Dr. Markus Tönjes

Leiter der Seminarverwaltung


Curriculum Vitae


  • 10/2001 – 05/2006: Studium an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (HF: Deutsche Sprache und ältere deutsche Literatur; 1. NF: Neuere Deutsche Literatur, 2. NF: Kommunikationsforschung und Phonetik)
  • 05/2006: Abschluss des Studiums mit dem Grad eines Magister Artium
  • 08/2006 – 03/2009: Wissenschaftliche Hilfskraft an der Universität Bonn am Institut für Germanistik, vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft (Lehrstuhl für Deutsche Sprache (Prof. Dr. Manfred Kohrt))
  • 08/2006 – 07/2012: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn am Institut für Germanistik, vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft (Lehrstuhl für Deutsche Sprache (Prof. Dr. Manfred Kohrt))
  • 0/2012: Abschluss des Promotionsverfahrens (Dr. phil.), Titel der Arbeit: „So jetzt geben wir das da rein. - Formen der Referenz bei Demenz¬patienten“
  • 04/2013 – 06/2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in dem DFG-Forschungsprojekt „Spracherwerb bei schwerhörigen Kindern“ an den Universitäten Köln und Bremen (Projektleitung: Prof. Dr. Martina Penke (Köln) & Prof. Dr. Monika Rothweiler (Bremen))
  • 01/2016 – 08/2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Paderborn in der AG Psycholinguistik (Prof. Dr. Katharina Rohlfing)
  • 09/2016 – 12/2019: Linguist und Analyst bei der Cognotekt GmbH, Köln
  • seit 01/2020: Lehrkraft für besondere Aufgaben | Leiter der Seminarverwaltung am Seminar für Deutsche Philologie an der Georg-August-Universität Göttingen



Forschungsschwerpunkte


  • Germanistische Linguistik (Phonetik, Phonologie, Flexionsmorphologie, Syntax)
  • Psycholinguistik (Sprache und Demenz, (Schrift)spracherwerb))
  • Linguistik und künstliche Intelligenz (formale Semantik, NLP)
  • Methoden der empirischen Linguistik



Veröffentlichungen

Monographien


  • Tönjes, Markus (2012). „So jetzt geben wir das da rein.“ Formen der Referenz bei Demenzpatienten. Tübingen: Stauffenburg. (Stauffenburg Linguistik 68)



Aufsätze


  • Penke, Martina / Tönjes, Markus (i.V.). To oder Toast? Mit welchen Lautverbindungen haben schwerhörige Kinder in der Sprachproduktion Probleme?
  • Tönjes, Markus / Fuchs, Svetlana & Martina Penke (2016). Silbenstrukturelle Prozesse bei schwerhörigen Kindern. (zusammen mit Svetlana Fuchs & Martina Penke) In: Sprache – Stimme – Gehör 40 (3) (2016).
  • Rothweiler, Monika / Penke, Martina / Nutsch, Cornelia / Einholz, Anna / Hennies, Johannes / Stropahl, Maren / Tönjes, Markus & Eva Wimmer (2016). Sprachtherapie bei schwerhörigen Kindern. Hörgeschädigtenpädagogik 70 (1), 28-32. Leicht veränderter Nachdruck von Logos. Die Fachzeitschrift für akademische Sprachtherapie und Logopädie 2015, 140-143. (zusammen mit Monika Rothweiler, Cornelia Nutsch, Martina Penke, Anna Einholz, Johannes Hennies & Eva Wimmer)
  • Tönjes, Markus (2015). Sprachliches Erleben erforschen oder Was macht eigentlich ein Psycholinguist? In: Beer, Fabian / Diel, Marcel / Viertelhaus, Benedikt (2014) (Hgg.). »Musst nur wagen, wagen, wagen!« Ein Rückblick auf 25 Kritische Ausgaben. Bonn: Weidle, S. 269-278. (Edition Kritische Ausgabe 5) Erweiterte und überarbeitete Fassung des Aufsatzes von 2008.Rothweiler, Monika / Penke, Martina / Nutsch, Cornelia / Einholz, Anna / Hennies, Johannes / Stropahl, Maren / Tönjes, Markus & Eva Wimmer (2015). Spracherwerb schwerhöriger Kinder. In: Logos 23 (2) (2015), S. 140-144.
  • Nutsch, Cornelia / Rothweiler, Monika / Tönjes, Markus & Martina Penke (2015). The Acquisition of Verbal Morphology in German Children with Hearing Impairments – a Follow up Study at Age 7. In: Proceedings of the International Congress on the Education of the Deaf 2015, Athen.
  • Tönjes, Markus (2013). „Desblö Socksge! Merim sedie Destänum!“ – Was uns Gaunab der 99. über die Akzentstrukturen des Deutschen verrät. In: Linguistische Berichte 235 (2013), S. 337-372.
  • Tönjes, Markus (2009). Empirische Untersuchungen zur Realisierung des Genitiv Singular in der deutschen Gegenwartssprache. In: Sprachwissenschaft 34 (1) (2009), S. 73-113.
  • Tönjes, Markus (2008). Sprachliches Erleben erforschen, oder: Was macht eigentlich ein Psycholinguist? In: Kritische Ausgabe 12 (2008), S. 105-110.



Rezensionen


  • Tönjes, Markus (2014). Das Zusammenspiel von verbalem und visuellem Code im Bilderbuch. Zu Anita Winklers text¬linguistischer Untersuchung von „Sprache-Bild-Beziehungen in Bilderbüchern von Mira Lobe“. In: Kritische Ausgabe 27 (2014), S. 83-86.
  • Tönjes, Markus (2011a). Svetlana Petrova: Die Interaktion von Tempus und Modus. Studien zur Entwicklung des deutschen Konjunktivs. Heidelberg: Winter. (Germanistische Bibliothek 30). In: Zeitschrift für Sprachwissenschaft 30 (2011), S. 313-316.
  • Tönjes, Markus (2011b). Eva Neuland: Jugendsprachen: mehrsprachig – kontrastiv – interkulturell. In: Zeitschrift für Rezensionen zur germanistischen Sprachwissenschaft 3 (2011), S. 265-271.
  • Tönjes, Markus (2008). Bernt Ahrenholz: Verweise mit Demonstrativa im gesprochenen Deutsch und Grammatik, Zweitspracherwerb und Deutsch als Fremdsprache. In: Zeitschrift für Sprachwissenschaft 27 (2) (2008), S. 282-286.



Vorträge


  • 2018: Mailbox Automatisierung mit Künstlicher Intelligenz (Pitch bei der InsurLab Handelsblatttagung)
  • 2017: Methoden der Korpuslinguistik (Linguistisches Kolloquium der Cognotekt GmbH)
  • 2016: Negationen im Deutschen (Linguistisches Kolloquium der Cognotekt GmbH)
  • 2015a: Einflussfaktoren für den Erfolg im Spracherwerb bei schwerhörigen Kindern – Ergebnisse der Follow-up-Studie (zusammen mit Cornelia Nutsch)
  • 2015b: Workshop: Diagnose sprachlicher Defizite bei schwerhörigen Kindern – was können aktuelle diagnostische Instrumente leisten? (zusammen mit Dr. Eva Wimmer)
    (beides: Fachtag „Spracherwerb bei Kindern mit einer sensorineuralen Schwerhörigkeit und Hörgeräteversorgung“ an der Universität Bremen)
  • 2014a: Silbenphonologie (Vortrag in der Lehrveranstaltung „Einführung in die Linguistik“, Universität zu Köln)
  • 2014b: Phonologische Beeinträchtigungen bei schwerhörigen Kindern (Vortrag auf der interdisziplinären Tagung über Sprachentwicklungsstörungen, München)
  • 2014c: Phonologische Beeinträchtigungen bei schwerhörigen Kindern – Produktion und Rezeption. (Vortrag in der Lehrveranstaltung „Kindliche Hörstörungen und Spracherwerb“, Universität zu Köln)
  • 2013: Die Wechselwirkung von Sprache und Demenz (Vortrag in der Lehrveranstaltung „Sprachproduktion und -verstehen“, Universität zu Köln)
  • 2012: „Desblö Socksge! Merim sedie Destänum!“ – Was uns Gaunab der 99. über die Akzentstrukturen des Deutschen verrät (Festkolloquium für Prof. Dr. Manfred Kohrt)
  • 2009a: Die Transkription und Analyse gesprochen-sprachlicher Aufnahmen (Vortrag für den Landschaftsverband Rheinland)
  • 2009b: Techniken wissenschaftlichen Arbeitens. (Vortrag im Rahmen des Studienportals an der Universität Bonn)
  • 2008: Psycholinguistik – Über die Wechselwirkung von Sprache und Demenz. (Vortragsreihe des Linguistischen Forums der Universität Bonn)