Empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Schul- und Unterrichtsforschung

Ziel der Forschungsbemühungen am Arbeitsbereich Schulpädagogik mit dem Schwerpunkt empirische Unterrichts- und Lernforschung ist es, evidenzbasiertes Wissen über die Qualität und Wirkungen unterrichtlicher Lehr-Lernprozesse zu gewinnen und daraus Implikationen für die schulische Praxis und die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte abzuleiten.
Im Rahmen empirisch-quantitativer Studien beschäftigen wir uns u. a. mit der Beschreibung und Erklärung von Kompetenz- und Motivationsentwicklungen von Schülerinnen und Schülern in unterschiedlichen Domänen unter Berücksichtigung individueller kognitiver, motivationaler und sozialer Hintergrundmerkmale sowie Merkmalen der schulischen Prozessqualität.
Dazu werten wir zum einen quantitative Daten bestehender empirischer Studien aus (u.a. SIGMA, GanzIn, StEG, IGLU/TIMSS). Zum anderen konzipieren wir eigene Studien, die sich mit Fragen der Qualität und Wirkung schulischer Lehr-/Lernprozesse befassen. In diesem Kontext werden auch studentische Projekte und Qualifikationsarbeiten mit einem empirisch-quantitativen Schwerpunkt umgesetzt. Perspektivisch wird ein inhaltlicher Schwerpunkt auf Fragen zum Umgang mit Heterogenität und zur individuellen Förderung im gymnasialen Fachunterricht liegen.



Aktuell bearbeiten wir folgende Themen:

  • Referenzgruppeneffekte in Bezug auf nicht-kognitive Merkmale
  • Erfassung und Beschreibung von Unterrichtsqualität
  • Feedbackprozesse im Unterricht
  • Erfassung von situationalem und individuellem Interesse
  • Kompensation sozialer Benachteiligung durch Ganztagsschulen