The agroecology in press - 2021


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Presseinformation: „Bestäubungsleistungen in der Landwirtschaft sollten stärker in den Fokus“
Agrarökologe der Universität Göttingen zeigt Einfluss auf die Ernährungssicherheit von Kleinbauern
Pressemitteilung Universität Göttingen Nr. 144 | 20.09.2021
Der globale Rückgang von Bestäubern gefährdet die Vermehrung von weltweit 90 Prozent aller Wildpflanzen sowie den Ertrag von 85 Prozent der wichtigsten Nutzpflanzen. Bestäuber tragen zu 35 Prozent der weltweiten Nahrungsproduktion bei. Diese Leistung der Bestäuber ist besonders wichtig, um die Ernährung der weltweit mehr als zwei Milliarden Kleinbäuerinnen und Kleinbauern abzusichern. ...continue reading

Debatte entfacht: Prof. Tscharntke: "Öko-Landbau ist NICHT die Lösung für die Biodiversitätskrise"
Unter deutschen Wissenschaftlern ist eine Streitdebatte um die Bewertung des Ökolandbaus und die pauschale Aussage, nur er schaffe mehr Biodiversität, entstanden. Nun kontern die Göttinger Forscher.
topagrarOnline | 17.09.2021
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen stellt infrage, dass der ökologische Landbau die grundlegende Alternative zur konventionellen Landwirtschaft sei, um die Biodiversität in Agrarlandschaften zu fördern. Wir berichteten am 4. August ausführlich über die Argumente von Prof. Dr. Teja Tscharntke. ...continue reading

Bedeutender als gedacht: Handbestäubung von landwirtschaftlichen Nutzpflanzen
Forschungsteam der Universitäten Göttingen und Hohenheim dokumentiert Einsatz im weltweiten kommerziellen Anbau
Pressemitteilung Universität Göttingen Nr. 136 | 08.09.2021
Bestäuber sind unverzichtbar für die landwirtschaftliche Produktion. Allerdings kann Bestäubung auch ausfallen oder unzureichend sein, was zu geringeren Erträgen und schlechterer Qualität führen kann. Daher sind alternative Lösungen erforderlich. Die Handbestäubung, bei der Pollen manuell oder mechanisch auf die Blüte aufgetragen wird, kann die tierische Bestäubung ergänzen oder ersetzen ...continue reading

Provokant: Uni Göttingen: "Kleinräumige Anbauflächen schaffen mehr Biodiversität"
Ein Mosaik aus natürlichen Lebensräumen und kleinräumigen und vielfältigen Anbauflächen sorgt für Artenvielfalt, egal ob konventionell oder ökologisch bewirtschaftet, stellten Forscher fest.
topagrarOnline | 04.08.2021
Ist der ökologische Landbau die grundlegende Alternative zur konventionellen Landwirtschaft, um die Biodiversität in Agrarlandschaften zu fördern? Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen stellt dies in Frage. ...continue reading

Biodiversität fördern – mit und ohne Öko-Landbau
Teja Tscharntke I Getreidemagazin I Nr. 5 I 2021 ...continue reading

Von Klein bis Groß
AUCH GROSSE BETRIEBE KÖNNEN AUF KLEINE SCHLÄGE SETZEN!
Interview mit Teja Tscharntke I BIO-NACHRICHTEN I Nr. 4 I August 2021 ...continue reading

Bio-Paprika aus Plastikplanen-Landschaft
Der Markt mit Bio-Produkten aus dem Öko-Landbau brummt. Doch der Nutzen für die Artenvielfalt ist überschaubar.
Interview mit Teja Tscharntke I Der Spiegel I Nr. 33 I 14.07.2021 ...continue reading

Auszeichnung für ökologische Forschung
Prof. Dr. Teja Tscharntke erhält Ehrenmedaille der Gesellschaft für Ökologie
Pressemitteilung Nr. 124 - 10.08.2021
Der Agrarökologe Prof. Dr. Teja Tscharntke von der Universität Göttingen hat die Ehrenmedaille 2021 der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) erhalten. Die GfÖ zeichnet damit seit dem vergangenen Jahr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende und zukunftsweisende Leistungen in der ökologischen Forschung aus. Mit seinen konzeptuellen Ideen zu Biodiversitätsmustern auf Landschaftsebene sei Tscharntke der „Ideengeber und der Kopf der heutigen Landschaftsökologie“, so die GfÖ. Zudem erfülle er eine „herausragende Multiplikatorfunktion“. ...continue reading

Auszeichnung für ökologische Forschung
Der Agrarökologe Prof. Dr. Teja Tscharntke von der Universität Göttingen hat die Ehrenmedaille 2021 der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) erhalten. Die GfÖ zeichnet damit seit dem vergangenen Jahr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende und zukunftsweisende Leistungen in der ökologischen Forschung aus. Mit seinen konzeptuellen Ideen zu Biodiversitätsmustern auf Landschaftsebene sei Tscharntke der „Ideengeber und der Kopf der heutigen Landschaftsökologie“, so die GfÖ. Zudem erfülle er eine „herausragende Multiplikatorfunktion“. ...continue reading

Promoting biodiversity-friendly landscapes - beyond organic farming
Is organic farming the only alternative to conventional agriculture to promote biodiversity in agricultural landscapes? An international research team questions this. According to the authors, a landscape mosaic of natural habitats and small-scale and diverse cultivated areas is the key to promoting biodiversity on a large scale in both conventional and organic agriculture. They state that political decision-makers will have to recognize this in order to achieve a corresponding paradigm shift in agriculture. ...continue reading

Uni Göttingen: "Ökolandbau schafft nicht mehr Biodiversität"
Ein Mosaik aus natürlichen Lebensräumen und kleinräumigen und vielfältigen Anbauflächen sorgt für Artenvielfalt, egal ob konventionell oder ökologisch bewirtschaftet, stellten Forscher fest. ...continue reading

Promoting biodiversity-friendly landscapes - beyond organic farming
Research team led by the University of Göttingen calls for paradigm shift

Is organic farming the only alternative to conventional agriculture to promote biodiversity in agricultural landscapes? An international research team led by the University of Göttingen questions this. According to the authors, a landscape mosaic of natural habitats and small-scale and diverse cultivated areas is the key to promoting biodiversity on a large scale in both conventional and organic agriculture. They state that political decision-makers will have to recognise this in order to achieve a corresponding paradigm shift in agriculture. The statement was published in the journal Trends in Ecology and Evolution ...continue reading

Das Verschwinden der Insekten - Welt am Sonntag
Nach langen Debatten wurde im Bundestag gerade das "Insektenschutzgesetz" verabschiedet, um die Artenvielfalt zu schützen. Wissenschaftler sind alamiert, Studien beschreiben seit Jahren einen dramatischen Schwund. Ohne die Biomasse der Fluginsekten bräche unser Ökosystem zusammen. Was muss nun passieren, damit es nicht soweit kommt?...continue reading

International research team led by Göttingen University investigates landscape and farm-level management in cocoa agroforests in Indonesia
The importance of pollinators to ensure successful harvests and thus global food security is widely acknowledged. However, the specific pollinators for even major crops – such as cocoa – haven’t yet been identified and there remain many questions about sustainability, conservation and plantation management to enhance their populations and, thereby, pollination services ...continue reading

Artenschutz braucht kleinteilige Agrarlandschaften
Kleinteilig strukturierte Agrarlandschaften sind wichtig für die Biodiversität. In der Umsetzung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) sollte diese Erkenntnis unbedingt berücksichtigt werden. ...continue reading

Keine Schokolade ohne Artenvielfalt
Mit der richtigen Bewirtschaftung kann der Heißhunger auf Schokolade auch mit sehr artenreichen Agroforstsystemen gestillt werden. Dazu gehört natürliche Schädlingsbekämpfung – eine wenig verstandene Dienstleistung. ...continue reading

Ökolandbau und Insektensterben – Interview mit dem Agrarökologen Prof. Teja Tscharntke
Die intensive konventionelle Landwirtschaft gilt als eine der Hauptursachen für das Insektensterben in Deutschland. Für den Agrarökologen Prof. Teja Tscharntke ist aber auch der Ökolandbau nicht die Lösung des Problems. Aus seiner Sicht gibt es auch für viele Bio-Betriebe noch Potenzial, ihre Flächen insektenfreundlicher zu bewirtschaften. ...continue reading

Getting hands-on with pollination can boost cocoa yields, study shows
Dark, milk, or somewhere in between, chocolate is a favorite treat all over the world. The Theobroma tree, the genus responsible for our cravings, thrives in shady, tropical regions. But cocoa trees are a finicky sort. Producing the rugby ball-shaped fruits rests on the pollination of a tiny, centimeter-sized flower. And in natural conditions, a scant number of flowers are pollinated by insect visitors. “I would say for the cocoa system, it is pretty normal that pollination of flowers is below 5 to 10%,” said Manuel Toledo-Hernández, an agroforester at Westlake University in China. ...continue reading

Raps oder Erdbeere? Solitärbienen lassen sich nicht so leicht ablenken
Göttinger Forschungsteam macht Bedeutung einzeln lebender Wildbienen bei Bestäubung deutlich
Pressemitteilung Nr. 4 - 17.02.2021
Pressemitteilung_Baensch_JAE (205 x 142)(pug) Bienen besuchen diverse Pflanzenarten in der Agrarlandschaft. Ihr Sammelverhalten kann allerdings sowohl von den vorkommenden Pflanzenarten als auch von ihren Vorlieben beeinflusst werden. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen und des Julius-Kühn Instituts haben herausgefunden, dass soziale Bienen, wie Honigbienen und Hummeln, weniger im Erdbeerfeld zu finden waren, wenn in der Landschaft besonders viel Raps blühte. Allerdings konnten dafür mehr einzeln lebende Wildbienen, sogenannte Solitärbienen, im Feld beobachtet werden. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Journal of Applied Ecology erschienen.. ...continue reading


Blütenvielfalt könnte Insektizid-Effekte auf Wildbienen ausgleichen
Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen untersucht Reproduktionserfolg
Presseinformation Nr. 13 - 02.02.2021
(pug) Eine höhere Blühpflanzenvielfalt erhöht den Bruterfolg von Wildbienen und könnte helfen, negative Effekte von Insektiziden auszugleichen. Das haben Forschende der Universitäten Göttingen und Hohenheim sowie des Julius-Kühn-Instituts in einem groß angelegten Experiment festgestellt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Ecology Letters erschienen.
Für ihren Versuch untersuchten die Forschenden, wie erfolgreich sich die ökologisch und ökonomisch bedeutsame Wildbiene Osmia bicornis (Rote Mauerbiene) vermehrte. In mehr als 50 Flugkäfigen wurden die Wildbienen hierbei mit verschieden artenreichen Blühmischungen und insektizid-behandeltem Raps zusammengebracht. Anschließend wurde über mehrere Monate der Reproduktionserfolg der Wildbienen, gemessen an der Zahl ihrer Brut und geschlüpfter Nachkommen, untersucht.. ...continue reading