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Calls for Experts & Consultations


CONSULTATIONS 2020

  • Die Europäische Kommission hat eine Konsultation zur europäischen Blockchain-Service-Infrastruktur gestartet. Diese dient der Vorbereitung der geplanten Ausschreibung zur vorkommerziellen Auftragsvergabe (PCP). Bis zum 02. März 2020 ist ein Online-Fragebogen geöffnet. Am 14. Januar 2020 hat dazu ein Webinar stattgefunden. Die Folien sind online verfügbar. Zudem wird am 11. März 2020 eine Veranstaltung zum Thema in Brüssel stattfinden.
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  • Jedes Jahr erhalten 3,5 Millionen Menschen in der EU die Diagnose Krebs und 1,3 Millionen sterben daran. Lässt sich die derzeitige Tendenz nicht umkehren, könnte Krebs in der EU zur Todesursache Nummer eins werden. Am Weltkrebstag, 04. Februar 2020, hat die EU-Kommission daher zwei Konsultationen zu Krebs gestartet:
    - Die breite öffentliche Konsultation zu Krebs läuft bis zum 28. April 2020. Ziel ist es, EU-Bürgerinnen und -Bürgern sowie Interessenträgern Gelegenheit zu geben, sich einzubringen und dazu Stellung zu nehmen, wie das Thema in der EU am besten angegangen werden sollte. Die Ergebnisse sollen in einen europäischen Plan zur Krebsbekämpfung einfließen, der bis Ende 2020 vorliegen soll.
    - Darüber hinaus leitet die EU-Kommission auch eine Konsultation zum Fahrplan für einen europäischen Plan zur Krebsbekämpfung ein, die bis zum 03. März 2020 geöffnet ist.
    Auch Maßnahmen des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizon Europe (2021-2027), werden zum Plan beitragen. Bis zu fünf so genannte Missionen sollen darin umgesetzt werden, eine der fünf Missionen wird sich dem Thema Krebs widmen. Missionen sind ambitionierte, öffentlich sichtbare und fokussierte Initiativen mit dem Ziel, Lösungen für große gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten. Zum Start der Konsultation sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im EU-Parlament: "Wir alle haben Freunde, Kollegen oder Angehörige, die von der Krankheit betroffen sind oder waren. Wir alle haben uns traurig und hilflos gefühlt. Aber wir können etwas tun – jeder für sich und wir alle gemeinsam. Auf Ebene der Mitgliedstaaten und auf Ebene der Europäischen Union."
    Press release of the EU Commission
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  • Die Generaldirektion für Verteidigungsindustrie und Raumfahrt hat einen Aufruf für Ideen zur Quantentechnologie für Raumfahrtsysteme ausgeschrieben. Vorschläge können von Grundlagenforschung bis zur Validierung und Demonstration in der Betriebsumgebung reichen; ebenso können Studien dazu gehören. Ziel der Ausschreibung ist es, entscheidende Forschungsgebiete zu identifizieren, in denen EU-Investitionen notwendig sind, um europäische Unabhängigkeit zu ermöglichen. Die Abgabefrist endet am 30. März 2020.
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  • PERMANENT CALLS FOR EXPERTS

    Im europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon 2020, werden die Anträge von unabhängigen Expertinnen und Experten in einem Peer-Review-Verfahren evaluiert. Sie können sich fortwährend als Expertin bzw. Experte im Funding & Tenders Portal der Europäischen Kommission registrieren. Aufgrund der Vielschichtigkeit des Programms werden nicht nur Expertinnen und Experten mit sehr unterschiedlichen fachlichen, institutionellen und beruflichen Hintergründen, sondern auch solche mit Überblick gesucht. Die Mitarbeit als Expertin und Experte erlaubt einen guten Einblick in die Abläufe der Evaluation und kann damit für die zukünftige eigene Antragstellung hilfreich sein.
    Ziel ist es zudem, jedes Panel mit mindestens 40 Prozent des im jeweiligen Fachbereich unterrepräsentierten Geschlechts zu besetzen. Da der Frauenanteil oft unter dieser Zielmarke liegt, sucht die Europäische Kommission ständig neue Expertinnen. Weitere Informationen dazu sowie einen Leitfaden für die erfolgreiche Registrierung finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Kontaktstelle (NKS) Frauen in die EU-Forschung (FiF).

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) sucht kontinuierlich nach externem Fachwissen, um das EIT-Innovationsmodell und die Innovationsgemeinschaften (KICs) zu evaluieren, zu überwachen und zu überprüfen. Die Expertinnen und Experten sollen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder Forschungseinrichtungen mitbringen oder Erfahrung in der Integration von Unternehmen, Bildung und Forschung aufweisen ("Wissensdreieck-Integration"). Interessierte Personen können sich über die Seiten des EIT zur aktiven Mitarbeit bewerben.
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    Die "Partnership for Research in the Mediterranean Area" (PRIMA) ist eine öffentlich-öffentliche Partnerschaft von 19 EU-Mitgliedsstaaten, Mittelmeeranrainerländern und der EU-Kommission. Ziel der Maßnahme ist die Entwicklung innovativer Lösungen für die Wasser- und Lebensmittelversorgung im Mittelmeerraum. Für den Aufbau einer Expertendatenbank können sich interessierte Personen auf der Website von PRIMA registrieren. Das PRIMIA-Konsortium wird die Datenbank u.a. nutzen, um geeignete Evaluatorinnen und Evaluatoren für die PRIMA-Aufrufe zu identifizieren und auszuwählen.
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