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ViCom Workshop "Expressing Emotions in Sign Languages" - Call for Papers

vicom_logoDer Ausdruck von Emotionen in Sprachen ist besonders interessant, wenn man Gebärdensprachen betrachtet, da Gebärdensprachen ausdrucksstarker und ikonischer sind als gesprochene Sprachen. Es überrascht daher nicht, dass affektive und emotionale Aspekte von Gebärdensprachen in den letzten Jahren auf großes Interesse gestoßen sind und insbesondere die Debatten über den linguistischen Status verschiedener Arten von manuellen und nicht-manuellen emotionalen Ausdrücken auf dem Gesten-Gebärden-Kontinuum vorangetrieben haben. Dieser Workshop, der am 4. und 5. Juli 2024 in Hamburg stattfinden wird, hat zum Ziel, die Forschung über den Ausdruck von Emotionen in Gebärdensprachen aus verschiedenen Perspektiven und Disziplinen zusammenbringen. Weitere Information und den Call for Papers finden Sie hier.

Gastvortrag von Sarah Schwarzenberg vom IDGS Hamburg
Schwarzenberg-SarahAm 1. Februar 2024 wird Sarah Schwarzenberg vom Insitut für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser (IDGS) der Universität Hamburg einen Vortrag zum Thema "Ikonische Metaphern in der Deutschen Gebärdensprache (DGS)" halten. In ihrem Vortrag wird Sarah erste Ergebnisse eines korpusgestützten Verfahrens zur Identifikation von Metaphern in der DGS vorstellen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Metaphern in der DGS tendenziell sehr ikonisch sind und entweder eine metaphorische und eine wörtliche Bedeutung oder nur eine metaphorische Bedeutung haben. Die Untersuchung leistet zum einen einen Beitrag zur Analyse der Struktur gebärdensprachlicher Metaphern, und zum anderen zur der Rolle von Ikonizität in Gebärdensprachen. Der Vortrag findet von 12 bis 14 Uhr im Medienraum des SDP statt.

Interview mit Nina-Kristin Meister und Thomas Finkbeiner in Life InSight
Interview_2024
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11 neue Promotionsstellen im GK "Form-meaning Mismatches"

RTG_2636_Logo_kleinDas Graduiertenkolleg 2636 "Form-meaning Mismatches" an der Universität Göttingen scheibt 11 Promotionsstellen (13 TV-L/65%) aus. Die Stellen sind auf 3 Jahre befristet. Die Doktorandinnen und Doktoranden werden zu Forschungsprojekten arbeiten, die sich in das Gesamtthema des Graduiertenkollegs einfügen. Die Bewerber*innen können entweder eines der vorgeschlagenen Projekte auswählen oder ein eigenes Forschungsthema vorschlagen, vorausgesetzt, dieses Thema passt zur Hauptfragestellung des Graduiertenkollegs. Jede Doktorandin und jeder Doktorand hat mindestens zwei Mitglieder des Graduiertenkollegs als seine Hauptbetreuer*innen. Darüber hinaus gibt es einen Promotionsausschuss, der den Weg zur Promotion begleitet. Die Deadline für die Bewerbungen ist der 19. Februar 2024. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Graduiertenkollegs.

Workshop zum Thema Satztypen auf der 46. Jahrestagung der DGfS in Bochum
DGfS BochumTeil der 46. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft (DGfS), die vom 28.2. bis zum 1.3.2024 an der Ruhr-Universität Bochum stattfinden wird, ist ein Workshop zum Thema "Clause-type Marking in the Visual Modality". Der dreitägige Workshop wird vom SignLab Göttingen gemeinsam mit der IDGS Hamburg und dem SignLab Amsterdam organisiert. Die Sprachen des Workshops sind International Sign/Amerikanische Gebärdensprache (ASL) und Englisch. Weitere Informationen zum Workshop finden Sie auf der Website des Workshops und auf den Seiten der DGfS-Jahrestagung.

Gemeinsamer Workshops der linguistischen Graduiertenkollegs in Göttingen und Frankfurt
RTG_2636_Logo_kleinAm 8. und 9. Februar 2024 findet in der alten Sternwarte der Georg-August-Universität Göttingen ein gemeinsames Arbeitstreffen des Göttinger Graduiertenkollegs 2636 "Form-meaning Mismatches" und des Frankfurter Graduiertenkollegs 2016 "Nominal Modification" statt, auf dem die Doktorand*innen der beiden Graduiertenkollegs ihre Projekte vorstellen und über mögliche Kooperationen und neue gemeinsame Projekte nachdenken werden. Zudem wird es zwei Plenarvorträge von Merle Weiker (Frankfurt) und Guido Mensching (Göttingen) geben. Weitere Informationen zum Workshop und das Programm finden Sie hier.