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Neue Studienordnung

Die neue Prüfungs- und Studienordnung (PStO) Bachelor Agrarwissenschaften. Eine Zusätzliche Informationsverantaltung finden Sie hier und Antworten zu den häufig gestellten Fragen hier.



Tier, Pflanze, Wirtschaft - Wie ist es in Göttingen Agrarwissenschaften zu studieren? Einen Einblick für Studieninteressierte verschafft dieser kurze Film der Fakultät, der unter Mitwirkung von Studierenden entstand:




Umweltfreundliche Bekämpfung des Rapserdflohs und rote Bete für Milchkühe

pic_4001df100420230111102936_Der Ehemaligenverein der Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen hat die originellsten agrarwissenschaftlichen Masterarbeiten von Göttinger Studierenden aus dem Jahr 2022 ausgezeichnet. Doga Cedden erhielt für seine Abschlussarbeit über die Bekämpfung des Rapserdflohs auf biomolekularer Ebene 500 Euro. Seine Kommilitonin Svenja Hermes wurde für ihre Masterarbeit über das Potenzial von roter Bete als heimisches Futtermittel für Milchkühe mit 250 Euro ausgezeichnet. mehr...



Mischkulturen werten Agrarlandschaften ökologisch auf

pic_3369b0920520221221104257_In agrarwirtschaftlich genutzten Landschaften gibt es häufig zu wenig Blühpflanzen, was ein Grund für den Rückgang von bestäubenden Insekten ist. Forschende der Abteilung für Funktionelle Agrobiodiversiät und der Arbeitsgruppe „Züchtungsforschung Ackerbohne“ der Universität Göttingen haben nun untersucht, wie sich eine Mischkultur aus Ackerbohnen und Weizen auf die Anzahl der bestäubenden Insekten auswirkt. Sie stellten fest, dass Mischkulturen und Reinkulturen gleich häufig von Bienen zur Nahrungssuche aufgesucht werden. Ihre Ergebnisse sind in der Zeitschrift Agriculture, Ecosystems & Environment erschienen. mehr...




Der Wald in Zeiten des Klimawandels

pic_93c121c93e20221212124641_Der Klimawandel stellt die Agrar- und Forstwirtschaft vor zahlreiche Herausforderungen: Eine davon ist die Verfügbarkeit von Wasser. Wälder verbrauchen Wasser, speichern es und stellen es in bester Qualität wieder bereit. Wie viel Wasser in unseren Wäldern verdunstet und welcher Anteil des Niederschlags zur Neubildung von Grundwasser führt, wird an den Waldbeobachtungsstellen des forstlichen Umweltmonitorings aber nur modellbasiert geschätzt. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen, der Technischen Universität Dresden und der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft will nun anstelle dieser Schätzungen effektive und effiziente Routinen für das Monitoring der Verdunstungsraten der Waldbäume entwickeln. Die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft sowie für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz fördern das Projekt drei Jahre lang aus Mitteln des Waldklimafonds mit insgesamt rund 925.000 Euro, von denen etwa 400.000 Euro an die Universität Göttingen gehen.. mehr...



Vegetationsfreie Flächen fördern bodennistende Wildbienen

Über die Nistansprüche bodennistender Wildbienen ist bisher relativ wenig bekannt, obwohl Nistplätze für die Förderung der meisten Wildbienenarten von zentraler Bedeutung sind. Von den knapp 600 Wildbienenarten in Deutschland nisten 75 Prozent im Boden, untersucht wurden bislang aber vor allem oberirdisch in Hohlräumen nistende Wildbienenarten. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat nun mit einer Studie auf Kalkmagerrasen gezeigt, dass die kleinräumige Entfernung von Vegetation zu einer deutlichen Vermehrung von Bodennestern führte, vor allem bei angrenzendem, hohem Blütenreichtum. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Global Ecology and Conservation erschienen. mehr...



Durchblick im Labeldschungel im Supermarkt?

Für Verbraucherinnen und Verbraucher ist es beim Einkauf im Supermarkt nicht immer leicht, nachhaltige und gesunde Lebensmittel zu erkennen. Mit der Einführung von immer mehr Labeln sind zunehmend auch widersprüchliche Informationen auf dem gleichen Lebensmittel zu finden: Ein Produkt, was beispielsweise mit dem Nutri-Score „gut“ abschneidet, ist nicht unbedingt klima- oder umweltfreundlich und umgekehrt. Finden sich Verbraucherinnen und Verbraucher bei dieser Vielzahl an Labeln eigentlich noch zurecht? Und wie entscheiden sie sich, wenn sich die Informationen auf dem Produkt widersprechen? Ein Forschungsteam der Universität Göttingen und der Copenhagen Business School hat nun herausgefunden, dass mehrstufige Label eine Hilfestellung für einen nachhaltigen und gesunden Lebensmitteleinkauf sein können. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Food Quality and Preference erschienen. mehr...




Sind kleine tierhaltende Betriebe nachhaltiger?

Betriebsgrößen: Göttinger Forschungsteam untersucht die gesellschaftliche Wahrnehmung. In der gesellschaftlichen Debatte zur Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft spielt die Größe des landwirtschaftlichen Betriebs eine wichtige Rolle. Viele Menschen bevorzugen kleine Betriebe mit Nutztierhaltung. Dies hat eine Verbraucherstudie der Universität Göttingen ergeben. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift PLOS Sustainability and Transformation erschienen. mehr...



Unbezahl(t)bar: Frauen in der Landwirtschaft

Bäuerin, Landwirtin, mitarbeitende Familienangehörige, Landfrau – genauso vielfältig wie die Bezeichnungen sind auch die Positionen von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland. Über ihre Lebensentwürfe, Wünsche und Sorgen war bisher jedoch nur wenig bekannt.
Ein Forschungsprojekt über die Lebenssituation von Frauen auf landwirtschaftlichen Betrieben hat hier wichtige Einblicke geliefert. Gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und unterstützt vom Deutschen LandFrauenverband e.V. (dlv), haben Wissenschaftlerinnen des Braunschweiger Thünen-Instituts für Betriebswirtschaft und des Lehrstuhls für Soziologie Ländlicher Räume der Universität Göttingen über drei Jahre lang Daten zusammengetragen und Landfrauen befragt. Am 22. September 2022 fand in Berlin die Abschlusskonferenz statt. mehr...




Kakao-Anbau: Wie bestimmte Tierarten den Ertrag steigern

Ohne Insekten geht es nicht beim Kakao-Anbau. Sie sorgen dafür, dass die Blüten bestäubt werden und sich die Kakaofrüchte, ein begehrter Rohstoff für die Nahrungsmittelindustrie, ausbilden. Weiterhin tragen Vögel und Fledermäuse erheblich dazu bei, den Ernteertrag zu erhöhen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten in Würzburg, Göttingen und Wien sowie der Allianz von Bioversity International and CIAT haben dies im Nordwesten Perus untersucht. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Proceedings of the Royal Society B erschienen. mehr...



Epigenetische Mechanismen beeinflussen die Geschlechtsdeterminierung bei Tierarten mit polygenbedingten Geschlechtsausprägung

Forscherteam gewinnt neue Erkenntnisse über die epigenetische Steuerung der sexuellen Plastizität. Sie zeigen in ihrer Studie, dass Variationen in der Geschlechtsausprägung und die sexuelle Plastizität durch epigenetische Mechanismen gesteuert werden. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Frontiers in Cell and Developmental Biology“ veröffentlicht. mehr...



„Nutri-Score“ kann irreführenden Zuckerangaben entgegenwirken

pic_c5c67bc94120220818095725_Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen haben die Bedeutung des „Nutri-Scores“ untersucht, welches als Label die allgemeine Nährwertqualität eines Lebensmittels kennzeichnet. Sie fanden heraus, dass das Label einer Irreführung durch Werbeslogans zum Zuckergehalt von Lebensmitteln entgegenwirken kann. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift PlosOne erschienen. mehr...



Klimawandel und Ernährungssicherheit: Inwieweit könnte eine angepasste Landwirtschaft in der Europäischen Union zur globalen Ernährungssicherheit beitragen?

Ernährungssicherheit, das heißt, die Verfügbarkeit und der Zugang zu genügend gesunden Lebensmitteln, ist zentral für das Wohlergehen von Individuen und Nationen und entscheidend für deren politische Stabilität. Hatte die miteinander verwobene Finanz- und Ernährungskrise 2008 bereits zu höherer Ernährungsunsicherheit geführt, so haben Coronakrise und der Krieg in der Ukraine die Lebensmittelpreise und Anzahl der vom Hunger Betroffenen wieder deutlich erhöht – vor allem in den ärmeren, von Getreideimporten abhängigen Ländern. Auch ohne derartige Preisspitzen ist eine erhebliche Steigerung der Nahrungsmittelproduktion in den kommenden Jahrzehnten dringend erforderlich. Neben einem weiterhin schnellen Bevölkerungswachstum (> 9 Milliarden im Jahr 2050) wird diese Herausforderung durch ein künftig raueres Klima, Verknappung von Süßwasserressourcen und fruchtbarem Land verschärft. Dies wirft viele Fragen auf: Welche Anpassungsmaßnahmen sind in der Landwirtschaft erforderlich, um weltweit Ernährungssicherheit herzustellen und gleichzeitig die natürlichen Ressourcen zu schonen und aktiven Klimaschutz voranzubringen? mehr...