Deutsch-Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft

Deutsch-Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft

Dissertation von Stephan Benz

Wir freuen uns sehr, dass wir euch die Dissertation von Dr. Stephan Benz, LL.M, LL.M. oec. (NJU), unserem ehemaligem wissenschaftlichen Mitarbeiter und Absolventen des Masterstudiengangs vorstellen dürfen.

Die Volksrepublik China hat seit der von Deng Xiaoping initiierten Reform- und Öffnungspolitik im Jahr 1978 eine unvergleichliche Entwicklung vollzogen, die heute das Fundament ihrer wirtschaftlichen Schlagkraft bildet. Wichtige Akteure der Entwicklung waren und sind bis heute die Staatsunternehmen. Die Dissertation trägt den Titel: "Die Corporate Governance von Kapitalgesellschaften der öffentlichen Hand in der Volksrepublik China" und betrachtet, wie der chinesische Staat seine Unternehmen in den Formen der Aktiengesellschaft und Gesellschaften mit beschränkter Haftung führt, welche rechtlichen und quasi-rechtlichen Mechanismen wirken und welche Institutionen mit staatlichem und politischem Hintergrund ihm dafür zur Verfügung stehen. Hierbei lässt die Nähe von Staat und Kommunistischer Partei Chinas einige Besonderheiten entstehen, die sich aufgrund der kapitalgesellschaftlichen Ausgestaltung der Untersuchungsobjekte zu einem Großteil auch auf Unternehmen der Privatwirtschaft übertragen lassen.

Stephan Benz ist mittlerweile im Bereich Außenwirtschaftsrecht/-Förderung und Export tätig und zeigt damit schön, wie vielseitig der Masterabschluss einsetzbar ist.

Dissertation Stephan


Aufruf zur Bewerbung für den Masterstudiengang „Chinesisches Recht und Rechtsvergleichung“ der Georg-August Universität Göttingen

Sie haben bereits Kenntnisse des Chinesischen oder der Rechtswissenschaften und möchten gerne Ihre Kompetenzen ausbauen? Sie wollen nach Ihrem Abschluss nochmal die Möglichkeit für Zeit im Ausland nutzen und neue Erfahrungen sammeln? Sie wollen sich in einer zukunftsträchtigen Sparte breit aufstellen und so die optimalen Voraussetzungen für Ihren Berufseinstieg schaffen?

Dann möchten wie Sie auf den Doppelmasterstudiengang „Chinesisches Recht und Rechtsvergleichung“ an den Universitäten Göttingen und Nanjing aufmerksam machen.


Zusammenfassung 10. Junges Forum zum chinesischen Recht

Junges Forum 2022

Das Deutsch-Chinesische Institut für Rechtswissenschaft der Universität Göttingen bedankt sich bei allen Teilnehmern, welche im Rahmen der im diesen Jahr in einem hybriden Format abgehaltenen Veranstaltung "Junges Forum zum chinesischen Recht" am 28.04.2022 teilgenommen haben.
Im Rahmen des Programmes wurde der Doppelmasterstudiengang "Chinesisches Recht und Rechtsvergleichung" (LL.M./LL.M. (oec.) bzw. LL.M./M.A.) der Universitäten Göttingen und Nanjing vorgestellt. Im Anschluss referierte Dr. Björn Etgen von der Kanzlei Graf von Westphalen über Rechtsstreitigkeiten im Chinageschäft. Zudem gab Professor Dr. Knut Benjamin Pißler, Referent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, Einblicke in die chinesische Rechtsterminologie und Mareike Seeßelberg von Chinabrand Consulting und Absolventin des Doppelmasterstudiengangs sprach über Berufsperspektiven zum chinesischen Recht.
Am Abend durften wir, in Kooperation mit der Studienstiftung des deutschen Volkes, den Sinologen und Publizist Professor Dr. Helwig Schmidt-Glintzer zu dem Vortrag "Recht und Eigenrecht in China - Chinas Rechtskultur in historischer Perspektive" begrüßen. Nach dem 45-minütigen Vortrag fanden eine moderierte Podiumsdiskussion und eine offene Diskussion mit dem Publikum statt. Es erfolgte ein anregender Austausch, u.a. über unterschiedliche Rechtstraditionen und Demokratieverständnisse sowie die Frage universaler Menschenrechte.

Wir freuen uns bereits auf das Junge Forum 2023!