Deutsch-Chinesisches Institut für Rechtswissenschaft
Erfolgreicher Abschluss der Göttinger Sommerschule zum Chinesischen Recht 2026
Vom 14. bis 18. September 2026 führte das Deutsch-Chinesische Institut für Rechtswissenschaft erneut die Sommerschule zum Chinesischen Recht durch. Fünf abwechslungsreiche Tage boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Entwicklungen des chinesischen Rechts in unterschiedlichen Bereichen auseinanderzusetzen.
Eröffnet wurde die Sommerschule durch Prof. Dr. Rüdiger Krause, der die Teilnehmenden mit seiner Begrüßung in die Veranstaltungswoche einführte. Den fachlichen Auftakt bildete anschließend Prof. Dr. Knut Benjamin Pißler, der uns im Laufe der gesamten Woche mit einer Vortragsreihe zum chinesischen Wirtschaftsrecht begleitete. Für die Organisation und Koordination der Sommerschule war Keanu Demuth, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts verantwortlich, unterstützt von Alexandr Zverkov.
Das diesjährige Programm zeichnete sich durch eine besonders große thematische Breite aus. Neben dem chinesischen Wirtschaftsrecht standen unter anderem Strafrecht, Sachenrecht, Arbeitsrecht, internationale Schiedsgerichtsbarkeit, Außenwirtschaftsrecht, Immaterialgüterrecht, Datenrecht und Fragen der geopolitischen und gesellschaftlichen Entwicklung Chinas im Mittelpunkt. Durch die Verbindung wissenschaftlicher Perspektiven mit Erfahrungen aus der anwaltlichen und unternehmerischen Praxis erhielten die Teilnehmenden einen vielseitigen Einblick in das chinesische Recht und seine praktische Bedeutung.
Unser herzlicher Dank geht an alle Referentinnen und Referenten, die mit ihren Beiträgen den Teilnehmenden die große Vielfalt des chinesischen Rechts nahegebracht haben und dazu gesorgt haben, unterschiedliche fachliche und praktische Perspektiven zu eröffnen und das Interesse an einer vertieften Auseinandersetzung mit dem chinesischen Recht zu fördern.
Wir danken Prof. Dr. Knut Benjamin Pißler, Prof. Dr. Su Jiang, Prof. Dr. Irmy Schweiger, Dr. Joachim Glatter, Dr. Simon Werthwein, Ralph Koppitz, Dr. Carolin Kautz, Dr. Philipp Großkopf, Dr. Hans Au, Karman Lucero, Xu Wang, Dr. Yingxin He, Dr. Madeleine Martinek, Prof. Dr. Jóse Martinez, Katja Drinhausen und Katja Pessl herzlich für ihre Mitwirkung und ihre wertvollen Beiträge.
Ebenso möchten wir uns ganz besonders bei allen Teilnehmenden bedanken, die trotz des umfangreichen Programms und fünf langer Veranstaltungstage sich durchgehend aufmerksam eingebracht, Fragen gestellt, diskutiert und mit großem Interesse und Engagement an den Veranstaltungen teilgenommen haben.
Am Freitag, den 18. September 2026 ging die intensive und erfolgreiche Woche voller neuer Perspektiven, fachlicher Diskussionen und persönlicher Begegnungen zu Ende. Wir bedanken uns herzlich bei allen Referentinnen und Referenten, Kooperationspartnern und Teilnehmenden für eine erfolgreiche Göttinger Sommerschule zum Chinesischen Recht 2026 und freuen uns bereits auf das nächste Jahr!
Unser ausdrücklicher Dank gilt der Deutsch-Chinesischen Juristenvereinigung e.V. für die finanzielle Unterstützung der Sommerschule sowie der Nanjing University und dem Centre for Modern East Asian Studies (CeMEAS) für die Zusammenarbeit!
Bericht von Alexandr Zverkov
Göttinger Sommerschule zum Chinesischen Recht 2026 – Programm veröffentlicht

Das vollständige Programm der Göttinger Sommerschule zum Chinesischen Recht 2026 ist veröffentlicht!
In unserer aktuellen Programmbroschüre Stand 01.09 finden Sie das vollständige Veranstaltungsprogramm sowie weitere Informationen zu den Referentinnen und Referenten.
Vom 14. bis 18. September 2026 lädt das Deutsch-Chinesische Institut für Rechtswissenschaft der Georg-August-Universität Göttingen erneut Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden sowie Praktikerinnen und Praktiker dazu ein, sich intensiv mit aktuellen Entwicklungen des chinesischen Rechts auseinanderzusetzen.
Über fünf Tage hinweg bietet die Sommerschule ein vielseitiges Programm mit Beiträgen aus Wissenschaft und Rechtspraxis. Thematisch reicht das Spektrum vom chinesischen Wirtschafts-, Vertrags- und Sachenrecht über Arbeitsrecht, internationale Schiedsgerichtsbarkeit und Strafrecht bis hin zu ausländischen Investitionen, geistigem Eigentum, Datenrecht, Geopolitik und dem chinesischen Sozialkreditsystem. Broschüre_Sommerschule_2026_AZ 29.08.26.pdf
Wir freuen uns auf zahlreiche Referentinnen und Referenten aus Deutschland, China und darüber hinaus, darunter Prof. Dr. Knut Benjamin Pißler, Prof. Dr. Su Jiang, Dr. Joachim Glatter, Ralph Koppitz, Prof. Dr. Irmy Schweiger, Dr. Simon Werthwein, Dr. Carolin Kautz, Dr. Philipp Großkopf, Dr. Hans Au, Karman Lucero, Xu Wang, Dr. Yingxin He, Dr. Madeleine Martinek und Katja Drinhausen.
Ergänzt wird das Programm durch eine Movie Night und weitere Gelegenheiten zum fachlichen Austausch. Die Sommerschule bietet damit die Gelegenheit, unterschiedliche Perspektiven auf das chinesische Recht kennenzulernen, bestehende Kenntnisse zu vertiefen und mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis ins Gespräch zu kommen.
Wann: 14.–18. September 2026
Wo: Heyne-Haus, Büttner Raum 2, Papendiek 16, 37073 Göttingen
Anmeldung und Fragen: ChinaRecht@jura.uni-goettingen.de
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
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Göttingen Summer School on Chinese Law 2026 – Full Programme Now Available
The full programme of the Göttingen Summer School on Chinese Law 2026 is now available!
Our latest programme brochure contains the complete schedule as well as further information about our speakers.
From 14 to 18 September 2026, the Sino-German Institute for Legal Studies at the University of Göttingen once again invites students, doctoral researchers and legal practitioners to explore current developments in Chinese law.
Over five days, the Summer School brings together perspectives from academia and legal practice and covers a broad range of topics, including Chinese business, contract and property law, labour law, international arbitration, criminal law, foreign investment, intellectual property, data law, geopolitics and China’s Social Credit System.
We are delighted to welcome numerous speakers from Germany, China and beyond, including Prof. Dr. Knut Benjamin Pißler, Prof. Dr. Su Jiang, Dr. Joachim Glatter, Ralph Koppitz, Prof. Dr. Irmy Schweiger, Dr. Simon Werthwein, Dr. Carolin Kautz, Dr. Philipp Großkopf, Dr. Hans Au, Karman Lucero, Xu Wang, Dr. Yingxin He, Dr. Madeleine Martinek and Katja Drinhausen.
The Summer School provides an opportunity to gain insights into different areas of Chinese law, deepen existing knowledge and engage in discussions with experts from academia and legal practice.
When: 14–18 September 2026
Where: Heyne-Haus, Büttner Room 2, Papendiek 16, 37073 Göttingen, Germany
Registration and enquiries: ChinaRecht@jura.uni-goettingen.de
We look forward to welcoming you in Göttingen!
Konferenz & Nachwuchskolloquium des DCIR der Universitäten Göttingen und Nanjing am 25.-26.11.25

Am 25. und 26. November veranstaltete das Deutsch-Chinesische Institut für Rechtswissenschaft (DCIR), ein seit mittlerweile schon seit 36 Jahren bestehendes Gemeinschaftsprojekt der Universitäten Göttingen und Nanjing, unter dem Titel „Recht als Ordnungsfaktor in grenzüberschreitenden Kontexten“ eine zweitägige Konferenz an der Juristischen Fakultät. Hierzu versammelten sich am ersten Konferenztag zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Göttingen und Nanjing, um sowohl aktuelle als auch grundlegende Fragen zu diskutieren, die durch die ökonomische und politische Globalisierung hervorgerufen werden. Dabei konnte als gemeinsamer Ertrag festgehalten werden, dass nur ein rechtlicher Rahmen, der praktikable sowie wertebasierte Regelungen enthält und der auf diskursive Weise unter wechselseitiger Anerkennung unterschiedlicher Vorstellungen und Traditionen zustandekommt, den Akteuren bei transnationalen Sachverhalten hinreichende Orientierungssicherheit verschafft. Am zweiten Konferenztag stellten dann deutsche und chinesische Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen eines Nachwuchskolloquiums ihre Forschungsergebnisse zur Diskussion und trugen so zur weiteren Vertiefung des rechtswissenschaftlichen wie auch des interkulturellen Austausches zwischen Deutschland und China bei. Für das nächste Jahr ist eine Folgekonferenz in Nanjing in Aussicht genommen.
Bericht von Keanu Demuth