Ibero-Amerika Institut für Wirtschaftsforschung

Willkommen

Das Ibero-Amerika Institut für Wirtschaftsforschung wurde 1964 mit Mitteln der Volkswagen-Stiftung gegründet. Es ist Teil der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. In dieser Eigenschaft unterstützt das Ibero-Amerika Institut sowohl Forschung als auch Lehre des VWL-Departments und koordiniert den englisch-sprachigen Studiengang MSc Development Economics.


Call for postdoctoral research associate


The Ibero-America Institute for Economic Research (Prof. Dr. Andreas Fuchs) is looking for a Postdoctoral Research Associate (m/f/d) with the earliest possible start date of October 1, 2022. The application deadline is August 17, 2022. For further information please see call for applications (PDF).


ENOUGH – ein neues EU-Projekt soll ermiteln, wie die Lebensmittelindustrie bis 2050 mit Netto-Null-Emissionen produzieren kann

Das Projekt ENOUGH wurde vom Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union gefördert. Es wird Technologien, Werkzeuge und Methoden entwickeln, die zur EU-Strategie “Vom Erzeuger zum Verbraucher” beitragen, um Klimaneutralität in der Lebensmittelindustrie zu erreichen. Prof. Inmaculada Martínez-Zarzoso (Abteilung für Ibero-Amerika Forschung) koordiniert das Arbeitspaket Wirtschaftspolitik. Das Kick-off-Meeting fand am 18. Oktober 2021 mit 28 Projektpartnern online statt.

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Förderung der Lateinamerika- und Entwicklungsländerforschung in Göttingen

Ibero-Amerika Institut Stiftung Dr. Weiershäuser gegründet


"Ich möchte Dank sagen für das großzügige Stipendium, das mir damals meine Promotion und meinen Forschungsaufenthalt in Mexiko ermöglicht hat, und dem Ibero-Amerika Institut nun dafür etwas zurückgeben. Im Grunde möchte ich nur mein Stipendium, das ich vor fünf Jahrzehnten erhalten habe, inklusive des durchschnittlichen langfristigen Zinssatzes, zurückzahlen. Dies sind 250.000 Euro", sagt Dr. Eberhard Weiershäuser. Die Finanzmittel werden durch eine neu gegründete Stiftung, die Ibero-Amerika Institut Stiftung Dr. Weiershäuser, verwaltet.


Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung, insbesondere der wirtschaftswissenschaftlichen Lateinamerika- und Entwicklungsländerforschung an der Georg-August-Universität Göttingen, sowie die Förderung der Bildung. Darüber hinaus wird sie ebenfalls in Erinnerung an Prof. Dr. Erich Egner, den Gründungsdirektor des Ibero-Amerika Instituts (1964-1969) sowie an Prof. Dr. h.c. Stephan Klasen, Ph.D., den letztes Jahr leider verstorbenen, langjährigen Institutsleiter (2003-2020), ins Leben gerufen. Mit den jährlichen Ausschüttungen sollen insbesondere die Arbeit und die Fortentwicklung der Abteilung für Ibero-Amerika Forschung und der "Göttinger Schule" der Entwicklungsökonomik unterstützt werden.


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v.l.n.r.: Prof. Dr. Andreas Fuchs, Dr. Felicitas Nowak-Lehmann, Prof. Inmaculada Martínez-Zarzoso, Ph.D., Dr. Stephanie Kenedi, Dr. Eberhard Weiershäuser, Prof. Dr. Matthias Schumann, Prof. Marcela Ibañez Diaz, Ph.D. und Prof. Dr. Michael Wolff

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät dankt Dr. Weiershäuser für sein außergewöhnliches Engagement und seinen jahrelangen Einsatz für die Lateinamerika- und Entwicklungsländerforschung in Göttingen. Im Vorstand der neuen Stiftung wird seine Tochter, Dr. Stephanie Kenedi, tätig werden. Am 3. November 2021 fand in Göttingen die Gründungssitzung mit Prof. Dr. Andreas Fuchs, Prof. Dr. Inmaculada Martínez-Zarzoso sowie der Koordinatorin des "Ibero", Dr. Felicitas Nowak-Lehmann statt. Darüber hinaus wurden Eberhard Weiershäuser und Stephanie Kenedi vom Dekan, Prof. Dr. Matthias Schumann, und dem Alumni-Beauftragten der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Michael Wolff, sowie von der Inhaberin der Professur für Development Economics, Prof. Marcela Ibañez Diaz, begrüßt.


Dr. Eberhard Weiershäuser zählte 1967 zu den ersten Doktoranden am drei Jahre zuvor gegründeten Ibero-Amerika Institut der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen. Seine Forschungen hat er auf dem Gebiet der Kapitalmarktheorie und -entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern, insbesondere Mexiko, durchgeführt. Nach seiner Zeit am Institut begann Dr. Weiershäuser seine berufliche Karriere in der Privatwirtschaft.