Irmtraut Gürkan










Porträtbild Irmtraut Gürken



"Ich fühle mich der Fakultät auch noch als Alumna verbunden, weil…


...ich mich in Göttingen wohlgefühlt, in der Rückschau aber viel zu schnell studiert habe (8 Semester plus Examenssemester)."








Welchen Abschluss haben Sie an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät erworben?


VWL, Abschluss Diplom-Volkswirtin


















Wieso können Sie ein Studium an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät empfehlen?


Die Breite der Fächer in Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre und Sozialwirtschaftslehre war zumindest in den 70er Jahren gegeben und lässt Spielraum für die spätere berufliche Ausrichtung zu. Der Ruf der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät war und ist gut.






Wie sah ihr erster Job nach dem Abschluss an der Fakultät aus?


Im Jahr 1976/1977 waren die Berufsaussichten für Wirtschaftswissenschaftlicher, insb. Volkswirtschaftler nicht besonders gut. Da ich im Studium den Schwerpunkt Sozialpolitik gewählt hatte und auch familiär Einblicke in das Gesundheitssystem nehmen konnte, war meine erste Anstellung bei der AOK-Frankfurt im Bereich Vertragsrecht, insb. Verträge/Verhandlungen mit den Krankenhäusern.






Welche Erinnerung haben Sie an das Studierendenleben in Göttingen?


Göttingen ist eine ideale Studierendenstadt, übersichtlich, freundlich und mit vielen Begegnungsmöglichkeiten. Insbesondere das alte Audimax ist mir in guter Erinnerung geblieben. Der Umzug auf den neuen, eher Beton-lastigen Campus im typischen Baustil der 60/70er Jahre war da schon gewöhnungsbedürftig.







Welche Empfehlung geben Sie heutigen Studierenden für die persönliche Karriereplanung?


Bei der Studienauswahl Neigungen folgen, nicht primär die Karriereperspektiven bewerten, breit studieren und Interessen und Hobbies neben dem Studium pflegen und ausleben.