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Aufrufe für Gutachter*innen & Konsultationen


Unser Team bietet Ihnen auf dieser Internetseite einen Überblick über verschiedene Aufrufe für Gutachter*innen und Konsultationen mit Bezug zu europäischer Forschungs- und Innovationsförderung.


Da Horizon Europe-Projektanträge sowie andere EU-Anträge mittels Peer-Review-Verfahren begutachtet werden, besteht ein entsprechend großer Bedarf an Gutachter*innen. Die EU-Kommission hat eine Datenbank eingerichtet, in der sich potenzielle Gutachter*innen fortlaufend registrieren können. Die Tätigkeit als Gutachter*in für EU-Anträge bietet verschiedene Vorteile:

  • Die Gutachtertätigkeit ermöglicht Hintergrundwissen über den Prozess der Begutachtung, das bei einer eigenen Antragstellung nützlich sein kann.
  • Sie erleichtert Kontakte zu europäischen Partnern, woraus sich gemeinsame Vorhaben im Bereich Forschung und Innovation entwickeln können.
  • Die EU zahlt eine Aufwandsentschädigung für die Gutachtertätigkeit. Falls Reisekosten entstehen, werden diese erstattet.

Folgende dauerhafte Aufrufe für Gutachter*innen wurden veröffentlicht (ohne Einreichungsfrist):

Im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon Europe (2021-2027), werden die Anträge von Gutachter*innen in einem Peer-Review-Verfahren evaluiert. Sie können sich fortwährend als Gutachter*in im Funding & Tender Portal der EU-Kommission registrieren. Aufgrund der Vielschichtigkeit des Programms werden nicht nur Expert*innen mit sehr unterschiedlichen fachlichen, institutionellen und beruflichen Hintergründen, sondern auch solche mit Überblick gesucht.

Ziel ist es zudem, jedes Panel mit mindestens 40 Prozent des im jeweiligen Fachbereich unterrepräsentierten Geschlechts zu besetzen. Da der Frauenanteil oft unter dieser Zielmarke liegt, sucht die EU-Kommission ständig neue Gutachterinnen. Weitere Informationen dazu sowie einen Leitfaden für die erfolgreiche Registrierung finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Kontaktstelle (NKS) Frauen in die EU-Forschung (FiF).
Funding & Tender Portal-Internetseite für Gutachter*innen (EN)
BMBF-Internetseite für Gutachter*innen (DE)
NKS FiF-Internetseite für Gutachterinnen (DE)

Das Gemeinsame Unternehmen "Electronic Components and Systems for European Leadership" (ECSEL) ist eine europäische Förderinitiative für Mikroelektronik sowie smarte und cyber-physische Systeme. Die Qualität der ECSEL-Projekte wird über ein wissenschaftliches Begutachtungsverfahren der Projektanträge gesichert. Begutachtungen finden jährlich statt, üblicherweise in den Monaten Mai und Oktober. ECSEL sucht Gutachter*innen aus Deutschland, um eine regelmäßige Rotation und eine Ausgewogenheit der Herkunftsländer im Gutachterpool sicherstellen zu können. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt eine stärkere deutsche Präsenz unter möglichen Gutachter*innen. Für die Tätigkeit als Gutachter*in bewerben Sie sich über das Funding & Tender Portal, in das ECSEL eingebunden ist. Achten Sie für eine Berücksichtigung bei ECSEL darauf, in Ihrem Experten-Profil unter "Programme Selection" der Weitergabe Ihrer Daten an die "Joint Technology Initiatives", zu denen ECSEL gehört, zuzustimmen.
Funding & Tender Portal-Internetseite für Gutachter*innen (EN)
BMBF-Aufruf für ECSEL-Gutachter*innen (DE)

Das "European Institute of Innovation and Technology" (EIT) sucht kontinuierlich nach externem Fachwissen, um das EIT-Innovationsmodell und die "Knowledge and Innovation Communities" (KICs) zu evaluieren, zu überwachen und zu überprüfen. Die Expertinnen und Experten sollen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder Forschungseinrichtungen ("Wissensdreieck") mitbringen oder Erfahrung in der Integration von Unternehmen, Bildung und Forschung aufweisen. Interessierte Personen können sich über die Internetseiten des EIT zur aktiven Mitarbeit bewerben.
Weitere Informationen (EN)

Die "Partnership for Research in the Mediterranean Area" (PRIMA) ist eine öffentliche Partnerschaft von 19 EU-Mitgliedsstaaten, Mittelmeeranrainerländern und der EU-Kommission. Ziel der Maßnahme ist die Entwicklung innovativer Lösungen für die Wasser- und Lebensmittelversorgung im Mittelmeerraum. Für den Aufbau einer Expertendatenbank können sich interessierte Personen auf der Website von PRIMA registrieren. Das PRIMA-Konsortium wird die Datenbank u.a. nutzen, um geeignete Gutachter*innen für die PRIMA-Aufrufe zu identifizieren und auszuwählen.
Weitere Informationen (EN)


An dieser Stelle macht unser Team Sie auf Konsultationen (EN) der EU-Kommission aufmerksam. Die EU-Kommission ermöglicht es allen Interessierten, darunter auch Forschenden, zu geplanten Vorhaben Stellung zu nehmen. Über die Teilnahme an Konsultationen erhalten Sie einen Einblick in die Pläne der EU-Kommission, was als Hintergrundwissen für eigene Antragstellungen nützlich sein kann. Die Konsultationen sind chronologisch nach ihren jeweiligen Einreichungsfristen geordnet. Für die Stichwortsuche nutzen Sie bitte die Suchleiste.


Violence against women and especially domestic violence remain common in the EU. This initiative aims to provide uniform standards for preventing such violence, protecting victims and punishing offenders. It will incorporate the results of an ongoing evaluation (‘fitness check’) of existing EU legislation on violence against women and domestic violence. Building on gaps, it will include proposals for strengthened EU measures and assess their impact. The consultation will remain open until 10 May 2021.
Further information (EN)

Die EU-Kommission hat eine Konsultation zur zukünftigen Ausgestaltung der Health Emergency Preparedness and Response Authority (HERA) gestartet. Mit HERA soll die Vorbereitung und Bereitschaft Europas verbessert werden, auf grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen und Notfälle zu reagieren, indem die Behörde eine dauerhafte Struktur zur Unterstützung der Entwicklung, Herstellung und des Einsatzes von medizinischen Gegenmaßnahmen für Gesundheitskrisen bereitstellt. Dazu könnten zum Beispiel die Risikomodellierung und globale Überwachung der Gesundheitssituation, das Monitoring von Herstellungskapazitäten und die Risikokartierung von Lieferketten sowie die Unterstützung der Impfstoff- und Arzneimittelforschung zählen. In der Konsultation sollen u.a. Fragen zum Aufgabenbereich und der Koordinierung einer künftigen HERA beantwortet werden. Eingehende Antworten können im Legislativvorschlag der EU-Kommission zur Einrichtung von HERA Berücksichtigung finden, der im Laufe dieses Jahres vorgelegt werden soll.
Weitere Informationen (EN)