Lehre im Sommersemester 2026



Allgemeines

 

 

Zur Referatsvorbereitung ist es zwingend erforderlich, sich im Rahmen der Sprechzeiten spätestens zwei Wochen vor dem Referatstermin über die Themeneingrenzung, die Literaturauswahl, die angestrebte Gliederung sowie die konkrete Umsetzung beraten zu lassen. Das Handout zum Referat muss spätestens eine Woche vor dem Referatstermin vorliegen zumindest in einer Rohfassung. Etwaige Monita können dann noch vor dem Referat behoben werden. Ohne persönliche Beratung und Freigabe des Handouts zu den genannten Fristen kann das Referat leider nicht stattfinden.

 

Hausarbeitsthemen sollen möglichst noch vor dem Ende der Vorlesungszeit im Rahmen der regulären Sprechzeiten und / oder der im Seminar zu diesem Ziel abgehaltenen Sitzungen eingegrenzt werden. Das weitere Vorgehen müsste so weit präzisiert werden, dass die Studenten in der Lage sind, ihr Thema in der vorlesungsfreien Zeit möglichst eigenständig zu bearbeiten. Bei Problemen können Feriensprechzeiten nach Vereinbarung wahrgenommen werden. Abgabetermin ist für Hausarbeiten, die im Rahmen von Herrn Savelsbergs Veranstaltungen verfasst werden, jeweils der 30. April für das Wintersemester und der 2. November für das Sommersemester. Eine sprachliche Durchsicht des Manuskripts vor der Einreichung durch einen Kommilitonen empfiehlt sich in den meisten Fällen.

 

Über die genauen Prüfungsvoraussetzungen und Prüfungsleistungen informieren Sie sich bitte im Modulhandbuch!

 

 

 

Kommentare zu meinen Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2026



455264 – Einführung in die französische Sprachwissenschaft

 

Diese Einführungsveranstaltung richtet sich vornehmlich an Bachelorstudenten der ersten beiden Fachsemester und vermittelt grundlegende Kenntnisse der französischen Sprachwissenschaft. Neben einer Einführung in die Sprachwissenschaft als wissenschaftliche Disziplin werden zentrale Teilbereiche der Linguistik systematisch vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei Phonetik und Phonologie (Lautproduktion und Lautsysteme), Morphologie (Wortstrukturen), Syntax (Satzbau) sowie Semantik (Bedeutung). Ziel der Veranstaltung ist es, ein grundlegendes Verständnis für Aufbau und Funktionsweise der französischen Sprache zu entwickeln und mit basalen Begriffen, Fragestellungen und Analyseverfahren vertraut zu werden. Die Veranstaltung legt damit die Basis für weiterführende linguistische Lehrangebote im Bachelorstudium (die Vorlesung zu den Grundlagen der französischen Sprachgeschichte sowie die Thematischen Seminare im Aufbaumodul). Grundlage für den Kurs ist der Band Romanische Sprachwissenschaft von Christoph Gabriel und Trudel Meisenburg in seiner dritten Auflage von 2017 (Paderborn: Fink), die auch als eBook über die Staats- und Universitätsbibliothek abrufbar ist.

 

 

455263 – Vorlesung: Grundlagen der französischen Sprachgeschichte

 

Diese Vorlesung richtet sich vornehmlich an Bachelorstudierende des zweiten und dritten Fachsemesters und führt in die Grundlagen der französischen Sprachgeschichte ein. Im Zentrum steht die Entwicklung des Französischen aus dem Lateinischen, mit besonderem Schwerpunkt auf den lautlichen Wandelprozessen vom Vulgärlatein zum Altfranzösischen. Behandelt werden zentrale Phänomene des Lautwandels wie Assimilation und Diphthongierung sowie deren systematische Beschreibung und Erklärung anhand französischer Ableitungen. Ziel der Veranstaltung ist es, ein grundlegendes Verständnis für die historische Sprachentwicklung aus interner und externer Perspektive zu vermitteln und die Studierenden mit wichtigen Begriffen, Methoden und Analyseansätzen der historischen Linguistik vertraut zu machen. Hierzu zählen unter anderem die Sprachkontaktforschung, Variationslinguistik und Grammatikalisierung. Die Vorlesung schafft damit eine wesentliche Grundlage für das Verständnis der Struktur und den Wortschatz des heutigen Französischen und für weiterführende sprach- sowie literaturhistorische Lehrangebote im Bachelorstudium. Grundlage der Vorlesung bilden u.a.: Helmut Berschin/Josef Felixberger/Hans Goebl, 2008, Französische Sprachgeschichte, München: Hueber, 2. Auflage; Ernst U. Große, 1986, Altfranzösischer Elementarkurs, München: Hueber.

 

4511347 – Vorlesung: Grundlagen der spanischen Sprachgeschichte

 

Diese Vorlesung richtet sich vornehmlich an Bachelorstudenten des zweiten und dritten Fachsemesters und führt in die Grundlagen der spanischen Sprachgeschichte ein. Im Zentrum steht die Entwicklung des Spanischen aus dem Lateinischen, mit besonderem Schwerpunkt auf den lautlichen Wandelprozessen vom Vulgärlatein zum Altspanischen. Behandelt werden zentrale Phänomene des Lautwandels wie Assimilation und Diphthongierung sowie deren systematische Beschreibung und Erklärung anhand spanischer Ableitungen. Ziel der Veranstaltung ist es, ein grundlegendes Verständnis für die historische Sprachentwicklung aus interner und externer Perspektive zu vermitteln und die Studierenden mit wichtigen Begriffen, Methoden und Analyseansätzen der historischen Linguistik vertraut zu machen. Hierzu zählen unter anderem die Sprachkontaktforschung, Variationslinguistik und Grammatikalisierung. Die Vorlesung schafft damit eine wesentliche Grundlage für das Verständnis der Struktur und den Wortschatz des heutigen Spanischen und für weiterführende sprach- sowie literaturhistorische Lehrangebote im Bachelorstudium. Grundlage der Vorlesung bilden u.a.: Ralph Penny, 2000, Variation and change in Spanish, Cambridge: Cambridge University Press; Ralph Penny, 22002 [11991], A History of the Spanish Language, Cambridge (u.a.): Cambridge University Press. (Spanische Übersetzung: Gramática histórica del español, Barcelona: Ariel, 22006).

 

453024 – Thematisches Seminar: Das Französische im Mittelalter – Struktur, Variation, Texte

 

Das Bachelorseminar im Aufbaumodul richtet sich an Studenten des 3. bis 6. Fachsemesters mit abgeschlossenem Basismodul und widmet sich dem Französischen des Mittelalters in seiner strukturellen Vielfalt. Im Mittelpunkt steht ein synchroner Zugang zum Altfranzösischen, der anhand ausgewählter altfranzösischer Texte erarbeitet wird. Ziel ist es, die sprachliche Struktur des Altfranzösischen systematisch kennenzulernen, ohne den Fokus auf diachrone Wandelprozesse zu legen. Begleitend vermittelt das Seminar einen Überblick über zentrale Textsorten sowie über wichtige regionale und funktionale Varietäten des mittelalterlichen Französisch. Ein besonderes Anliegen ist die Ausbildung und Vertiefung eigenständiger Lektürekompetenzen: Die Teilnehmer lernen, altfranzösische Texte mithilfe einschlägiger Grammatiken und Wörterbücher selbstständig zu erschließen, zu analysieren und zu interpretieren. Das Seminar fördert damit sowohl sprachpraktische als auch analytische Fähigkeiten und bereitet auf weiterführende sprachwissenschaftliche und philologische Lehrveranstaltungen vor. Literatur in Auswahl: Wendy Ayres-Bennett, 1996, A history of the French language through texts, London: Routledge; Claude Buridant, 2020, Grammaire du français médiéval (XIe–XIVe siècles), Straßburg: ELIPHI; Erich Einhorn, , 1974, Old French: A concise handbook, Cambridge: CUP (auch als digitale Ressource vorhanden); Dictionnaire du Moyen Français (DMF 2023), ATILF - CNRS & Université de Lorraine (digital unter: ).

 

452714 – Thematisches Seminar: Lautung und Schreibung des Spanischen in Geschichte und Gegenwart

 

Das Bachelorseminar im Aufbaumodul richtet sich an Studenten des Spanischen im 3. bis 6. Fachsemester. Zu Beginn bietet die Veranstaltung eine allgemeine Einführung in Laut- und Schriftsysteme sowie in grundlegende Konzepte der Phonologie und Graphematik. Im weiteren Verlauf steht die Beziehung zwischen Schreibung und Lautung vom Lateinischen über das Altspanische bis zum modernen Spanischen im Mittelpunkt. Dabei wird insbesondere die Entwicklung von Schreibgewohnheiten zu Konventionen und schließlich zur normierten Orthographie nachgezeichnet. Aufbauend darauf werden zentrale Prinzipien der spanischen Orthographie erarbeitet und auch in kontrastiver Perspektive zum Deutschen reflektiert und kritisch hinterfragt. Variationelle Aspekte werden vor allem im Zusammenhang mit aktuellen Debatten zur Gültigkeit einer einheitlichen spanischen Orthographie für alle hispanophonen Länder behandelt. Neben sprachgeschichtlichen Fragestellungen stehen Prozesse der Standardisierung und Normierung im Fokus. Für Lehramtskandidaten bietet das Seminar zudem Raum für eine historische und systematische Reflexion von Schreibung, Schrift und Schriftkultur sowie für die Diskussion ihrer Vermittlung im Fremdsprachenunterricht. Erste Literatur in Auswahl: Norbert Ankenbauer, 2012, "Geschichte der Orthographie des Spanischen", in: Joachim Born et al. (eds.), Handbuch Spanisch. Sprache, Literatur, Kultur, Geschichte in Spanien und Hispanoamerika, Berlin: Schmitt, 178-183; Christa Dürscheid, 2016, Einführung in die Schriftlinguistik, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht; Hartmut Günther/Otto Ludwig (eds.), 1994 & 1996, Schrift und Schriftlichkeit. Ein interdisziplinäres Handbuch internationaler Forschung, 2 vol., Berlin/New York: de Gruyter; Trudel Meisenburg, 1996, Romanische Schriftsysteme im Vergleich: eine diachrone Studie, Tübingen: Narr; Real Academia Española, 1741, Ortographia española, Madrid: Impr. de la Real Academia Española; Real Academia Española, 2010, Ortografía de la lengua española, Madrid: Espasa.