Publikationen

  • Klaus Röhrborn


  • Uigurisches Wörterbuch
    Sprachmaterial der vorislamischen türkischen Texte aus Zentralasien. II: Nomina - Pronomina - Partikeln. Band 2: aš - äžük. Neubearbeitung

    Röhrborn_Uigurisches Wörterbuch_2Beschreibung

    Die uigurischen Königreiche in Zentralasien blühten von der Mitte des 8. Jahrhunderts bis gegen Ende des 14. Jahrhunderts, beeinflusst vom Westen durch den Manichäismus und vom Süden und Osten durch den Buddhismus. Die preußischen Expeditionen vom Anfang des 20. Jahrhunderts brachten die umfangreichen Reste dieser Kultur ans Tageslicht, in den vergangenen 100 Jahren wurde durch die Bemühungen von zahlreichen Forschern die uigurische Literatur ediert, übersetzt und kommentiert. Seit 1977 erscheint auch das Wörterbuch dieser Texte; als Voraussetzung für eine Fortführung dieses Werkes in der Form eines Akademie-Projektes wurde das Material seit 2008 retrodigitalisiert, korrigiert und aktualisiert. Von der Neubearbeitung sind bisher im Druck erschienen: Band I, 1 (Verben von ab - bis äzüglä -) und Band II, 1 (Nomina - Pronomina - Partikeln von a bis asvık ). Der vorliegende Band II, 2 enthält die Nomina, Pronomina und Partikeln von aš bis äzük.





    Jahr: Aug. 2017
    Verlag: Franz Steiner Verlag
    ISBN 978-3-515-11862-0



  • Jens Peter Laut und Jens Wilkens


  • Die Handschriftenfragmente der Maitrisimit aus Sängim und Murtuk in der Berliner Turfansammlung. Beschrieben von Jens Peter Laut und Jens Wilkens

    Laut_Wilkens Beschreibung

    Der vorliegende Katalogband ist das Ergebnis langjähriger Arbeiten zum Maitrisimit nom bitig, einem der bedeutendsten und umfangreichsten Texte des alttürkischen Buddhismus. Aufgenommen sind die Manuskriptfragmente der beiden Handschriften aus Sängim und Murtuk, die im Verlauf der Zweiten Deutschen Turfanexpedition gefunden und nach Berlin verbracht worden waren. Bereits zu Beginn der Katalogisierung durch J. P. Laut im Jahr 1992 waren Teile eines weiteren Manuskripts, der sog. Hami-Handschrift, die 1956 in der Nähe von Hami (= uig. Qomul, VR China) gefunden worden war, durch größere Editionen bekannt, die äußerst hilfreich für die Identifizierung und Lokalisierung diverser Berliner Fragmente waren. Die durch berufliche Gründe bedingte Unterbrechung der Katalogisierung (1996) hat sich im Nachhinein als sehr positiv herausgestellt, da in den Jahren danach und bis in die jüngste Vergangenheit weitere und häufig größere Teile der Hami-Handschrift bekannt und ediert wurden. Waren bereits durch diese neuen Editionen viele neue Identifizierungen von Berliner Fragmenten möglich, so kam als weiterer Glücksfall hinzu, dass im Oktober 2012 ein aufsehenerregender Fund von ca. 400 weiteren, zur Hami-Handschrift gehörigen Manuskriptresten (?Närnasi-Handschrift?) bekannt wurde. Zwar handelt es sich bei diesem Zufallsfund dreier uigurischer Kinder zumeist um kleine oder Kleinstfragmente, doch auch diese halfen bei der Lokalisierung und Identifizierung diverser Berliner Fragmente weiter, ebenso wie die seit Beginn der 2000er Jahre erfolgten tocharisch-alttürkischen (Neu)-Editionen des Maitreya-Textes. Die Katalogisierung der beiden Berliner Handschriften beruht also nunmehr auf einer Grundlage, die zu Beginn der 90er Jahre gar nicht möglich war. Günstige Umstände haben es zudem ermöglicht, dass die bereits vorliegenden Katalogeinträge von J. P. Laut und editorische Vorarbeiten von A. Semet durch J. Wilkens im Jahr 2015 mit Hilfe der erwähnten Parallel-Handschriften aus China überarbeitet, erweitert und für den Druck fertig gemacht werden konnten. Der Katalog umfasst 430 Einträge: Die identifizierten Fragmente (Kat.-Nr. 1-238) sind nach den Kapiteln des Maitrisimit nom bitig angeordnet, getrennt nach den Manuskripten aus Sängim und Murtuk. Nicht lokalisierbare Höllenfragmente der Kapitel 20-25 (Kat.-Nr. 183-225, 238) werden dabei zu den identifizierten Bruchstücken gestellt, da eine eindeutige inhaltliche Zuordnung erfolgen konnte. Großer Wert wurde auf die Angabe von Zitationen der jeweiligen Fragmente gelegt. Die nichtidentifizierten Fragmente (Kat.-Nr. 239-430), deren relativ hohe Zahl sich daraus erklären lässt, dass sich unter ihnen sehr viele Kleinstfragmente befinden, haben wir aus praktischen Gründen und als Hilfe für zukünftige Identifizierungen nach ihrer Lage im Blatt geordnet (Blattanfang, Schnürlochkreis etc.). Eine umfassende Bibliographie und mehrere Konkordanzen, die dem Benutzerkreis eine rasche Orientierung ermöglichen, schließen den Katalog ab.



    Verlag: Franz Steiner Verlag
    Jahr: 2017
    Reihe/Serie: Alttürkische Handschriften Teil 3. Verzeichnis der orientalischen Handschriften in Deutschland, Band XIII, 11
    Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
    ISBN: 978-3-515-05031-9





  • Jens Wilkens


  • Buddhistische Erzählungen aus dem alten Zentralasien. Edition der altuigurischen Dasakarmapathavadanamala, Teil 1 - 3

    Jens_Wilkens_1 Beschreibung

    Dr. Jens Wilkens ist es gelungen, mit seiner im Juni 2016 erschienenen dreibändigen Monografie (1.511 Seiten) zum ersten Mal eine Gesamtedition der altuigurischen buddhistischen Erzählungssammlung Dasakarmapathavadanamala (Sanskrit für: "Kranz von Legenden, die sich auf die zehn Handlungsweisen beziehen") vorzulegen. Altuigurisch ist die am besten bezeugte Varietät des Alttürkischen, der ältesten durch Quellen bezeugten Sprachstufe der Türksprachen. Altuigurisch war im 9. bis 14. Jahrhundert im östlichen Zentralasien als Schrift- und Verkehrssprache unter anderem an bedeutenden Knotenpunkten der Seidenstraße in Gebrauch und hat die Kultur in diesem Raum maßgeblich geprägt. Zu nennen ist insbesondere die Oase Turfan, aus der die meisten der berücksichtigten Handschriften der in Rede stehenden Edition stammen. "Turfanforschung" ist ein multidisziplinäres Forschungsfeld, welches das kulturelle Erbe am nördlichen Zweig der berühmten Seidenstraße der Wissenschaft erschließt und der Öffentlichkeit näher bringt. Die Erzählungssammlung ist buddhistischer Provenienz und stellt das bedeutendste narrative Werk im turkophonen vorislamischen Zentralasien dar. Sie ist der einzige Erzählzyklus der buddhistischen Literatur, dessen Aufbau thematisch entsprechend den "Zehn Handlungsweisen" organisiert ist. Diese zehn Handlungsweisen kann man grob gesprochen mit den christlichen Zehn Geboten vergleichen: Es geht um die Vermeidung von Töten, Stehlen, Ehebruch, Lügen usw., da diese Handlungen schlechte "karmische" Auswirkungen haben, also eine Wiedergeburt in einer schlechten Existenzform bewirken. Das Werk entstammt einer frühen Phase der türkischen Sprachgeschichte (10. Jahrhundert), so dass es auch linguistisch von besonderem Interesse ist. Die vielen Dialoge des Erzählzyklus vermitteln einen Eindruck von der lebendigen Sprache, jenseits von buddhistischer Dogmatik und Scholastik. Andererseits sind aber auch didaktische Passagen enthalten, die sich zum Beispiel der Embryologie oder den Todessymptomen nach buddhistischer Vorstellung widmen. Erst im Rahmen eines am Göttinger Seminar für Turkologie und Zentralasienkunde durchgeführten DFG-Projekts konnte die umfangreiche Gesamtedition realisiert werden. Hierfür hat Jens Wilkens Hunderte von einzelnen Fragmenten Jens_Wilkens_2 erstmalig identifiziert und teilweise auch neu zusammengesetzt, so dass er nach und nach ein bedeutendes Beispiel der buddhistischen Literatur Zentralasiens rekonstruieren konnte. Die Bruchstücke befinden sich in verschiedenen Sammlungen weltweit, wobei aber der größte Teil in der Berliner Turfansammlung aufbewahrt wird. Jens Wilkens hat erstmalig erkannt, dass einzelne Fragmente aus verschiedenen Handschriftensammlungen, z. B. aus St. Petersburg, zu gemeinsamen Blättern zusammenzusetzen sind. Viele Erzählungen sind aus der buddhistischen Literatur bekannt, doch ist das Motivinventar der altuigurischen Erzählungssammlung singulär, so dass die literaturwissenschaftliche Bedeutung des Werkes gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Die Publikation geht weit über eine reine Textedition hinaus. Sowohl in der Einleitung als auch im Kommentar werden zum Beispiel die literarischen und künstlerischen Parallelen zu einzelnen Legenden diskutiert und ausgewertet. Für die vergleichende Erzählforschung und Kunstgeschichte ist die Ausgabe daher von ganz besonderem Wert. Längere Ausführungen finden sich zur Sprache und zur Metaphorik des Werkes sowie zum "Sitz im Leben". Mit über 12.500 Zeilen Text, dazu Übersetzung, Kommentar (philologisch, turkologisch-sprachwissenschaftlich, buddhologisch) und ausführlichem Glossar liegt die umfangreichste Edition eines vorislamischen türkischen Textes bzw. der gesamten Turfan-Philologie überhaupt vor. Das Material ist nicht nur für die Turkologie, Buddhologie und Indologie von höchster Relevanz, auch die vergleichende Religionswissenschaft und die zentralasiatische Kunstgeschichte werden in hohem Ausmaß von dieser Arbeit profitieren.


    Jens_Wilkens_3 Verlag: Brepols
    Jahr: 2016
    Reihe/Serie: Berliner Turfantexte XXXVII (1 - 3)
    Gebundene Ausgabe: Insgesamt 1511 Seiten
    ISBN: 978-2-503-56776-1










  • Herausgegeben von Elisabetta Ragagnin und Jens Wilkens, unter Mitarbeit von Gökhan Şilfeler

  • Kutadgu Nom Bitig. Festschrift für Jens Peter Laut zum 60. Geburtstag

    Festschrift JPL Kurzbeschreibung

    In der Festschrift für Jens Peter Laut sind 35 von renommierten Wissenschaftlern verfasste Beiträge enthalten, die thematisch an das vielfältige wissenschaftliche Oeuvre des Jubilars anknüpfen. Einen Schwerpunkt bilden Artikel, die den Literaturen und Sprachen (Altuigurisch, Sogdisch, Tocharisch) des alten Zentralasiens gewidmet sind. Der Band versammelt ferner sprachwissenschaftliche Aufsätze zur allgemeinen Turkologie und zur Altaistik, zu islamkundlichen und religionswissenschaftlichen Themen sowie zur türkeibezogenen Literaturwissenschaft und zur Geistesgeschichte der frühen Türkischen Republik. Mehrere Untersuchungen sind der Wissenschaftsgeschichte der orientalistischen Studien gewidmet. Enthalten sind ferner Artikel zur osmanischen Dichtung und Sprachgeschichte sowie historische Betrachtungen zur Spätphase des Osmanischen Reichs. Viele bedeutende Quellen werden in diesem Band erstmalig ediert.





    Verlag: Harrassowitz
    Jahr: 08.09.2015
    Reihe/Serie: Veröffentlichungen der Societas Uralo-Altaica (VSUA), Band 87
    Gebundene Ausgabe: 653 Seiten
    ISBN-10: 3447104597
    ISBN-13: 978-3447104593





  • Klaus Röhrborn


  • Uigurisches Wörterbuch
    Sprachmaterial der vorislamischen türkischen Texte aus Zentralasien. II: Nomina - Pronomina - Partikeln. Teil 1: a - asvık. Neubearbeitung

    Wörterbuch_kleinBeschreibung

    Die uigurischen Königreiche in Zentralasien blühten von der Mitte des 8. Jahrhunderts bis gegen Ende des 14. Jahrhunderts, beeinflusst vom Westen durch den Manichäismus und vom Süden und Osten durch den Buddhismus. Die preussischen Expeditionen vom Anfang des 20. Jahrhunderts brachten die umfangreichen Reste dieser Kultur ans Tageslicht, und in den vergangenen 100 Jahren wurde durch die Bemühungen von zahlreichen Forschern die uigurische Literatur ediert, übersetzt und kommentiert. Seit 1977 erscheint auch das Wörterbuch dieser Texte, und als Voraussetzung für eine Fortführung dieses Werkes in der Form eines Akademie-Projektes wurde das Material seit 2008 retrodigitalisiert, korrigiert und aktualisiert. Im Jahre 2010 erschien der erste Band, der das verbale Wortmaterial von ab- bis äzüglä- enthält. Der vorliegende Band enthält die Nomina, Pronomina und Partikeln von a bis asvık.

    Jahr: 17.03.2015
    Verlag: Franz Steiner Verlag
    ISBN 978-3-515-11006-8





  • Herausgegeben von Jens Peter Laut und Klaus Röhrborn

  • Vom Aramäischen zum Alttürkischen: Fragen zur Übersetzung von manichäischen Texten

    ADW 29 Kurzbeschreibung

    Der Manichäismus hatte den Anspruch, eine Weltreligion zu sein. Die Frage der Übersetzung der heiligen Schriften war deshalb hier von größter Bedeutung. Die zwölf Studien dieses Bandes untersuchen die sprachliche und kulturelle Vielfalt und die sprachlichen Eigenarten von Übersetzungstexten des östlichen Manichäismus. Der Band hat sowohl für die Religionswissenschaften als auch für die Kultur- und Sprachkontaktforschung hohe Relevanz.



    Verlag: DE GRUYTER
    Jahr: 15. Dezember 2013
    Reihe/Serie: Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Neue Folge, Band 29
    ISBN-10: 3110263998
    ISBN-13: 978-3110263992





  • Jens Peter Laut

  • Was ist Turkologie? Überlegungen zu einem sogenannten Orchideenfach

    Was ist Turkologie Kurztext

    Jens Peter Laut wurde nach einem Studium der Religionswissenschaft, Indologie und Turkologie 1985 an der Universität Gießen promoviert und habilitierte sich 1993 in Göttingen für das Fach Turkologie. Nach einer Professur in Freiburg hat er seit 2008 den Lehrstuhl für Turkologie an der Georg-August-Universität Göttingen inne. Zu seinem Publikationen zählen u.a. Der frühe türkische Buddhismus und seine literarischen Denkmäler. Wiesbaden 1986; Materialien zu Evliya Çelebi. Wiesbaden1989; und Das Türkische als Ursprache? Wiesbaden 2000. Von 2003 - 2010 gab er zusammen mit Erika Glassen die zwanzigbändige Reihe Türkische Bibliothek im Zürcher Unionsverlag heraus.



    Herausgeber: Max Weber Stiftung - Deutsche Geisteswissenschaftliche Institut im Ausland, Bonn
    Reihe: Pera-Blätter 24
    Jahr: 2013
    Redaktion: Orient-Institut Istanbul
    ISSN (online): 2192-5291
    Die aktuelle Version der Pera-Blätter ist online und unter folgendem Link abrufbar: Was ist Turkologie?
    English version: What is Turkology? Reflections on a so-called "exotic" subject (2013)
    Türkçe versiyonu: Türkoloji nedir? "orkide bölüm"e ilişkin düşünceler. (2015)





  • Elisabetta Ragagnin, Sevgi Ağcagül und Buket Topakoğlu

  • Çocuk tekerlemeleri
    Türkische Kinderreime

    Kinderreime Kurztext

    Vergnügliches Lesen und Lernen mit den Kleinsten.

    Kinder lieben gereimte Texte, sie möchten sie immer wieder hören und entwickeln auf diese Weise ein Gefühl für Sprache, sei es die eigene, sei es eine fremde. Reime prägen sich dank ihrer Sprachmelodie und ihrer Bildhaftigkeit leicht ein, sie sind meist lustig oder komisch und kurz. Einmal gelernt, bleiben die Wörter im Gedächtnis und der Klang der Sprache im Ohr - ein Leben lang.



    Taschenbuch: 48 Seiten
    Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag
    Sprache: Türkisch - Deutsch
    Jahr: 1. Juli 2013
    ISBN-10: 3423095172
    ISBN-13: 978-3423095174





  • Hans Nugteren

  • Review of Mongolic Phonology and the Qinghai-Gansu Languages

    Nugteren Kurztext

    Mongolic Phonology and the Qinghai-Gansu Languages

    The peripheral Mongolic languages of the Qinghai-Gansu area in China comprise Eastern Yugur (Shira Yugur) and the Shirongol languages. The latter can be subdivided in a Monguor branch, consisting of Mongghul and Mangghuer, and a Baoanic branch, consisting of Baoan, Kangjia, and Dongxiang (Santa). The internal taxonomy of the Qinghai-Gansu languages will be discussed in a separate section.

    The Qinghai-Gansu languages are increasingly well-described. They have also been the subject of studies in language contact, mostly in the context of the Amdo or Qinghai-Gansu Sprachbund.

    This study will approach the phonology of Qinghai-Gansu Mongolic from a comparative historical viewpoint. It provides an overview of the phonological developments of the Qinghai-Gansu languages, comparing them to the reconstructed ancestral language. At the same time it will investigate the archaic features that can be found in these languages, in order to improve the reconstructions of individual Mongolic lexemes.

    The book ends with a comparative supplement of about 1350 reconstructed Common Mongolic items, accompanied by the modern forms they are based on and, where necessary, arguments for the chosen reconstruction.





    Series: LOT dissertation series
    Publisher: Netherlands Graduate School of Linguistics / Landelijke – LOT
    Year: 2011
    ISBN: 978-94-6093-070-6




  • Zekine Özertural

  • Alttürkische Handschriften Teil 16: Mahayana-Sutras und Kommentartexte

    Alttürkische Handschriften Kurztext

    Nach der Katalogisierung des alttürkischen Goldganz-Sutras (VOHD XIII.13–15) werden in diesem Band die Fragmente der anderen großen Mahayana-Sutras beschrieben, die ins Alttürkische übersetzt worden sind: das Vimalakirtinirdesa-sutra (Katalog-Nr. 1–78), das Saddharmapundarika-sutra (Katalog-Nr. 79–102) und das Vajracchedika-prajnaparamita-sutra (Katalog-Nr. 103–144). Auch Kommentare zu diesen Sutras haben die Uiguren aus dem Chinesischen übersetzt (Katalog-Nr. 145–247). Die Kommentare des Vimalakirtinirdesa-sutra (Katalog-Nr. 145–192) und des Saddharmapundarika-sutra (Katalog-Nr. 193–195) tragen den deutlichen Stempel der chinesischen Fa-xian-Schule, die – ausgehend von Dun-huang – bis zum 12. Jahrhundert die herrschende Schule des uigurischen Buddhismus war. In Ergänzung zu diesem Material werden in diesem Band in 183 Katalogeinträgen die Fragmente einer Sammelhandschrift beschrieben, die unter den uigurischen Texten eine einzigartige Stellung hat: Die Handschrift umfasst mindestens 30 Kapitel, die aus verschiedenen Kommentartexten der Fa-xiang-Schule übersetzt worden sind. Eine Bibliographie und drei Konkordanzen beschließen den Band.



    Verlag: Franz Steiner Verlag
    Jahr: 2012
    Reihe/Serie:Verzeichnis der Orientalischen Handschriften in Deutschland (VOHD), Band 13,24
    ISBN: 978-3-515-10110-3





  • Jens Wilkens

  • Alttürkische Handschriften Teil 10: Buddhistische Erzähltexte

    Alttürkische Handschriften Teil 10 Kurztext

    Unter den alttürkischen (altuigurischen) Handschriften nimmt die buddhistische Erzählungsliteratur zahlenmäßig und hinsichtlich ihrer inhaltlichen Bedeutung einen besonderen Platz ein. Der Katalogband verzeichnet unter 455 Katalognummern erstmalig alle publizierten und unpublizierten Erzähltexte der Berliner Turfansammlung unter Ausschluss der Blockdrucke.
    Der Großteil der Fragmente ist dem bekannten Erzählzyklus Dasakarmapathavadanamala ("Kranz von Legenden, die sich auf die zehn Handlungsweisen beziehen") zuzuordnen. Zahlreiche Bruchstücke dieses für die zentralasiatische Literatur so wichtigen Werkes wurden neu identifiziert. Die Einleitung gibt einen Überblick über die alttürkische buddhistische Erzählungsliteratur im Allgemeinen sowie eine Strukturübersicht des Werkes Dasakarmapathavadanamala und Zusammenfassungen aller darin enthaltenen Legenden nach den neuesten Forschungsergebnissen.



    Verlag: Franz Steiner Verlag
    Jahr: 2010
    Reihe/Serie:Verzeichnis der Orientalischen Handschriften in Deutschland (VOHD), Band 13,18
    ISBN: 978-3-515-09666-9





  • Hrsg. v. Knüppel, Michael / van Tongerloo, Aloïs

  • Die orientalistische Gelehrtenrepublik am Vorabend des Ersten Weltkrieges

    Tongerloo Kurzbeschreibung

    Vorgestellt wird die Korrespondenz zwischen dem Göttinger Iranisten und Akademiemitglied Friedrich Carl Andreas (1846-1930) und dem bis 1914 in Leuven wirkenden Turkologen, Uralaltaisten und Anglisten Willi Bang(-Kaup) (1869-1934). Die Herausgeber haben den kommentierten Briefwechseln eine Reihe von einleitenden Kapiteln vorangestellt, in denen sie die Briefe in den Kontext der damaligen Verhältnisse der internationalen orientalistischen Gemeinde stellen. Hier gehen sie u. a. auch auf die Bedeutung von W. Bang(-Kaup) und Göttingen für die komanischen Studien ein.



    Verlag: DE GRUYTER
    Jahr: 4. September 2012
    Reihe/Serie: Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Neue Folge, Band 20
    ISBN-10: 3110294133
    ISBN-13: 978-3110294132





  • Zekine Özertural (Herausgeberin), Jens Wilkens (Herausgeber)

  • Der östliche Manichäismus – Gattungs- und Werksgeschichte
    Vorträge des Göttinger Symposiums vom 4./5. März 2010

    Mani Kurzbeschreibung

    Der Manichäismus bezeichnet eine Weltreligion, die vom 3. bis zum 12./13. Jh. zeitweise von Europa bis nach China verbreitet war. Vor etwa 100 Jahren wurde in Zentralasien auch die Originalliteratur der Manichäer wiederentdeckt. Wissenschaftler erkannten nun, dass sich dort unter dem Einfluss von anderen Religionen (vor allem des Buddhismus) synkretistische Sonderformen entwickelt hatten, die nur interdisziplinär erforscht werden können. Der Band beinhaltet die Referate einer internationalen Arbeitstagung von Turkologen und Iranisten (Göttinger Akademie der Wissenschaften, 4.-5. März 2010) über die Gattungs- und Werksgeschichte der Literatur des zentralasiatischen Manichäismus.



    Verlag: DE GRUYTER
    Jahr: 2011
    Reihe/Serie: Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Neue Folge, Band 17
    ISBN: 978-3-11-026137-0





  • Elisabetta Ragagnin

  • Dukhan, a Turkic variety of Northern Mongolia
    Description and Analysis

    Dukhan Kurzbeschreibung

    This volume offers the first grammatical description of Dukhan, a highly endangered non-written Turkic language spoken in northern Mongolia by approximately 500 people. Most of the Dukhans are engaged in reindeer breeding and follow a nomadic lifestyle in the forested taiga areas of the Tsagaan Nuur county in the Khövsgöl province of Mongolia. The present description is exclusively based on the material collected by the author during intensive fieldwork sojourns. After a presentation of the Dukhan people with respect to lifestyle, material culture and ethnohistorical background and some introductory linguistic considerations including a sociolinguistic scrutiny, the descriptive chapters focus on the sound system, derivational and infl ectional morphology and the verbal categories aspect, mood and tense. The description of the phonological system is of particular interest, since it helps to better understand the fortis vs. lenis opposition of Turkic consonants. The volume also includes a large text corpus organized according to the topics "How to do things", "Life stories", "Tales" and "Legends". Each text is interlinearized: the first line represents the phonetic IPA-based transcription, the second line represents the broad transcription in use in Turcological studies, whereas the third and last line contains morpheme-by-morpheme glosses. Translations are given separately at the end of each text.



    Verlag: Harrassowitz
    Jahr: 2011
    Reihe/Serie: Turcologica; #76
    ISBN/EAN: 978-3-447-05907-7





  • Klaus Röhrborn

  • Uigurisches Wörterbuch
    Sprachmaterial der vorislamischen türkischen Texte aus Zentralasien. I. Verben, Band 1: ab- – äzüglä-. Neubearbeitung 2010.

    Uigur Kurzbeschreibung

    Die uigurischen Königreiche in Zentralasien blühten von der Mitte des 8. Jahrhunderts bis gegen Ende des 14. Jahrhunderts, beeinflusst vom Westen durch den Manichäismus und vom Süden und Osten durch den Buddhismus. Die preußischen Expeditionen vom Anfang des 20. Jahrhunderts brachten die umfangreichen Reste dieser Kultur ans Tageslicht, und in den vergangenen 100 Jahren wurde durch die Bemühung von zahlreichen Forschern die uigurische Literatur ediert, übersetzt und kommentiert. Seit 1977 erscheint auch das Wörterbuch dieser Texte, und als Voraussetzung für eine Fortführung dieses Werkes in der Form eines Akademie-Projekts wurde das Material seit 2008 retrodigitalisiert, korrigiert und aktualisiert. Ein Ergebnis dieser Arbeit ist der vorliegende Band. Die Einteilung in mehrere Abteilungen (Verben, Nomina usw.) folgt neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen. Zuerst erscheint der verbale Wortschatz, der von grundlegender Bedeutung für die historische Sprachwissenschaft und für allgemeintypologische Forschungen.



    Verlag: Franz Steiner Verlag
    Jahr: 2010
    ISBN/EAN: 978-3-515-09815-1





    Publikationen der Studierenden


    Liebe Studentinnen und Studenten, hier bieten wir Ihnen die Möglichkeit eigene Texte zu veröffentlichen. Bei Interesse melden Sie sich im Seminar.


  • Rahel Hutgens: Memduh Sevket Esendal (2011). Als PDF-Datei

  • turkologie_mani

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