Göttinger Centrum für Geschlechterforschung
Das GCG ist eine interdisziplinäre Einrichtung der Georg-August-Universität Göttingen, die das Ziel verfolgt, Forschungsaktivitäten im Bereich der Geschlechterforschung am Göttingen Campus zu befördern.
Auf den folgenden Seiten finden Sie nähere Informationen zu unseren Aktivitäten, Zielen und Aufgaben. Einige interessante Informationen über uns finden Sie auch in unserem GCG-Info-Flyer (auf deutsch oder auf englisch).
News
Das digitale GenderLabor startet!
Hört und seht euch den ersten Vortrag mit dem Titel
"Für wen ist Selbstbefriedigung erlaubt? Genderdifferenzierung in der Sexualaufklärung der Bravo von 1967-1984."
von Julien Grub direkt hier an!
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Verbot des Studienfachs Geschlechterforschung in Ungarn
Im August verkündete Regierungschef Orbán es: Er will die Geschlechterforschung in Ungarn abschaffen. Er sieht sie als Angriff auf die "Fundamente der christlichen Familie". Das ungarische Netzwerk der Universitätsdozierenden konnte in kurzer Zeit viele Unterstützer_innen einer Petition gegen dieses Verbot mobilisieren und es sah zunächst so aus, als könne das Verbot nicht durchgesetzt werden. Nun hat sich die Lage verändert, wie der Deutschlandfunk und ZEIT ONLINE berichten: "Die Regierung von Viktor Orbán hat die Gender-Studies aus der Liste der zugelassenen Masterstudiengänge gestrichen."
Eine Zusammenfassung über die Auseinandersetzung zu diesem Thema stellen wir hier zur Verfügung.
Wir wollten wissen:


Prof. Dr. Inge Kroppenberg, Dr. Nikolaus Linder von der Juristischen Fakultät und die Anglistin und Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Barbara Schaff von der Philosophischen Fakultät haben sich erfolgreich im Landesprogramm „Zukunftsdiskurse“ profiliert. Ihr interdisziplinäres Projekt „Verwandtschaft neu denken“, das sie als Mitglieder des Göttinger Centrums für Geschlechterforschung eingereicht haben, wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur aus Mitteln der Volkswagen-Stiftung im Niedersächsischen Vorab mit 100.000 Euro gefördert. Die Forscherinnen und Forscher nehmen historische, literarische und populärkulturelle Erzählungen und Normierungen von Abstammung und Verwandtschaft in den Blick und fragen nach den Auswirkungen moderner Reproduktionstechniken auf das aktuelle Verhältnis von Biologie, Reproduktion und Genealogie. Eröffnet wird „Verwandtschaft neu denken“ mit der internationalen Konferenz