Zentrum für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung

Ziele und Struktur

Das interdisziplinäre Zentrum für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung wurde im Wintersemester 1999/2000 eröffnet, es ist das älteste der insgesamt zehn geisteswissenschaftlichen interdisziplinären Zentren in Göttingen.

Das ZMF wird von der Philosophischen Fakultät gemeinsam mit der Theologischen Fakultät und der Juristischen Fakultät getragen und vertritt so ein breites Spektrum an Disziplinen, die mit Mittelalter- und Frühneuzeitforschung befasst sind.

Verschiedenen Forschungs- und Lehrzusammenhängen dient das Zentrum als institutionelle Plattform, es bietet regelmäßige Diskussions- und Vortragsveranstaltungen an und hat im Laufe der Jahre zahlreiche Kooperationen am Göttingen Research Campus und darüber hinaus etabliert.

In das ZMF integriert ist die Abteilung für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit, ein Fach, das in besonderer Weise auf interdisziplinäre Projekte ausgerichtet ist.

Im Wintersemester 2006/2007 wurde der Masterstudiengang eingerichtet, und seit dem 1. April 2009 ist das von Mitgliedern des ZMF initiierte DFG-Graduiertenkolleg „Expertenkulturen vom 12. bis zum 18. Jahrhundert“ hier angesiedelt.

Das Zentrum bietet mit seinen regelmäßigen Veranstaltungen, den „Göttinger Streitgesprächen“ und den „Göttinger Vorträgen“, einen kommunikativen Rahmen für die auf dem Gebiet des Mittelalters und der Frühen Neuzeit forschenden Göttinger Wissenschaftler(innen) und deren Gäste.

Die Göttinger Geisteswissenschaften zeichnen sich durch eine hohe Dichte von Forschungsprojekten und Graduiertenkollegs sowie ein breites Spektrum von Fächern aus, darunter viele der so genannten „kleinen“ Fächer, die maßgeblich zur Vielfalt und Vitalität der Geisteswissenschaften am Göttingen Research Campus beitragen. Das ZMF nutzt dieses Potenzial in der Forschungspraxis in Göttingen und für den Austausch mit Wissenschaftler(innen) aus In- und Ausland.