Juristische Fakultät

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Göttinger Delegation besucht Universität Nanjing

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Am 8. November 2019 fand eine Festveranstaltung anlässlich der 35-jährigen Zusammenarbeit zwischen der Nanjing University und der Universität Göttingen sowie des 30-jährigen Bestehens des Deutsch-Chinesischen Instituts für Rechtswissenschaften an der Universität Nanjing statt. An dieser Feierstunde nahm eine Delegation der Leitung der Universität Göttingen, vertreten durch Frau Vizepräsidentin Professorin Dr. Casper-Hehne, sowie der Juristischen Fakultät mit dem Dekan Professor Dr. Martin Ahrens sowie den Direktoren der beiden Deutsch-Chinesischen Institute für Rechtswissenschaften in Nanjing und Göttingen, Professor Dr. Tobias Stoll und Professor Dr. Rüdiger Krause, sowie aus der Fakultät Professor Dr. Olaf Deinert, Dr. Georg Lemmer und Herrn Stephan Benz LL.M. teil. Mit den Leitungen der Universität Nanjing, der Juristischen Fakultät und des Deutsch-Chinesischen Instituts für Rechtswissenschaften in Nanjing wurden intensive Gespräche über die weitere Entwicklung der Kooperationen zwischen den Universitäten, Fakultäten und Instituten geführt.

Unter dem Generalthema „Rechtsprechung und Kodifikation“ fand am Nachmittag des 8. November 2019 sowie am 9. November 2019 eine akademische Tagung von deutschen und chinesischen Wissenschaftlern statt. Von Göttinger Seite trugen hierbei Professor Dr. Krause, Professor Dr. Deinert sowie Dr. Georg Lemmer vor. Abgeschlossen wurde das Programm durch ein großes Alumni-Treffen mit Absolventen der gemeinsamen Studiengänge. Im kommenden Frühjahr soll eine weitere Festveranstaltung zum 30-jährigen Bestehens des Deutsch-Chinesischen Instituts für Rechtswissenschaften stattfinden.


Erster Preis im Essay-Wettbewerb für Göttinger Juristen

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Timo Albrecht, wissenschaftliche Hilfskraft und Doktorand am Lehrstuhl für Deutsche Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht von Prof. Dr. Eva Schumann, hat den Wettbewerb zum HanseEssay gewonnen.
Die deutschlandweite Ausschreibung adressierte im Jubiläumsjahr 2019 unter dem Titel „Gelebte Verfassung – Lebendige Verfassung“ Themen der Verfassungsgeschichte, -gegenwart und -zukunft. Ausgerichtet wurde der Wettbewerb vom Hamburgischen Verfassungsgericht, der Bucerius Law School sowie der Universität Hamburg vor dem Hintergrund von 100 Jahren Weimarer Reichsverfassung, 70 Jahren Grundgesetz und 30 Jahren Mauerfall. Zuvor hatte Timo Albrecht im Wintersemester 2018/19 am Kolloquium „Juristische Zeitgeschichte“ teilgenommen, in dem unter Anleitung von Prof. Dr. Eva Schumann das Schreiben von Essays zu Themen der Zeitgeschichte trainiert wird.
Der siegreiche Beitrag im HanseEssay-Wettbewerb setzte sich unter dem Titel „Verfassungen sind stets mehr als die Summe ihrer Artikel“ mit Gelingensbedingungen für erfolgreiches Verfassungsrecht auseinander. Überreicht wurde die mit 1.500 € dotierte Auszeichnung im Mai 2019 im Festsaal des Hamburgischen Verfassungsgerichtes.
Informationen zum Wettbewerb können unter https://www.hanseessay.de/ nachgelesen werden. Der Essay-Beitrag ist veröffentlicht in der Rubrik „Einspruch“ der F.A.Z. sowie als PDF hier.


„Effizienz als Zeitgeist – Wie viel Ökonomisierung verträgt das Prozessrecht?“ -- 5. Tagung junger ProzessrechtswissenschaftlerInnen

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Vom 4.-5. Oktober 2019 wird in Göttingen die 5. Tagung junger ProzessrechtswissenschaftlerInnen zum Thema „Effizienz als Zeitgeist – Wie viel Ökonomisierung verträgt das Prozessrecht?“ stattfinden.
Die Tagung strebt die Zusammenführung junger ProzessrechtswissenschaftlerInnen aus den Bereichen des Öffentlichen Rechts, des Straf- sowie des Zivilrechts an. Durch die Förderung eines interdisziplinären Dialogs sucht sie die verbreitete Beschränkung rechtswissenschaftlicher Forschung auf das jeweilige Fachgebiet zu überwinden und die Grundlage für eine disziplinübergreifende Behandlung prozessrechtlicher Thematiken zu schaffen, die auch der Erkenntnis Rechnung trägt, dass sich die unterschiedlichen Verfahrensordnungen im Wesentlichen identischen Herausforderungen zu stellen haben.
Keynote-Speaker der Tagung sind am ersten Tag Professor Dr. Andreas Paulus, Richter des Bundesverfassungsgerichts und Inhaber des Lehrstuhls für öffentliches Recht, insbesondere Völkerrecht an der Georg-August-Universität Göttingen, und am zweiten Tag Professor Burkhard Hess, Gründungsdirektor des Max Planck Institute Luxembourg for International, European and Regulatory Procedural Law. Der Dekan der Juristischen Fakultät, Professor Dr. Martin Ahrens, wird ein Grußwort sprechen. Mehr Informationen über die Tagung und das vollständige Programm finden Sie hier: http://prozessrechtstagung2019.uni-goettingen.de. Um Anmeldung wird gebeten. Weitere Neuigkeiten der Fakultät