Aktuelles






Öffentlicher Vortrag von Dr. Octavian Robinson (Gallaudet Universität)
vortrag_netzwerkAm 18. Juni wird Dr. Octavian Robinson von der Gallaudet Universität in Washington, DC, von 15:00 bis 16:30 einen öffentlichen Vortrag zum Thema "The personal is historical: Creating narratives through reciprocal processes" halten. Der Vortrag findet im Rahmen des zweiten Workshops des DFG-Netzwerks ’Gehörlosengeschichte im deutschsprachigen Raum' statt und wird auf ASL gehalten und in die englische Lautsprache und in DGS und ÖGS übersetzt. Die Anmeldung zu dem Vortrag erfolgt über diesen Link. Dort werden auch die Sprachpräferenzen abgefragt. Weitere Informationen hier

Ausschreibung Schwerpunktprogramm "Visual Communication" veröffentlicht
Die Ausschreibung des Schwerpunktprogramms (SPP 2392) "Visual Communication (ViCom)" wurde am 20. Mai 2021 veröffentlicht und kann hier eingesehen werden. Die Deadline für das Einreichen von Projektanträgen ist am 3. November 2021.

Deutsche Gebärdensprache als Immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt
Am 19. März 2021 haben die Deutsche UNESCO-Kommission und die Kultusministerkonferenz in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekanntgegeben, dass die Deutsche Gebärdensprache (DGS) nach Vorschlag des Gehörlosenverbands Hamburg in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde. Das ist ein wichtiger Tag für die Gebärdensprachgemeinschaft in Deutschland, die seit Jahrzehnten um die Anerkennung der DGS als eigenständige Sprache kämpft. Weitere Informationen hier.



Jana Haring gestaltet Bilder für SignLab Göttingen
Jana HaringBilder spielen in der Gebärdensprachlinguistik in den Bereichen Forschung und Lehre eine wichtige Rolle. Sie werden nicht nur zur Darstellung von Gebärden verwendet, sondern auch als Grundlage für die Erforschung der grammatischen Grundlagen von Gebärdensprachen und der gebärdensprachspezifischen visuellen Erzählstrukturen. Das SignLab Göttingen hat aus diesem Grund die taube Illustratorin Jana Haring gebeten, eine Reihe von Zeichnungen anzufertigen, die in der Lehre und im Gebärdensprachlabor Verwendung finden. Auch für diese Website haben wir Bilder anfertigen lassen. Weitere Informationen zu Jana Haring gibt es hier.

Naturwissenschaftliche Fachgebärden für Smartphone, Tablet und PC
sign2mint_logoDas Max-Planck-Institut Halle hat mit „Sign2MINT“ ein Fachgebärdenlexikon mit DGS-Gebärden aus den Bereichen Mathematik, Physik, Geowissenschaften, Chemie, Biologie und Medizin veröffentlicht. Die Datenbank enthält 1.101 Fachgebärden als Kurzvideos. Im nächsten Jahr soll das Lexikon um weitere Gebärden ergänzt werden. Das Fachvokabular erweitert die Teilhabechancen für gehörlose Menschen in Schule, technischer Ausbildung, Studium und Beruf. Weitere Informationen hier.

Neues DFG-Schwerpunktprogramm zum Thema „Visuelle Kommunikation (ViCom)“
vicom_logoIm Mittelpunkt des von Prof. Dr. Cornelia Ebert (Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Markus Steinbach (Georg-August-Universität Göttingen) eingeworbenen Schwerpunktprogramms steht die linguistische Untersuchung spezifischer Eigenschaften der visuellen Modalität als Kommunikationskanal und ihrer Interaktion mit anderen Kommunikationskanälen. Ausgangspunkt des Programms sind sprachbegleitende Gesten und Gebärdensprachen als Paradebeispiele für die visuelle menschliche Kommunikation. Das Schwerpunktprogramm ist stark interdisziplinär ausgerichtet und bringt die formale Linguistik mit anderen Disziplinen und Forschungstraditionen wie der kognitiven Sprachwissenschaft, Semiotik, Psychologie, Computerlinguistik, Tierkommunikation sowie den Neuro- und Kulturwissenschaften zusammen. Weitere Informationen hier.

Neues DGS-Glossar für akademische Begriffe
An der Universität Hamburg wurde ein Glossar für Studierende und Studieninteressierte erstellt, in dem alle wichtige Begriffe rund um ein Studium in der Deutschen Gebärdensprache (DGS) und in der deutschen Schriftsprache verständlich erklärt werden. Das Glossar wurde von den Beauftragten für die Belange von Studierenden mit Behinderungen der Universität Hamburg und der HAW Hamburg sowie dem Studierendenwerk Hamburg (AG Glossar) entwickelt. Weitere Informationen hier.

Call for Applications: 6. linguistische Herbstschule
Die Göttinger Linguistik organisiert seit mehreren Jahren erfolgreich eine Reihe von Sommer- und Herbstschulen zu unterschiedlichen aktuellen Themen der linguistischen Forschung. Im Mittelpunkt der diesjährigen Herbstschule stehen zwei zentrale Phänomene an der Schnittstelle zwischen Semantik und Pragmatik: Anaphern und Präsuppositionen in Sprache und Gestik. Die Herbstschule knüpft dabei an aktuelle Debatten in der Linguistik an und geht der Frage nach, wie ähnlich sich diese beiden Phänomene sind und ob diese Ähnlichkeiten eine einheitliche Analyse rechtfertigen. Die vier Kurse werden von renommierten Forscher*innen aus dem In- und Ausland unterrichtet. Neben einem umfangreichen Rahmenprogramm findet am Ende der Sommerschule zudem ein zweitägiger internationaler Workshop zum selben Thema statt, der auch den Teilnehmer*innen der Herbstschule die Gelegenheit bietet, ihre eigenen Forschungsarbeiten einem wissenschaftlichen Fachpublikum vorzustellen. Weitere Informationen hier.

Neues Handbuch zur Gebärdensprachlingistik
routledgeIm Routledge-Verlag ist ein neues Handbuch zur empirischen und theoretischen Gebärdensprachforschung erschienen. Die 29 Kapitel des Handbuchs diskutieren einerseits neuere Analysen zentraler linguistischer Phänomene wie Prosodie, Kongruenz, Relativsätze oder Role Shift im Kontext unterschiedlicher Theorien und verbinden andererseits diese Analysen mit aktuellen Ergebnissen ausgewählter experimenteller Studien. Das von Josep Quer, Roland Pfau und Annika Herrmann 2021 herausgegebene Handbuch ist ein weiterer Meilenstein in der linguistischen Erforschung von Gebärdensprachen.



Neuer Artikel über das Gebärdensprachlabor in der Campuspost
Ob Fachvortrag oder Smalltalk: Das Sprechen mit den Händen, dem Oberkörper und der Mimik ist die natürliche Muttersprache der Gehörlosen, von denen es allein in Deutschland rund 80.000 Menschen gibt. Am Seminar für Deutsche Philologie der Universität Göttingen werden Gebärdensprachen linguistisch erforscht ... weiterlesen.

Neue multimediale und multimodale Lehr- und Lernplattform für die Einführungskurse in die Deutsche Gebärdensprache (DGS)
Die Germanistische Linguistik bietet seit Jahren sehr erfolgreich sprachpraktische Kurse zum Erwerb der Deutschen Gebärdensprache (DGS) an. In diesen einführenden Kursen werden neben sprachpraktischen Kompetenzen auch grundlegende Kenntnisse der Grammatik der DGS sowie der Kultur und Geschichte tauber Menschen in Deutschland vermittelt. Daher sind neben schriftsprachlichen Informationen Bilder und Videos sowohl für ein kursbegleitendes Lexikon wie auch für ausgewählte sprachpraktische und grammatische Übungen unerlässlich. Ein Team von tauben und hörenden Dozent*innen und Studierenden hat nun unterstützt durch das MWK-Förderprogramm „Innovative Lehr- und Lernkonzepte: Innovation plus“ ein interaktives E-Learning-Modul für die DGS-1-Kurse entwickelt. Das E-Learning-Modul besteht aus vier Modulen: Lexikon, Übungsaufgaben, Grammatik und Glossar. Die neue Plattform stellt den Studierenden so die für diesen Kurs relevanten Materialien in einer adäquaten und mit den Lernzielen des Kurses kompatiblen Weise online zur Verfügung. Bei der Entwicklung und Implementierung der Lernplattform wurden die in ILIAS vorhanden technischen Möglichkeiten optimal genutzt (beispielsweise Lernkarten mit Videos, interaktive Videos). Insgesamt würden über 3.000 Videos produziert und in die einzelnen Lernmodule integriert. Weitere Informationen hier.

12 Promotionsstellen ausgeschrieben im neuen Graduiertenkolleg "Form-meaning Mismatches"

Weitere Informationen hier.

Vortrag von Kate Davidson
kate Am Mittwoch, dem 27.01.2021 hielt Kate Davidson von der Harvard University um 16 Uhr in unserem linguistischen Kolloquium einen Vortrag mit dem Titel "Context selection and alternatives in spatial grammar". Kate präsentierte neue spannenden Ideen zur Nutzung des Gebärdenraums und wurde dabei von zwei Dolmetscherinnen in DGS übersetzt. Es wären fast 70 Teilnehmer/innen virtuell anwesend!


Stellenausschreibung
An der Abteilung Linguistik des Seminars für Englische Philologie und der Abteilung Germanistische Linguistik des Seminars für Deutsche Philologie der Georg-August-Universität Göttingen ist zum 01.07.2021 die Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (w/m/d) mit 65 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit befristet für die Dauer von 3 Jahren zu besetzen. Mehr Informationen hier.