SUS-Trans

Laufzeit: 03/2015 - 11/2020

Das Forschungsvorhaben geht der Frage nach, welche Potenziale für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährung durch die Nutzbarmachung alternativer, d. h. nicht-tierischer Eiweißquellen erschlossen werden können. Es ist das Ziel, die betrieblichen Fähigkeiten für Nachhaltigkeitsinnovationen und damit verbundene betriebliche und regionale Potenziale für Lernprozesse zu beschreiben und zu erklären. Ausgehend davon werden Möglichkeiten der Einführung alternativer Proteinquellen bewertet und Handlungsempfehlungen für die Erhöhung des Umsetzungspotenzials von Nachhaltigkeitsinnovationen abgeleitet.

Die Forschungsarbeiten werden in drei agrarischen Intensivregionen in Europa durchgeführt, die sich hinsichtlich ihrer Offenheit für Innovationen und Konsumgewohnheiten unterscheiden (westliches Niedersachsen, Südholland, Bretagne).

Eingesetzt werden qualitative und quantitative Methoden, da Innovations- und Lernpotenziale zum einen quantitativ gemessen werden sollen und zum anderen ein tiefergehendes Verständnis für die Konfiguration der Lernsysteme notwendig ist, um die Veränderungsbereitschaft für alternative Proteinquellen abschätzen zu können. Folgende Methoden kommen zum Einsatz: (a) eine Befragung von ca. 150 Betrieben pro Region entlang der Wertschöpfungsketten der Lebensmittelproduktion; (b) Interviews mit ausgewählten Akteuren/innen des Innovationssystems (Betriebe, Forschungseinrichtungen, Politik, Verbände); (c) vertiefende Fallstudien.

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