Professur für Produktion und Logistik

Die Professur für Produktion und Logistik an der Georg-August-Universität Göttingen befasst sich mit zentralen Fragen des Supply Chain Management (SCM) wie beispielsweise Methoden zur Entscheidungsunterstützung im Produktions- und Logistikmanagement. Im Zentrum der Forschungs-, Lehr- und Transfertätigkeiten stehen dabei unter anderem Planungs- und Optimierungsmodelle zur Verbesserung der Ressourcen- und Kosteneffizienz sowie der Wettbewerbsfähigkeit in Unternehmen und Wertschöpfungsketten (Sustainability/TBL). Dazu werden neben traditionellen Effizienzfragen auch zunehmend Handlungskonzepte der Digitalisierung und Virtualisierung im Rahmen von modernen Geschäftsmodellen in Produktion, Handel und dem Logistikdienstleistungssektor entworfen und analysiert (Physical Internet/IoT).

Auch im Wintersemester 2019/20 obliegt die Lehrvertretung im Bereich Produktion und Logistik Herrn Prof. Dr. Matthias Klumpp. Aktuelle Publikationen von Herrn Professor Klumpp befassen sich mit digitalen Produktions- und Logistiksystemen und der damit in Verbindung stehenden Frage der Einbindung menschlicher Akteure (z.B. JBL 2019: Link; IJAMT 2019: Link). Dazu ist er auch Gastherausgeber einer Sonderausgabe des Journal of Business Logistics (Call JBL: Link) sowie beteiligt an der internationalen Logistikkonferenz LDIC 2020 der Universität Bremen (Call: Link).


Nationale Konferenz "Logistikmanagement 2019"

Nationale Konferenz
Das Team der Professur für Produktion und Logistik war bei der nationalen Konferenz „Logistik-
management 2019“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit zwei Beiträgen vertreten:
„DEA Sustainability Evaluation in Automotive Supply Chains” (B. Struve, T. C. Anke und M. Klumpp) sowie „Human Role in Digital Logistics: Relevance of Intuition in Interacting with AI” (M. Klumpp und C. Ruiner).
Die Beiträge sind beide im Tagungsband des Springer-Verlages vertreten.









Link Konferenz
Link Tagungsband Springer LNL


Abschlusssymposium zum Forschungsprojekt NEDS - Nachhaltige Energieversorgung Niedersachsen

NEDS Abschlusssymposium Gruppenfoto
Nach vier Jahren Projektlaufzeit fand am 26. März 2019 das Abschlusssymposium des Forschungsvorhabens NEDS – Nachhaltige Energieversorgung Niedersachsen statt. Wir hatten im Centralhotel Kaiserhof ein breites Publikum aus Forschern sowie Interessenvertretern aus Politik, Wirtschaft und Verbänden zu Gast.
Nachdem die über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Sprecher des Forschungsverbundes Prof. Dr.-Ing. Bernd Engel (Technische Universität Braunschweig – elenia) begrüßt wurden, gab es freundliche Grußworte sowohl vom EFZN (Prof. Dr. Michael H. Breitner, Leibniz Universität Hannover) als auch vom LiFE 2050 (Dr. Volker Schöber, Leibniz Universität Hannover). "Das Forschungsprojekt NEDS ist ein gutes Beispiel für eine gelungene interdisziplinäre Kooperation verschiedener Forschungsstandorte, wie sie auch ganz im Sinne der Zusammenarbeit im Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) ist", stellte der stellvertretende Sprecher des EFZN-Vorstands Prof. Breitner heraus.
In NEDS beschäftigten sich Wissenschaftler mit Entwicklungspfaden zu einer nachhaltigen Energieversorgung in Niedersachsen bis zum Jahr 2050. Mit Hilfe von eigens entwickelten Modellen und Nachhaltigkeitskriterien wurden diese abgebildet und bewertet. Alle acht Teilprojekte der beteiligten Universitäten Technische Universität Braunschweig, Leibniz Universität Hannover, Georg-August-Universität Göttingen und Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie des OFFIS Institut für Informatik präsentierten ihre Forschungsergebnisse in Einzelvorträgen. Dabei wurden die Verknüpfungen der unterschiedlichen Fachdisziplinen deutlich – Psychologen, Wirtschaftswissenschaftler, Ingenieure, Informatiker und Ökonomen setzten ihr tiefes Fachwissen ein, um gemeinsame, ganzheitliche Modelle und Transitionspfade zu erarbeiten. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion wurde die Relevanz des Themas für alle Bereiche noch einmal deutlich.

NEDS – Nachhaltige Energieversorgung Niedersachsen war Teil der Forschungsförderung „Niedersächsisches Vorab“ und wurde im Rahmen dessen vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) mit 2,5 Mio. € gefördert.