Abschlussarbeiten

Voraussetzungen und Allgemeines

Als Student*in der Georg-August-Universität Göttingen könnt ihr Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten am Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation schreiben.
Vorausgesetzt wird hierfür ein starkes Interesse an relevanten Themen der Forschung am Lehrstuhl.
Darüber hinaus sind Vorkenntnisse im Bereich Entrepreneurship und Innovation von Vorteil. Diese können durch erfolgreiches Belegen unserer Lehrveranstaltungen, Teilnahme an Veranstaltungen der Gründungsförderung, sowie das Belegen von Entrepreneurship-Kursen im bisherigen Studienverlauf oder durch außer-universitäre Tätigkeiten erworben werden.

Vorgehen und Bewerbung

Wir verbinden Abschlussarbeiten in der Regel mit der laufenden Forschung am Lehrstuhl.
Sucht euch daher bitte eines oder mehrere der untenstehenden Themen aus, bevor ihr euch für eine Bachelor-/Master-Arbeitsbetreuung bewerbt.
  1. Downloadet euch dieses Formular  (Link) und füllt es aus.
  2. Fügt dann dem ausgefüllten Formular euren aktuellen Lebenslauf und euer Transcript of Records an und speichert alles in einer (!) PDF Datei.
  3. Schickt diese Datei dann an Simon Schmidt (simon.schmidt{at}uni-goettingen.de)

Hilfreiche Dokumente zum Verfassen der Arbeit

Für das Verfassen einer Abschlussarbeit an unserem Lehrstuhl haben wir hier unsere Vorlage für Abschlussarbeiten (Link).
Außerdem stellen wir euch eine Checkliste für Abschlussarbeiten (Link) bereit. Bitte lest euch die Informationen in diesem Dokument gut durch und beachtet die angegebenen Vorgaben und Tipps.

Themen für Abschlussarbeiten


ID4: The role of digital technologies in entrepreneurship research and entrepreneurial processes

Unter diesem Thema sind verschiedene Abschlussarbeiten möglich, welche sich mit einem der drei Forschungsbereiche auseinandersetzen: (a) Netzwerke, (b) unternehmerische Teams, (c) entrepreneurial ecosystems.

Dabei kann zum einen ein starker Fokus auf die Arbeit mit dem jeweiligen wissenschaftlichen Diskurs gelegt werden.
(1a) The role of digital technologies in entrepreneurial network research.
(1b) The role of digital technologies in entrepreneurial team research.
(1c) The role of digital technologies in entrepreneurial ecosystems research.

Zum anderen kann ein starker Fokus auf eigene empirische Arbeit gelegt werden, um eine im Diskurs identifizierte Lücke zu adressieren.
(2a) The role of digital technologies in entrepreneurial networks and networking.
(2b) The role of digital technologies in entrepreneurial teams.
(2c) The role of digital technologies in entrepreneurial ecosystems.


ID7: Design science in entrepreneurship

Design Science entwickelt praxisrelevantes Wissen und schafft und evaluiert Artefakte. Solche Artefakte können Konstrukte, Methoden, Instanzen oder Modelle zur Lösung von Problemen sein.

Design Science ist in der Entrepreneurship-Literatur eine noch sehr junge Methode, obwohl es Design Science Studien bereits seit vielen Jahren in der Entrepreneurship-Literatur gibt. Denn das Paradoxe ist: Viele Forschende haben Design Science Studien gemacht aber es entweder nicht so genannt oder gar nicht gewusst, dass es sich hierbei um "Design Science" handelt.

Daher stellt sich die Frage wie sich Design Science in Entrepreneurship weiterentwickeln wird. Ziel ist es, einen Beitrag zur Community zu leisten und aufzuzeigen wie bisherige Design Science Studien aufgebaut waren, um für die Zukunft praxisrelevanter und forschungsstärker zu sein.

Mögliche Themen (im Bezug auf bisherige Design Science Studien in Entrepreneurship):
(1) Analyse des allgemeinen Vorgehens der Forschenden
(2) Analyse der Darstellung von Design Anforderungen
(3) Analyse der Darstellung von Design Prinzipien
(4) Analyse der Artefakt-Typen

Die Ergebnisse können zusätzlich mit Interviews mit Entrepreneurship-Forschenden oder mit Literatur aus anderen Bereichen, wie bpsw. der Wirtschaftsinformatik, angereichert werden, um zukünftige Handlungsempfehlungen herauszuarbeiten.

ID 8: Sustainability-Liability effects in Sustainable Entrepreneurial Ecosystems (SEE) and Regional Innovation Systems (RIS)

Sustainable entrepreneurial ecosystems (SEE), nested in Regional Innovation Systems (RIS) have an impact on the innovative power of regions, and hence sustainable development on a broader scale. Regional innovation systems (RIS) depicted by the triple helix model state that the industry is closely linked to academia and the government as interacting and dynamic components fostering economic and social development by means of knowledge transfer.

Mögliche Themen:

(1) Analyse von Co-opetitive Spatial and Sectoral Fractal Innovation and Entrepreneurial Ecosystems (CS2FIE2) - das Konzept verbindet SEE mit RIS
(2) Analyse von Sustainability-Liability-Effekten im Entrepreneurship
(3) Identifikation von Europäischen Best Practice SE(E) Regionen
(4) Identifikation von Europäischen Best Practice Wissenstransferregionen