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Romanistik (M.A.) - Option für Double Degree

„Voll romanistisch“ in Göttingen: Der Master-Studiengang Romanistik vermittelt, aufbauend auf einschlägigen Bachelor-Studiengängen, vertiefte sprach-, literatur- und kulturwissenschaftliche Kenntnisse zu den romanischen Sprach- und Kulturräumen. Zur Auswahl stehen fachwissenschaftliche oder sprachenbezogene Schwerpunkte für die vier großen romanischen Sprachen Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Spanisch.


Name des Studienangebots: Romanistik
Abschluss: Master of Arts (M.A.)
Regelstudienzeit: 4 Semester
Studienbeginn: Sommer- und Wintersemester
Studienmöglichkeiten: Ein-Fach-Masterstudiengang MA in Romanistik (78 C) mit Double-Degree-Option im Schwerpunkt Galloromanistik; Kombinierter Masterstudiengang MA in Romanistik (42 C); Nebenfach/Modulpakete: Französisch/Galloromanistik, Italienisch/Italianistik, Portugiesisch/Lusitanistik oder Spanisch/Hispanistik (36 C/18 C)
Zulassungsbedingungen für Masterstudiengang: Übersicht
Sprachvoraussetzungen: Die Sprachvoraussetzungen variieren je nach Studienschwerpunkt.
Zugangsvoraussetzungen für Modulpakete: Übersicht (pdf)
Hinweis für internationale Studienbewerber/innen: Für die Immatrikulation an der Philosophischen Fakultät ist der Nachweis von Deutsch-Kenntnissen unbedingte Voraussetzung!
Bewerbung: Bewerbungsverfahren (Bewerbung bei der Philosophischen Fakultät)


Darstellung des Studienangebots:
Der M.A. Romanistik ist ein konsekutiver Studiengang, der aufbauend auf einschlägigen Bachelor-Studiengängen vertiefte sprach-, literatur- und kulturwissenschaftliche Kenntnisse zu den romanischen Sprach- und Kulturräumen vermittelt.

Fachliche Schwerpunkte in Göttingen:
Die Göttinger Romanistik ist konsequent gesamtromanistisch angelegt. Sie umfasst die vier großen romanischen Sprachen Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch sowie die außereuropäischen romanischen Sprachräume und – im Wahlbereich – Rumänisch, Katalanisch, Galicisch und Sardisch.
Der Master of Arts Romanistik fokussiert die Fachgebiete Sprach- und Literaturwissenschaft. Ergänzend können Lehrveranstaltungen im Bereich Sprachpraxis und Landeswissenschaft belegt werden.
In der Sprachwissenschaft liegen die Schwerpunkte auf der Varietätenlinguistik, der Sprachkontaktforschung, der Kognitiven Semantik, der historischen Grammatik und der Syntax.
Die literaturwissenschaftlichen Teildisziplinen befassen sich mit den romanischen Literaturen vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert mit Schwerpunkten auf der Interkulturalität, der Imagologie, dem autobiographischen Schreiben und der literaturwissenschaftlichen Geschlechterforschung.

Aufbau des Studiums:
Der Masterstudiengang Romanistik kann als Monofach-Studiengang zu 78 Anrechnungspunkten oder als Studiengang zu 42 Anrechnungspunkten in Verbindung mit einem externen Modulpaket gewählt werden. Dabei ist die Festlegung auf einen fachwissenschaftlichen oder sprachenbezogenen Schwerpunkt erforderlich. Zur Auswahl stehen die Schwerpunkte Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Galloromanistik, Hispanistik, Italianistik und Lusitanistik.

Bei den fachwissenschaftlichen Schwerpunkten Sprach- und Literaturwissenschaft sind sprach- bzw. literaturwissenschaftliche Wahlpflichtmodule für zwei romanische Sprachen zu wählen (z.B. französische und spanische Sprachwissenschaft). In den einzelsprachlichen Schwerpunkten werden sprach- und literaturwissenschaftliche Wahlpflichtmodule kombiniert (z.B. italienische Sprach- und Literaturwissenschaft). Zusätzlich werden Wahlmodule studiert. Diese erlauben einen Ausbau in gesamtromanistischer Richtung, eine Erweiterung der sprachpraktischen Kompetenzen, eine Komplementierung des Schwerpunkts durch fachwissenschaftliche Module in Sprach-, Literatur- oder Landeswissenschaft, eine Vertiefung in den als Schwerpunkt gewählten Bereichen oder das Erlernen einer „kleineren“ romanischen Sprache wie Rumänisch, Katalanisch, Galicisch oder Sardisch.

Berufsfelder:
Der Abschluss des Master of Art in Romanistik qualifiziert für die Universitätslaufbahn, für Tätigkeiten in Forschungs- und Kulturinstitutionen, im Kulturjournalismus, Kulturmanagement und in der Öffentlichkeitsarbeit und allgemein für alle Berufsfelder, die umfassende Kenntnisse über die romanischen Sprachen und Kulturen sowie interkulturelle Kompetenz erfordern.