Presse 2022


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Presseinformation: Vegetationsfreie Flächen fördern bodennistende Wildbienen
Neue Methoden für Naturschutzmanagement von Wildbienen auf Kalkmagerrasen untersucht
Pressemitteilung Universität Göttingen Nr. 172 | 24.11.2022
Über die Nistansprüche bodennistender Wildbienen ist bisher relativ wenig bekannt, obwohl Nistplätze für die Förderung der meisten Wildbienenarten von zentraler Bedeutung sind. Von den knapp 600 Wildbienenarten in Deutschland nisten 75 Prozent im Boden, untersucht wurden bislang aber vor allem oberirdisch in Hohlräumen nistende Wildbienenarten. ...weiterlesen

Presseinformation: Forschung mit weltweitem Einfluss
Fünf Forscher der Universität Göttingen gehören zu den am häufigsten zitierten Wissenschaftlern
Pressemitteilung Universität Göttingen Nr. 166 | 17.11.2022
In der diesjährigen Liste der „Highly Cited Researchers“ sind fünf Wissenschaftler der Universität Göttingen vertreten. Der Chemiker Prof. Dr. Lutz Ackermann, die Agrarwissenschaftler Prof. Dr. Tobias Plieninger und Prof. Dr. Stefan Siebert, der Agrarökologe Prof. Dr. Teja Tscharntke und der Biodiversitätsforscher Prof. Dr. Holger Kreft gehören zu den weltweit am häufigsten zitierten Wissenschaftlern ihres Fachgebiets. ...weiterlesen

Sind kleine Bauernhöfe besser für den Klimaschutz als Große?
Addendum Youtube Video | 22.06.2019
Immer wieder wird die Landwirtschaft als eine der großen Klimasünder ausgemacht, vor allem Großbetriebe geraten in die Kritik. Tatsächlich sterben in ganz Europa die Bauernhöfe – auch in Österreich sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache: Von den rund 430.000 Bauernhöfen aus dem Jahr 1951 sind heute noch etwa 160.000 Höfe übrig. Die einzelnen Äcker werden immer größer. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Umwelt? ...anschauen

Blühstreifen oder ökologischer Landbau?
bienen & natur | 12.2022
Schmale Blühstreifen ziehen Blütenbesucher an wie ein Jahrmarkt, während auf dem Oko-Acker nebenan viel mehr Bestäuber unterwegs sind. Rechnet man die Bestäuberdichte aber auf den Ertrag um, sieht es unter Umständen wieder ganz anders aus ....weiterlesen

Fünf Fragen an...
5 Fragen an Prof. Dr. Teja Tscharntke
Agrar Debatten | 18.10.2022
Frage: In welchen Studiengängen haben Sie Abschlüsse absolviert und was bringt Sie an die Agrar-Fakultät? Antwort: In meinem Studium habe ich von Beginn an zwei Fächer studiert, Soziologie und Biologie. Der Abschluss zum Diplom-Soziologen erfolgte als erstes (mit einer Arbeit über Bürgerinitiativen), danach der in Biologie (mit einer Arbeit zu den Lebensgemeinschaften in Abwasserteichen). Für die Promotion wie auch die Habilitation konzentrierte ich mich dann auf bio-ökologische Fragestellungen. ...weiterlesen

Presseinformation: Kakao-Anbau: Wie bestimmte Tierarten den Ertrag steigern
Forschungsteam unter Leitung der Universitäten Göttingen und Würzburg stellt Bedeutung wichtiger Tierarten heraus
Pressemitteilung Universität Göttingen Nr. 124 | 14.09.2022
Ohne Insekten geht es nicht beim Kakao-Anbau. Sie sorgen dafür, dass die Blüten bestäubt werden und sich die Kakaofrüchte, ein begehrter Rohstoff für die Nahrungsmittelindustrie, ausbilden. Weiterhin tragen Vögel und Fledermäuse erheblich dazu bei, den Ernteertrag zu erhöhen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten in Würzburg, Göttingen und Wien sowie der Allianz von Bioversity International and CIAT haben dies im Nordwesten Perus untersucht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B erschienen. ...weiterlesen

Nachhaltigkeit und Klimaschutz
Interview mit Prof. Dr. Teja Tscharntke
Jahrebericht Universität Göttingen | 2021
Frage: Trotz jahrzehntelanger Anstrengungen nimmt die Biodiversität weiter ab. Ist die Rettung der Artenvielfalt die wichtigste Aufgabe unserer Zeit? Antwort: Die globale Artenvielfalt und auch das Klima sind tatsächlich in dramatischer Weise gefährdet. Das alltägliche und massenhafte Aussterben von Arten zu akzeptieren, wäre ein ähnlich bedeutsamer Vandalismus wie die Vernichtung unseres kulturellen Erbes. ...weiterlesen

Presseinformation: Nachhaltiger Vanille-Anbau auf Brachflächen
Forschungsteam aus Deutschland und Madagaskar macht Chancen für Kleinbauern deutlich
Pressemitteilung Universität Göttingen Nr. 104 | 26.07.2022
Artenvielfalt erhalten und gleichzeitig die wirtschaftliche Lebensgrundlage von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern beim Vanille-Anbau auf Madagaskar sichern – das ist laut einer Studie der Universitäten Göttingen, Marburg und Hohenheim möglich. Das Forschungsteam zeigt, dass Vanille-Plantagen, die auf brachliegendem Land angelegt wurden, sich vom Ertrag her nicht von denen unterscheiden, die im Wald angelegt wurden. Durch den Anbau wird zudem die Artenvielfalt auf den Flächen erhöht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen. ...weiterlesen

Wo der Bio-Anbau schwächelt
Öko-Produkte boomten im ersten Corona-Jahr. Wegen Krieg, Inflation und Welthunger rücken nun Nachteile dieser Produktionsform in den Fokus
Südwest Presse | 04.08.2022
Wenn man Agrarminister Cem Özdemir fragt, ist die Sache klar: „Bio ist unser Leitbild für nachhaltige Landwirtschaft.“ Es brauche jetzt mehr Bio, nicht weniger. Diese Haltung ist für einen Grünen-Politiker nicht ungewöhnlich. Schließlich ist Özdemirs Partei maßgeblich für ein äußerst ambi-tioniertes Ziel im Koalitionsvertrag der Ampel verantwortlich....weiterlesen

Presseinformation: Städtische Landwirtschaft kann Bienengemeinschaften in tropischen Megastädten fördern
Internationales Forschungsteam vergleicht Artenvielfalt in ländlichen und städtischen Landschaften
Pressemitteilung Universität Göttingen Nr. 99 | 15.07.2022
Urbanisierung stellt eine der größten Bedrohungen für die Artenvielfalt dar. Wie genau sie sich auf die biologische Vielfalt und die Ökosystemdienstleistungen in tropischen Regionen des globalen Südens auswirkt, ist aber noch unklar. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universitäten Göttingen und Hohenheim hat nun gemeinsam mit der University of Agricultural Sciences of Bangalore in Indien die Auswirkungen der Urbanisierung auf Bienengemeinschaften in kleinbäuerlichen Betrieben in und um Bangalore untersucht – einer südindischen Stadt mit mehr als 13 Millionen Einwohnern. ...weiterlesen

Unravelling the natural pollinating agents of cacao
The Applied Ecologist | 12.07.2022
Pollination services of cacao are crucial for global chocolate production, yet remain critically understudied. Author Justine Vansynghel describes her team’s latest research that seeks to develop a greater understanding of how agroforests of this crop tree can be better managed. ...weiterlesen

Umweltschutz durch Agrarmaßnahmen – aber wie?
Göttinger Ökologen Tscharntke und Batáry geben Antworten
Göttinger Tageblatt | 03.06.2022
Die Umwelt kann wirksam über Agrarmaßnahmen geschützt werden. Das können etwa Blühstreifen sein, die den Zweck haben als Lebensraum für Insekten zu dienen. Auch für andere Tierarten sind die Blühstreifen wichtige Biotope – sie finden dort Nahrung, pflan-
zen sich fort und ziehen sich dorthin zurück.....weiterlesen

Öko-Landbau oder Blühstreifen – was ist besser für Insekten?
Forschungsteam bewertet Effizienz von Agrarumweltmaßnahmen aus gegensätzlichen Blickwinkeln
Pressemitteilung Universität Göttingen Nr. 58 | 18.05.2022
Wie wirksam Agrarumweltmaßnahmen für die biologische Vielfalt sind, hängt von verschiedenen Faktoren und dem jeweiligen Blickwinkel ab. Das zeigen Agrarökologen der Universität Göttingen und des Zentrums für ökologische Forschung im ungarischen Vácrátót in einem Artikel in der Fachzeitschrift Basic and Applied Ecology. ...weiterlesen

Vanillenabau
idw informationsdienstwissenschaft | 10.02.2022
Team unter Leitung der Universität Göttingen zeigt Potenzial für nachhaltige Landnutzung in Madagaskar
Madagaskar ist das wichtigste Produktionsland für Vanille – dem wohlriechenden Geschmacksgeber von Süßspeisen und Gebäck. Im tropischen Nordosten der Insel wird die Vanille-Orchidee angebaut. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen und der Universität von Antananarivo hat den Vanilleanbau und dessen Auswirkungen auf Mensch und Natur in den vergangenen fünf Jahren erforscht. ...weiterlesen

Blütenvielfalt kompensiert Insektizid-Effekte auf Wildbienen
wissenhochn.de | 12.01.2022
Alternative Nahrungsquellen fördern Bruterfolg
Forschende der Göttinger Abteilung Agrarökologie haben mit ihren Kooperationspartnern untersucht, wie erfolgreich sich die ökologisch und ökonomisch bedeutsame Wildbiene Osmia bicornis (Rote Mauerbiene) vermehrt. In mehr als 50 Flugkäfigen brachten sie die Wildbienen mit verschieden artenreichen Blühmischungen und insektizid-behandeltem Raps zusammen. ...weiterlesen

Kakao-Anbau bietet Fledermäusen und Vögeln Nahrung und Lebensraum
Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen belegt die Förderung der Biodiversität in Agroforstsystemen nahe tropischer Trockenwälder in Peru
Pressemitteilung Universität Göttingen Nr. 205 | 15.12.2021
Kakao-Anbau erlaubt uns nicht nur den Genuss von Schokolade, sondern kann auch die Artenvielfalt fördern. Die Vorteile der Farmen für die biologische Vielfalt wurden in Agrarlandschaften mit Resten von tropischen Regenwäldern umfassend untersucht, waren aber in Regionen mit tropischen Trockenwäldern bisher unbekannt. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat nun erstmals herausgefunden, wie saisonale Effekte das Vorkommen von Vögeln und Fledermäusen – den wichtigsten Fressfeinden von schädigenden Insekten – in Kakaowäldern in Peru bestimmen. ...weiterlesen