Lehre im Wintersemester 2026/27

Allgemeines und Kommentare



Allgemeines

 

 

Zur Referatsvorbereitung ist es zwingend erforderlich, sich im Rahmen der Sprechzeiten spätestens zwei Wochen vor dem Referatstermin über die Themeneingrenzung, die Literaturauswahl, die angestrebte Gliederung sowie die konkrete Umsetzung beraten zu lassen. Das Handout zum Referat muss spätestens eine Woche vor dem Referatstermin vorliegen zumindest in einer Rohfassung. Etwaige Monita können dann noch vor dem Referat behoben werden. Ohne persönliche Beratung und Freigabe des Handouts zu den genannten Fristen kann das Referat leider nicht stattfinden.

 

Hausarbeitsthemen sollen möglichst noch vor dem Ende der Vorlesungszeit im Rahmen der regulären Sprechzeiten und / oder der im Seminar zu diesem Ziel abgehaltenen Sitzungen eingegrenzt werden. Das weitere Vorgehen müsste so weit präzisiert werden, dass die Studenten in der Lage sind, ihr Thema in der vorlesungsfreien Zeit möglichst eigenständig zu bearbeiten. Bei Problemen können Feriensprechzeiten nach Vereinbarung wahrgenommen werden. Abgabetermin ist für Hausarbeiten, die im Rahmen von Herrn Savelsbergs Veranstaltungen verfasst werden, jeweils der 30. April für das Wintersemester und der 2. November für das Sommersemester. Eine sprachliche Durchsicht des Manuskripts vor der Einreichung durch einen Kommilitonen empfiehlt sich in den meisten Fällen.

 

Über die genauen Prüfungsvoraussetzungen und Prüfungsleistungen informieren Sie sich bitte im Modulhandbuch!

 

 

 

Kommentare zu meinen Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2026/27



455264 – Einführung in die französische Sprachwissenschaft

Diese Einführungsveranstaltung richtet sich vornehmlich an Bachelorstudenten der ersten beiden Fachsemester und vermittelt grundlegende Kenntnisse der französischen Sprachwissenschaft. Neben einer Einführung in die Sprachwissenschaft als wissenschaftliche Disziplin werden zentrale Teilbereiche der Linguistik systematisch vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei Phonetik und Phonologie (Lautproduktion und Lautsysteme), Morphologie (Wortstrukturen), Syntax (Satzbau) sowie Semantik (Bedeutung). Ziel der Veranstaltung ist es, ein grundlegendes Verständnis für Aufbau und Funktionsweise der französischen Sprache zu entwickeln und mit basalen Begriffen, Fragestellungen und Analyseverfahren vertraut zu werden. Die Veranstaltung legt damit die Basis für weiterführende linguistische Lehrangebote im Bachelorstudium (die Vorlesung zu den Grundlagen der französischen Sprachgeschichte sowie die Thematischen Seminare im Aufbaumodul). Grundlage für den Kurs ist der Band Romanische Sprachwissenschaft von Christoph Gabriel und Trudel Meisenburg in seiner dritten Auflage von 2017 (Paderborn: Fink), die auch als eBook über die Staats- und Universitätsbibliothek abrufbar ist.

452714 – Einführung in die spanische Sprachwissenschaft

Diese Einführungsveranstaltung richtet sich vornehmlich an Bachelorstudenten der ersten beiden Fachsemester und vermittelt grundlegende Kenntnisse der spanischen Sprachwissenschaft. Neben einer Einführung in die Sprachwissenschaft als wissenschaftliche Disziplin werden zentrale Teilbereiche der Linguistik systematisch vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei Phonetik und Phonologie (Lautproduktion und Lautsysteme), Morphologie (Wortstrukturen), Syntax (Satzbau) sowie Semantik (Bedeutung). Ziel der Veranstaltung ist es, ein grundlegendes Verständnis für Aufbau und Funktionsweise der spanischen Sprache zu entwickeln und mit basalen Begriffen, Fragestellungen und Analyseverfahren vertraut zu werden. Die Veranstaltung legt damit die Basis für weiterführende linguistische Lehrangebote im Bachelorstudium (die Vorlesung zu den Grundlagen der spanischen Sprachgeschichte sowie die Thematischen Seminare im Aufbaumodul). Grundlage für den Kurs ist der Band Romanische Sprachwissenschaft von Christoph Gabriel und Trudel Meisenburg in seiner dritten Auflage von 2017 (Paderborn: Fink), die auch als eBook über die Staats- und Universitätsbibliothek abrufbar ist.

 

455263 – Vorlesung: Grundlagen der französischen Sprachgeschichte

Diese Vorlesung richtet sich vornehmlich an Bachelorstudierende des zweiten und dritten Fachsemesters und führt in die Grundlagen der französischen Sprachgeschichte ein. Im Zentrum steht die Entwicklung des Französischen aus dem Lateinischen, mit besonderem Schwerpunkt auf den lautlichen Wandelprozessen vom Vulgärlatein zum Altfranzösischen. Behandelt werden zentrale Phänomene des Lautwandels wie Assimilation und Diphthongierung sowie deren systematische Beschreibung und Erklärung anhand französischer Ableitungen. Ziel der Veranstaltung ist es, ein grundlegendes Verständnis für die historische Sprachentwicklung aus interner und externer Perspektive zu vermitteln und die Studierenden mit wichtigen Begriffen, Methoden und Analyseansätzen der historischen Linguistik vertraut zu machen. Hierzu zählen unter anderem die Sprachkontaktforschung, Variationslinguistik und Grammatikalisierung. Die Vorlesung schafft damit eine wesentliche Grundlage für das Verständnis der Struktur und den Wortschatz des heutigen Französischen und für weiterführende sprach- sowie literaturhistorische Lehrangebote im Bachelorstudium. Grundlage der Vorlesung bilden u.a.: Helmut Berschin/Josef Felixberger/Hans Goebl, 2008, Französische Sprachgeschichte, München: Hueber, 2. Auflage; Ernst U. Große, 1986, Altfranzösischer Elementarkurs, München: Hueber.

 

4511347 – Vorlesung: Grundlagen der spanischen Sprachgeschichte 

Diese Vorlesung richtet sich vornehmlich an Bachelorstudenten des zweiten und dritten Fachsemesters und führt in die Grundlagen der spanischen Sprachgeschichte ein. Im Zentrum steht die Entwicklung des Spanischen aus dem Lateinischen, mit besonderem Schwerpunkt auf den lautlichen Wandelprozessen vom Vulgärlatein zum Altspanischen. Behandelt werden zentrale Phänomene des Lautwandels wie Assimilation und Diphthongierung sowie deren systematische Beschreibung und Erklärung anhand spanischer Ableitungen. Ziel der Veranstaltung ist es, ein grundlegendes Verständnis für die historische Sprachentwicklung aus interner und externer Perspektive zu vermitteln und die Studierenden mit wichtigen Begriffen, Methoden und Analyseansätzen der historischen Linguistik vertraut zu machen. Hierzu zählen unter anderem die Sprachkontaktforschung, Variationslinguistik und Grammatikalisierung. Die Vorlesung schafft damit eine wesentliche Grundlage für das Verständnis der Struktur und den Wortschatz des heutigen Spanischen und für weiterführende sprach- sowie literaturhistorische Lehrangebote im Bachelorstudium. Grundlage der Vorlesung bilden u.a.: Ralph Penny, 2000, Variation and change in Spanish, Cambridge: Cambridge University Press; Ralph Penny, 22002 [11991], A History of the Spanish Language, Cambridge (u.a.): Cambridge University Press. (Spanische Übersetzung: Gramática histórica del español, Barcelona: Ariel, 22006).

 

4511951 – Thematisches Seminar: Wortbildung im Spanischen

Die Wortbildung gehört zu den produktivsten Bereichen des spanischen Sprachsystems und stellt zugleich eine zentrale Schnittstelle zwischen Morphologie, Lexikologie, Sprachgeschichte und Sprachkontakt dar. Das Seminar führt zunächst in die Grundlagen der spanischen Wortbildungslehre ein und verbindet historische Perspektiven auf den Aufbau des spanischen Wortschatzes mit neueren morphologischen Theorien. Besonderes Augenmerk gilt der Unterscheidung zwischen volkstümlichen und gelehrten Bildungen, ihrer historischen Genese sowie ihrer unterschiedlichen Bewertung in der romanistischen Forschung. Dabei werden klassische Konzepte wie Erbwort, Semikultismus, Kultismus und Neologismus ebenso behandelt wie aktuelle Ansätze der Construction Morphology (Booij 2010) oder der Distributed Morphology (Halle & Marantz 1993). Anhand historischer und gegenwärtiger Beispiele wird untersucht, wie griechisch-lateinische Elemente bis heute die spanische Wortbildung prägen und welche Rolle gelehrte Bildungen in Wissenschaft, Technik, Medien und Alltagssprache spielen.