Lufthansa in der NS-Zeit




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Von 2022 bis 2025 förderte die Lufthansa die Erforschung ihrer 100jährigen Geschichte. Maßgeblich daran mitgewirkt haben Hartmut Berghoff und Manfred Grieger vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Die erste wissenschaftliche Analyse der Lufthansageschichte von der Gründung bis zur Gegenwart wird ab März in deutscher und englischer Sprache im Buchhandel erhältlich sein.



Hartmut Berghoff, Manfred Grieger, Jörg Lesczenski, Lufthansa. Die ersten 100 Jahre, Penguin/Prestel 2026



Da diese Gesamtdarstellung die Zeit des Nationalsozialismus nicht detailliert behandeln konnte, kündigte Lufthansa-CEO Carsten Spohr am 4. Februar 2026 ein neues, auf diese Periode fokussiertes Projekt an.



Lufthansa war zwischen 1933 und 1945 eng in das NS-Regime eingebunden und beschäftigte mehr als 10.000 Zwangsarbeiter, darunter auch Kinder, die aufgrund ihrer Körpergröße in Treibstofftanks arbeiten konnten.



An dem neuen Projekt wird Manfred Grieger, diesmal in Kooperation mit osteuropäischen Forschern, mitwirken. Das Unternehmen legt Wert auf eine schonungslose Aufarbeitung und die Beachtung wissenschaftlicher Standards.



Zum großen Medienecho siehe u.a.




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