Juristische Fakultät

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Göttinger Jurist ausgezeichnet

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Aus der Presseinfomation der Universität:

Dr. Ferdinand Weber und Dr. Johannes Fioole für exzellente Dissertationen ausgezeichnet

(pug) Der Göttinger Jurist Dr. Ferdinand Weber und der Göttinger Politikwissenschaftler Dr. Johannes Fioole erhalten einen Studienpreis der Körber-Stiftung. Weber wurde für seine Arbeit über die Entstehung und die Funktion des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts mit dem zweiten Preis in der Sektion Geistes- und Kulturwissenschaften ausgezeichnet.[...]. Die Preise sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

In seiner Arbeit kommt Weber zu dem Ergebnis, dass das deutsche Staatsangehörigkeitsrecht entstanden ist, um Probleme der Verantwortungszurechnung, des Aufenthalts und der sozialen Fürsorge zu lösen. Dieser überstaatliche Zusammenhang hilft laut Weber in der heutigen Diskussion, politischen Aufladungen des Staatsangehörigkeitsrechts entgegenzutreten und so eine zukunftsgerichtete Gestaltung des Zusammenhalts einer vielfältigen Gesellschaft durch Recht zu ermöglichen.
[...]

Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung jährlich herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aller Fachrichtungen für exzellente Dissertationen von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung aus. Informationen zum Studienpreis sind im Internet unter www.koerber-stiftung.de/deutscher-studienpreis zu finden.


Öffentliche Ringvorlesung: Das sogenannte Böse

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Das Verbrechen ist allgegenwärtig in unserer Gesellschaft. Täglich werden wir in den Medien mit fiktionalen und realen Fällen von Kriminalität, insbesondere Gewaltkriminalität, konfrontiert. Aber auch im politischen Raum wird Kriminalität wieder verstärkt als wichtiges Problem wahrgenommen und das Gefühl der Bedrohung durch Kriminalität nimmt in der Bevölkerung zu. Die Ringvorlesung möchte der von momentanen Stimmungen und oberflächlichen Beobachtungen geprägten öffentlichen Debatte eine grundlegendere kriminologische Betrachtung entgegensetzen.
Das Verbrechen begleitet die Menschheitsgeschichte von ihren Anfängen an. Schon früh haben sich verschiedene Disziplinen mit dem Verbrechen befasst. Waren es zunächst Philosophen, Theologen und Rechtsgelehrte, so sind es die sich seit dem 19. Jahrhundert etablierenden Wissenschaften der Biologie, Psychiatrie, Soziologie und der Psychologie, die sich zumindest in Teilbereichen mit Kriminalität beschäftigen.

Die Aufzeichnungen der Vorträge werden jeweils am darauf folgenden Mittwoch um 12 Uhr im StadtRadio Göttingen (107,1 MHz) ausgestrahlt und sind anschließend als Video-Mitschnitt langfristig unter folgender
Internet-Adresse aufrufbar: www.uni-goettingen.de/ringvorlesung


Internationale und europäische Rechtsstaatlichkeit - Tagung der Europäischen Gesellschaft für Völkerrecht in Göttingen am 4. und 5. April 2019

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Rechtsstaatlichkeit - gibt es sie auf internationaler Ebene und in den überstaatlichen Strukturen der Europäische Union überhaupt? Und wenn ja, wie kann sie gewährleistet, gesichert und gefördert werden? Mit diesem Fragen beschäftigten sich in Göttingen am 4. und 5. April rund 160 Rechtswissenschaftler aus der ganzen Welt. Die von der Europäischen Gesellschaft für Völkerrecht (European Society of Internation Law, ESIL) gemeinsam mit Prof. Dr. Peter-Tobias Stoll, Direktor des Instituts für Völker- und Europarecht und Inhaber des Jean Monnet Lehrstuhls für 'European Union and Global Sustainable Development Through Law' organisierte Konferenz bot den Teilnehmenden an zwei Tagen zahlreiche Panels zu rechtstheoretischen, historischen und ökonomischen Aspekten des Themas „Rechtstaatlichkeit“. Die Festrede hielt am 04. April Frau Prof. Dr. Angelika Nussberger, Vizepräsidentin des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Straßburg. Das Research Forum der Europäischen Gesellschaft findet einmal jährlich statt und soll jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Forum für ihre Forschungsergebnisse bieten. Göttingen ist nach Heidelberg im Jahre 2008 die zweite deutsche Universität, die eine Veranstaltung der Gesellschaft ausrichten durfte.

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