Dr. Etienne Schinkel

Studienrat für die Fächer Geschichte und Französisch am Winckelmann-Gymnasium Stendal

wissenschaftlicher Mitarbeiter, Didaktik der Geschichte, Georg-August-Universität Göttingen (2011–2017)


Vita


  • seit 2019 Studienrat am Winckelmann-Gymnasium Stendal
  • 2018–2019 Studienreferendar für die Fächer Geschichte und Französisch am Christian-von-Dohm-Gymnasium Goslar
  • Promotion 2017 (summa cum laude); Titel der Dissertation "Holocaust und Vernichtungskrieg. Eine Studie zur Darstellung der deutschen Gesellschaft und Wehrmacht in Geschichtsschulbüchern für die Sekundarstufe I und II"
  • 2011–2017: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Didaktik der Geschichte (Göttingen) bei Prof. Dr. Michael Sauer
  • 2009–2011: Studium der Fächer Französisch und Geschichte im Master of Education an der Georg-August-Universität Göttingen; Titel der Abschlussarbeit: Persécution, expulsion et extermination des juifs. La population française et la Shoah (deutsch: Die Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Juden. Die französische Bevölkerung und der Holocaust)
  • 2007–2008: Stipendiat an der Université de Neuchâtel (Schweiz), Teilnahme an Kursen des Institut de langue et civilisation françaises (ILCF) der Faculté des lettres et sciences humaines: Certificat d'études françaises
  • 2005–2009: Studium der Fächer Französisch und Geschichte im Bachelor of Arts Profil Lehramt an der Georg-August-Universität Göttingen
  • 2005: Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium Wolfsburg, Apollinaire-Preis der Robert-Bosch-Stiftung



  • Veröffentlichungen

    Die jüdischen „Sonderkommandos“ von Auschwitz-Birkenau. Ein Überlebender erinnert sich. In: Geschichte lernen H. 209 (2022), S. 55–57.

    Die NS-„Volksgemeinschaft“ im Schulbuch der Gegenwart. Eine Bestandsaufnahme aktueller Lehrwerke für den gymnasialen Geschichtsunterricht in Sachsen-Anhalt. In: Erinnern! Aufgabe – Chance – Herausforderung H. 1/2022, S. 50–65.

    Rezension zu "Christian Winklhöfer: Urteilsbildung im Geschichtsunterricht (Kleine Reihe – Geschichte). Frankfurt am Main 2021". In: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik 21 (2022), S. 215–217.

    Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen 1992. Rechtsextreme Gewalttaten und ihr Niederschlag in der Presse, in: Geschichte lernen H. 206 (2022), S. 16–21.

    Die jüdischen "Sonderkommandos" von Auschwitz-Birkenau. Geschichtsdidaktische Potentiale und unterrichtspraktische Anregungen, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 73, 2022, H. 1/2, S. 22–38.

    Rezension zu "Peter Longerich, Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte. Von der Aufklärung bis heute. München 2021", in: Revue de l’Institut français d’histoire en Allemagne, online erschienen am 20 Dezember 2021, URL: http://journals.openedition.org/ifha/11575

    Der Boykotttag vom 1. April 1933. Das gesellschaftliche Verhalten im Spiegel jüdischer Selbstzeugnisse, in: Geschichte lernen H. 203 (2021), S. 37–41.

    Holocaust und Vernichtungskrieg. Die Darstellung der deutschen Gesellschaft und Wehrmacht in Geschichtsschulbüchern für die Sekundarstufe I und II (Beihefte zur Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Bd. 16), Göttingen 2018.

    "Davon haben wir nichts gewusst!". Die deutsche Gesellschaft und der Holocaust, in: Geschichte lernen H. 180 (2017), S. 48–53.

    Die NS-"Euthanasie" als Thema des Geschichtsunterrichts. Geschichtsdidaktische Potenziale und unterrichtspraktische Hinweise. in: Informationen. Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 H. 86 (2017), S. 20–25.

    Ein lernwürdiges Thema? Die Darstellung der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Morde an körperlich und geistig behinderten Menschen 1939–1945 in aktuellen Geschichtsschulbüchern, in: Uwe Danker (Hrsg.): Geschichtsunterricht – Geschichtsschulbücher – Geschichtskultur. Aktuelle geschichtsdidaktische Forschungen des wissenschaftlichen Nachwuchses. Mit einem Vorwort von Thomas Sandkühler (Beihefte zur Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Bd. 15), Göttingen 2017, S. 109–128.

    Die Verschwörer des 20. Juli 1944. Tendenzen der Darstellung in aktuellen Schulgeschichtsbüchern, in: Lernen aus der Geschichte H. 6/2017, S. 5–9. Link

    Die "NS-Volksgemeinschaft" in aktuellen Geschichtsschulbüchern? Empirische Befunde und pragmatische Konsequenzen, in: Uwe Danker/Astrid Schwabe (Hrsg.): Die NS-Volksgemeinschaft. Zeitgenössische Verheißung, analytisches Konzept und ein Schlüssel zum historischen Lernen? (Beihefte zur Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Bd. 13), Göttingen 2017, S. 125–139.

    Der Vernichtungskrieg der Wehrmacht. Geschichtsschulbücher als Indikator für Erinnerungskultur und historische Selbstvergewisserung, in: Gerhard Henke-Bockschatz (Hrsg.): Neue geschichtsdidaktische Forschungen. Aktuelle Projekte (Beihefte zur Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Bd. 10), Göttingen 2016, S. 123–142.

    Der Triumph der These von der deutschen Kollektivunschuld – Die Deutschen zwischen Selbsttäuschung und Selbstentlastung am Ende des Zweiten Weltkrieges in: Lernen aus der Geschichte H. 7/2015, S. 22–24. Link

    Täter, Opfer, vor allem aber Zuschauer. Zur Darstellung der Reaktionen der deutschen Bevölkerung auf Judenverfolgung und Völkermord im Geschichtsschulbuch der Gegenwart, in: Zeitschrift für Genozidforschung. Strukturen, Folgen, Gegenwart kollektiver Gewalt 14, 2015, H. 1/2, S. 40–68.

    Schulbuchanalyse (Stichworte zur Geschichtsdidaktik), in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 65, 2014, H. 7/8, S. 482–497.

    Die Erinnerung wach halten. Die "Erinnerungsstätte an die Zwangsarbeit auf dem Gelände des Volkswagenwerks" in Wolfsburg, in: Portal Militärgeschichte. Arbeitskreis Militärgeschichte e.V. (Februar 2013).

    Die Darstellung des Vichy-Regimes in aktuellen französischen Geschichtsschulbüchern, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 63, 2012, H. 5/6, S. 349–365.


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