In publica commoda

Foto und Video


Sie benötigen Fotos der Universität für einen Flyer oder Präsentation? Sie möchten die Arbeit ihres Forschungsprojektes mit einem Video verdeutlichen oder ein fertiges Video auf dem Youtube-Kanal der Universität veröffentlichen? Wir unterstützen Sie gerne mit bestehendem Material und Serviceangeboten.



Rechtliche Grundlagen

Bei der Verwendung von Fotos und Videos sind immer rechtliche Vorgaben zu beachten. Von besonderer Bedeutung sind dabei das Urheberrechtsgesetz und das Recht am eigenen Bild. Das Urheberrechtsgesetz schützt die Rechte der Fotografen und sichert ihnen unter anderem die Namensnennung und eine angemessene Vergütung bei der Nutzung der Fotos zu. Mit dem Recht am eigenen Bild sind die Persönlichkeitsrechte der auf den Fotos abgebildeten Personen zu beachten. Mit nur wenigen Ausnahmen dürfen Fotos nur mit der Einwilligung der abgebildeten Person verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden.


Bildsprache

Ein Bild wirkt auf mehreren Ebenen. Zum einen durch den abgebildeten Inhalt. Zum anderen durch die formale Gestaltung. Beide Ebenen übermitteln dem Betrachter Informationen und sollten daher beim Erstellen und Verwenden von Fotos und Videos berücksichtigt werden.


Selbsterstellte Fotos und Videos haben gegenüber Stockfotos den Vorteil, dass Sie authentisch sind; es sind keine austauschbaren Bilder die branchenübergreifend in einer Vielzahl an Werbematerialien auftauchen. Und es gibt keine Probleme mit den Urheberrechten, allein die Bildrechte der fotografierten Personen sollten zuvor geklärt werden.
  • Es ist hilfreich das gewählte Motiv in verschiedenen Formaten zu fotografieren/filmen: Hoch- und Querformat, Nahaufnahmen und von weiter weg. Dadurch kann das Bild im Nachhinein flexibler in Präsentationen, Flyern, Monitorwerbung o.Ä. verwendet werden. Insbesondere bei der Nutzung von Sozialen Medien wie Instagram ist es wichtig, dass das Motiv in einem quadratischen Format bzw. einem schmalen Hochformat noch gut erkennbar ist.
  • Neben dem eigentlichen Motiv die Details im Hintergrund nicht vergessen: Sind sensible Daten oder Fotos von anderen Personen erkennbar? Werden unabsichtlich Logos auf Notebooks oder Kleidung beworben? Wurden im Labor alle sicherheitsrelevanten Aspekte berücksichtigt?
  • Die besten Fotos wirken oft, als wären sie ein gelungener Schnappschuss: die Menschen wurden in einer natürlichen Situation, Perspektive und Bildausschnitt fotografiert.

Die Bildsprache sollte divers und frei von Stereotypen sein. Selbst wenn manche stereotypischen Bilder noch einen real vorhandenen Zustand wiedergeben; schreiben sie damit Stereotype fort und blenden weitere Facetten der Wirklichkeit aus (z.B. Frauen in technischen Berufen).
  • Ob ein Bild stereotypisch ist lässt sich sehr leicht testen, indem man sich vorstellt wie das Bild wirkt, wenn eine Person des anderen Geschlechts die dargestellte Position übernehmen würde? Wenn das Bild dann „komisch“ wirkt ist dies ein Zeichen für eine stereotype Darstellung im Bildaufbau.
  • Auch die Bildkomposition und Perspektive hat einen Einfluss auf die Darstellung von Hierarchien und Beziehungen der Menschen zueinander: Wird auf die Person von oben herabgeschaut? Wie ist die Position der Personen zueinander, deren Körpersprache und Interaktion?
  • Neben einer genderneutralen Darstellung sollte auch eine Abweichung vom „Norm-Menschen“ auf Bildern berücksichtigt werden.



Kontakt

lange

Regina Lange
Bereichsleiterin Marketing

Tel.: 0551 39-26220
regina.lange@zvw.uni-goettingen.de

voss

Christine Voss
Koordination Marketing Göttingen Campus

Tel.: 0551 39-21838
christine.voss@zvw.uni-goettingen.de