Teilsammlung Pathologische Präparate

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Die Sammlung pathologischer Präparate ist eine Dauerleihgabe des Anatomischen Institutes der Universitätsmedizin Göttingen. Die Präparate wurden überwiegend in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im Göttinger Anatomischen Institut gesammelt.

Die Sammlung untergliedert sich in verschiedene Teilbereiche, von denen die beiden größten „Infektionserkrankungen“ und „Traumata“ sind. Präparate des Bereichs Infektionserkrankungen weisen zumeist sehr deutliche Änderungen der Knochenstruktur infolge chronischer Entzündungen auf, die große Mehrzahl infolge von Syphilis, Tuberkulose oder Osteomyelitis. Zahlreiche Objekte finden sich jedoch auch zu Mangelerkrankungen wie der Rachitis, außerdem liegen verschiedene Formen von Wirbelsäulenverkrümmungen sowie gutartige und bösartige Knochentumoren vor. Besonderheiten stellen ein siamesisches Zwillingspaar sowie ein Hydrocephalus dar.

Der zweite ausgedehnte Teilbereich der Sammlung pathologischer Präparate umfasst Knochentraumata. Neben solchen mit deutlichen Heilungsspuren – zumeist Langknochenfrakturen – finden sich aber auch verschiedene Arten von Schädeltraumata, die todesursächlich waren. Seltenheitswert dürfte ein in die knöcherne Augenhöhle eingeheiltes Bleigeschoss haben.