Sozialwissenschaftliche Fakultät

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Diskussion und Deeskalation in den sozialen Medien

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Wer kennt die Situation nicht: Auf Twitter, Facebook oder Instagram entwickelt sich eine engagierte Diskussion über ein beliebiges Thema, aber anstatt konstruktiv auf eine gemeinsame Lösung hinzuarbeiten, wird der Ton zunehmend schärfer und die verschiedenen Meinungen driften immer weiter auseinander. Oft sind interkulturelle Missverständnisse und Unkenntnis Ursache dieses Problems. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen will nun auf der Basis von Künstlicher Intelligenz (KI) einen „Moderator“ entwickeln, der Konflikte in den sozialen Medien erkennt und deeskalierend eingreifen kann. Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt ab April 2021 vier Jahre lang mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro.

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Neues Drittmittelprojekt „Verunsicherung im Sportunterricht“

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Die Sportpädagogin Prof. Dr. Ina Hunger hat ein neues Forschungsprojekt eingeworben. Das Projekt stellt psychosoziale Verunsicherungen von Schüler_innen, die im Kontext des Sportunterrichts verursacht werden, in den Mittelpunkt. Es zielt darauf ab, Phänomene der Verunsicherungen, wie z.B. Scham, soziale Ausgrenzungen, Angst, Hilflosigkeit etc., ihre ursächlichen bzw. begünstigenden sportunterrichtlichen Bedingungen sowie die Folgewirkungen differenziert zu beschreiben. Mit dem Fokus auf Negativerlebnisse im Sportunterricht wird ein bislang vielfach vernachlässigtes Thema aufgegriffen, enttabuisiert und proaktiv zum Gegenstand präventiver Maßnahmen erhoben. Die Untersuchung wird mit 345.000 EUR seitens verschiedener Unfallkassen gefördert und seitens der Kultusministerkonferenz und der DGUV in die bundesweite Schulsportinitiative „Sicherheit und Gesundheit im und durch Schulsport“ aufgenommen. Ina Hunger wurde kürzlich zur Sprecherin des Ethik-Rates der Fachgesellschaft „Deutsche Vereinigung für Sportwissenschaft“ gewählt und leitet einen Forschungsverbund im MWK-Programm „Frühkindliche Bildung und Entwicklung – Kooperative Forschung und Praxistransfer“.

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Prof. Steve Tonah erhält Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung

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Der Soziologe Prof. Dr. Steve William Tonah von der University of Ghana erhält den Humboldt-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Die Stiftung würdigt Prof. Tonah damit für seine bisherigen herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre. Prof. Tonah ist seit vielen Jahren Kooperationspartner des Methodenzentrums Sozialwissenschaften der Universität Göttingen. „Wir gratulieren Steve Tonah zu diesem großen Erfolg und freuen uns sehr über die Auszeichnung“, so die Direktorin des Methodenzentrums, Prof. Dr. Gabriele Rosenthal.

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