| Autonomieästhetik, Romantikrezeption und Kunstgeschichte |
| Leitung: PD Dr. Christian Scholl |
| Wissenschaftliche MitarbeiterInnen: Dr. Kerstin Schwedes, Reinhard Spiekermann, M.A. |
| Förderung: Emmy Noether-Programm der DFG |
| Laufzeit: 2004 - 2009 |
Ziel des von Christian Scholl geleiteten Projekts ist es, die Wechselbeziehungen zwischen Autonomieästhetik und der Rezeption romantischer Malerei über einen Zeitraum von ca. 1820 bis 1920 zu erforschen und die Rolle zu untersuchen, die die Kunstgeschichte als eine sich in diesen Jahren etablierende Wissenschaft dabei spielte. Anhand von Quellen aus dem Zeitraum von ca. 1820 bis 1920 verfolgt sie Interpretationsmuster, die bei der Neuaneignung der Romantik um 1900 zum Zuge kamen. Sie untersucht, unter welchen Bedingungen diese Muster Gültigkeit erlangten, von der Kunstgeschichte übernommen wurden und zu deren Aufstieg zu einer führenden Geisteswissenschaft beitrugen. |