Prof. Dr. Margarete Vöhringer

Profes­sur für Ma­ter­ia­li­tät des Wis­se­ns

Geschichte lässt sich nicht nur anhand von Texten studieren, auch Dinge weisen Spuren historischen Wandels auf. Ausgehend von dieser Einsicht hat die Erforschung der materiellen Kultur auf ein komplexes Netz vielfältiger Mensch-Ding-Beziehungen verwiesen. Der Fokus auf die Materialität des Wissens erlaubt es, die historisch sich wandelnden Diskurse um Wissen greifbarer zu machen. Mehr noch – eine konkrete Auseinandersetzung mit Materialien, ihren Entstehungs- und Verteilungsbedingungen ermöglicht es, mehr darüber zu erfahren, wie diese einen selbständigen Beitrag zu Kulturen und Gesellschaften leisten. Die leitende Frage hierbei ist: Welche epistemischen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Interessen spielen eine Rolle, wenn stumme Dinge zu Wissensdingen erklärt werden?

Interview zur Professur

Neues Zertifikat "Objektkompetenzen" zur interdisziplinären Erforschung der materiellen Kultur der Wissenschaften

Sie fragen sich, was immer knapper werdende Ressourcen für die materielle Kultur unserer Gegenwart bedeuten? Sie wundern sich, dass Sie in Folge der Digitalisierung mit manchen Dingen kaum noch in Berührung kommen? Oder Sie interessieren sich für das Arbeiten mit Objekten mit Blick auf Ihren zukünftigen Beruf?
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Schwer­punkte in For­schung und Lehre

  • Materialität und Ästhetik der Wissenschaften
  • Kunst und Wissenschaft
  • Geschichte des Sammelns und Ausstellens
  • Russische Avantgarde
  • Kulturtechniken des Sehens


Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter