzulernen und mich mit ihnen auszutauschen.

Deine beruflichen Vorstellungen? Ich möchte gerne Pastorin werden. Allerdings kann ich mir auch vorstellen für eine kirchliche Organisation zu arbeiten oder in der Krankenhausseelsorge tätig zu sein. Da möchte ich mich noch nicht festlegen.

Jonas H.
Jonas H.
Chemie
(B.Sc.)
Jonas H.

Wieso hast du dich für dein Studienfach in Göttingen entschieden?Das Chemiestudium hat eine enorme Relevanz, weil man an Dingen forscht, die die Menschheit voranbringen, wie zum Beispiel erneuerbare Energien oder Arzneimittel. Außerdem wird nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch ein richtiges Handwerk. Im letzten Semester haben wir im Labor Krebsmedikamente hergestellt, das fand ich spannend.

Wie sehen deine nächsten Schritte nach dem Bachelor aus? Ich weiß noch nicht, ob ich für den Master in Göttingen bleiben werde. Ein großer Wunsch von mir ist es, während des Studiums mal für ein Jahr ins Ausland zu gehen und dort zu studieren. Da habe ich mehrere Favoriten: Ich finde skandinavische Länder kulturell sehr interessant, außerdem das englischsprachige Ausland, um meine Sprachkenntnisse aufzubessern. Einmal im Leben würde ich gerne noch mal eine Metropole kennenlernen, dafür könnte ich mir London gut vorstellen.

Was würdest du künftigen Studierenden raten? Im ersten Semester so viele Kontakte wie möglich zu knüpfen. Freunde helfen einem im Studium extrem, sei es die gegenseitige Motivation oder das gemeinsame Lernen. Sie sind ein sehr wichtiger Bestandteil des Studiums..

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Eva
Ökosystemmanagement (B.Sc.)
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Was hat dich zu deinem Studium in Göttingen gebracht? Ich wollte gerne Ökosystemmanagement studieren und diesen Bachelor-Studiengang gibt es tatsächlich nur in Göttingen. Er ist interdisziplinär angelegt, das heißt, er setzt sich aus Agrar-, Geo- und Forstwissenschaften zusammen und man kann seinen eigenen Schwerpunkt wählen. Die Uni Göttingen kannte ich bereits, weil meine Schwester hier schon länger studiert und mir die Stadt schon immer gut gefallen hat.

Wie sehen deine nächsten Schritte aus? Im kommenden Semester mache ich mein Pflichtpraktikum, dafür habe ich mir das Forstamt ausgesucht. Am liebsten hätte ich ein Praktikum gemacht, wo ich viel mit Gestein oder auch Naturschutz zu tun gehabt hätte, aber das Forstamt finde ich auch spannend.

Welche Richtung möchtest du nach deinem Bachelorabschluss einschlagen? Ich bin noch nicht sicher, was genau ich machen werde, aber ich weiß auf jeden Fall, dass es etwas Praktisches sein soll und kein Bürojob. Generell kann ich nach dem Bachelor auch noch einen Master dranhängen, mit dem ich mich noch mehr spezialisiere. Zwei Richtungen, die mich interessieren, sind zum Beispiel Naturschutz oder Geowissenschaften. Am liebsten würde ich dafür in Göttingen bleiben.

Ehemalige Studienbotschafter*innen