Seminar für Deutsche Philologie

Wintersemester 2020/21

Die Mitarbeiter*innen des Seminars sind wie bisher zu ihren Sprechzeiten digital zu erreichen (Angaben auf den jeweiligen Personalseiten). Bitte vereinbaren Sie Termine über Email.
Aktuelle Informationen des Prüfungsamts finden Sie hier.
Informationen des Universitäts-Präsidiums finden Sie hier.

Bleiben Sie gesund und bis hoffentlich bald wieder in Präsenz!


Neue multimediale und multimodale Lehr- und Lernplattform für die Einführungskurse in die Deutsche Gebärdensprache (DGS)

Die Germanistische Linguistik bietet seit Jahren sehr erfolgreich sprachpraktische Kurse zum Erwerb der Deutschen Gebärdensprache (DGS) an. In diesen einführenden Kursen werden neben sprachpraktischen Kompetenzen auch grundlegende Kenntnisse der Grammatik der DGS sowie der Kultur und Geschichte tauber Menschen in Deutschland vermittelt. Daher sind neben schriftsprachlichen Informationen Bilder und Videos sowohl für ein kursbegleitendes Lexikon wie auch für ausgewählte sprachpraktische und grammatische Übungen unerlässlich. Ein Team von tauben und hörenden Dozent*innen und Studierenden hat nun unterstützt durch das MWK-Förderprogramm „Innovative Lehr- und Lernkonzepte: Innovation plus“ ein interaktives E-Learning-Modul für die DGS-1-Kurse entwickelt. Das E-Learning-Modul besteht aus vier Modulen: Lexikon, Übungsaufgaben, Grammatik und Glossar. Die neue Plattform stellt den Studierenden so die für diesen Kurs relevanten Materialien in einer adäquaten und mit den Lernzielen des Kurses kompatiblen Weise online zur Verfügung. Bei der Entwicklung und Implementierung der Lernplattform wurden die in ILIAS vorhanden technischen Möglichkeiten optimal genutzt (beispielsweise Lernkarten mit Videos, interaktive Videos). Insgesamt würden über 3.000 Videos produziert und in die einzelnen Lernmodule integriert.

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Nachruf auf Professor Dr. Klaus Düwel

Am 31.12.2020 ist Klaus Düwel im Alter von 85 Jahren verstorben. Mit ihm verliert das Göttinger Seminar für Deutsche Philologie einen in allen Bereichen seines Wirkens hoch angesehenen Gelehrten, der in einzigartiger Weise fachliche Brillanz mit gesellschaftlicher Verantwortung und menschlicher Zugewandtheit verbunden hat. Für seine Forschungen in Germanistik, Nordistik und Runologie ist Klaus Düwel vielfach ausgezeichnet worden. Seminar und Universität verlieren in ihm einen jederzeit ansprechbaren Kollegen und engagierten akademischen Lehrer.
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Theater im OP - Theaterpraxis auch im Wintersemester möglich!


Seit dem 02.11. ruht im Theater im OP (ThOP) wie in allen anderen Theatern der Aufführungsbetrieb. Die vielfältigen Lehrveranstaltungen aus dem Bereich Theaterpraxis und Theatertheorie finden jedoch trotzdem statt, zum größten Teil online. Wer Interesse hat, trotz Lockdown ein wenig Theaterluft zu schnuppern, ist herzlich willkommen. In vielen Kursen ist ein Einstieg noch möglich, zum Beispiel bei "Bühnensprechen: Szenisches Sprechen und Rezitation", "Einführung in die Praxis der Kostümbildnerei", "Make Up als Stilmittel auf der Bühne", Improvisationstheater, ... Auch der Einstieg in Theaterprojekte, die in den Jahr 2021 und 2022 realisiert werden sollen, ist möglich.
Das gesamte Lehrangebot finden Sie hier.
Weitere Informationen zum Studieren und Mitwirken im ThOP gibt es hier.




Litlog-Podcast


Zehn Jahre Litlog, das ist Grund zu feiern und sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft zu blicken. Doch da die geplante Party mit Podiumsdiskussion leider nicht stattfinden kann, begeht Litlog das Jubiläum nun mit einem festlichen Podcast, moderiert von den Redakteur*innen Oke-Lukas Möller und Hanna Sellheim. Darin werfen sie mit Janet Boatin, einer der Litlog-Gründer*innen, einen Blick in die Geschichte des Projekts und fragen, wie es überhaupt entstanden ist. Seit zehn Jahren bietet Litlog Studierenden der Uni Göttingen eine Plattform, um ihr journalistisches Schreiben zu üben und erste Arbeitsproben zu veröffentlichen. Trotzdem ist der Berufseinstieg in den Journalismus nicht einfach. Die Literaturkritikerin Miriam Zeh erzählt von ihren eigenen Anfängen und beantwortet Fragen rund um Arbeitsproben, Ausbildung und Querfinanzierung. Doch kann man heute überhaupt noch von Kulturjournalismus und Literaturkritik leben? Auch darüber wird gesprochen und diskutiert, wohin sich das Feuilleton in Zeiten von Twitter-Debatten und Bookstagram entwickelt.


Zu hören gibt es den Podcast hier.