In publica commoda

Forschungsförderung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK)

Pro*Niedersachsen - Forschungsprojekte der Geistes-, Kultur und Sozialwissenschaften

Stand: 07.08.2020

Da sich die Mittel des Nieders. Vorab aus der Dividende der im Besitz des Landes befindlichen Aktien der Volkswagen AG speisen, hat die jüngste Ankündigung der Volkswagen AG, die Dividendenhöhe coronabedingt im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen abzusenken, unmittelbare Auswirkungen auf die Vorhabenplanungim Bereich der Forschungsförderung. Vor diesem Hintergrund hat das Ministerium deshalb entschieden, die Programmausschreibung „Pro*Niedersachsen–Forschungsprojekte der Geistes-, Kultur-und Sozialwissenschaften“ für 2020 einmalig auszusetzen. Über die Wiederaufnahme des Programms wird das MWK informieren. Der Stichtag für die Antragstellung verschiebt sich voraussichtlich auf den 15.10.2021.


Es gibt vier Förderlinien, die aus dem Niedersächsischen Vorab finanziert werden:

    "Forschungsverbünde und Forschungsschwerpunkte", um international sichtbare Forschungsschwerpunkte zu etablieren. Anträge über die Hochschulleitung können nach vorheriger Beratung mit dem Ministerium jederzeit vorgelegt werden;

      "Neue Forschungsgebiete", die eine hohe strategische sowie profil- und strukturbildende Bedeutung haben (Anschubförderung). Entsprechende Initiativen sollten von der Leitung der Hochschule oder Forschungseinrichtung frühzeitig mit dem Ministerium abgestimmt werden. Die Anträge werden von unabhängigen wissenschaftlichen Gutachtern/ -innen geprüft;

        "Holen & Halten", um Berufungs- und Bleibeverhandlungen von besonderer Bedeutung zu unterstützen;

          "Programme und Ausschreibungen" zu aktuellen, forschungspolitischen Initiativen;



        In der Einzelförderung wird aus Haushaltsmitteln das Programm Pro*Niedersachsen finanziert. Gefördert werden darin Forschungsprojekte und wissenschaftliche Veranstaltungen jeweils in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften. Im Rahmen der "Forschungskooperation Niedersachsen und Israel" werden kooperative Forschungsprojekte mit der Hebräischen Universität Jerusalem oder dem Technion Haifa gefördert.