Marion Bonnet

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Seit September 2021 arbeite ich als Doktorandin im Göttinger Gebärdensprachteam. Davor habe ich an der Université de Paris, Frankreich, ein Bachelor- und Masterstudium in theoretischer und experimenteller Linguistik absolviert. Mein Interesse für Gebärdensprachen und für die formale linguistische Analyse von Gebärdensprachen wurde während eines Praktikums im EU-Projekt 'The SignHub' durch meine Betreuer/innen Caterina Donati und Carlo Geraci geweckt. Anschließend entschied ich mich, meinen Arbeitsschwerpunkt auf die visuelle Modalität von Sprache im weiteren Sinne zu legen und arbeitete als Praktikantin in einem Projekt zur ‘ikonischen Syntax', in dem ich unter Anleitung von Philippe Schlenker und Carlo Geraci Klassifikatoren in Gebärdensprachen mit entsprechenden Gesten in Lautsprachen verglich.

Als Mitarbeiterin im IDEAlISM-Projekt habe ich vor, die Schnittstelle zwischen Semantik und Pragmatik aus einer modalitätsübergreifenden Perspektive zu untersuchen. Im Rahmen des Projekts werde ich mehrere experimentelle Studien zu pragmatischen Anreicherungen in Lautsprachen, Gebärdensprachen und sprachbegleitenden Gesten durchführen.