Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte


An unserem Institut forschen wir vor allem zur Unternehmensgeschichte, Konsumgeschichte und Geschichte der Globalisierung des 19. und 20. Jahrhunderts.

Studierenden bieten wir einen Bachelorstudiengang "Wirtschafts- und Sozialgeschichte" und einen Masterstudiengang "History of Global Markets" an, zudem gemeinsam mit den Universitäten Glasgow, Barcelona und Rotterdem das Erasmus Mundus Masterprogramm "Global Markets, Local Creativities" (GLOCAL).



Neuigkeiten aus dem Institut

Neuigkeiten und Mitteilungen für Studierende finden Sie unter dem Menüpunkt Studium und Lehre.


  • Das Institut ist aufgrund der universitären Maßnahmen gegen das Coronavirus vorrübergehend geschlossen. Alle Sprechstunden fallen bis auf weiteres aus. Informationen zu geplanten Prüfungen werden wir Ihnen auf der Institutsseite mitteilen, sobald es konkrete Pläne gibt. Generelle Informationen über das Vorgehen der Universität Göttingen zum Coronavirus entnehmen Sie bitte hier. Bei dringenden Nachfragen zu Ihrem Studium melden Sie sich bitte direkt bei Ihren Dozierenden per Email.



  • Erster Workshop der II. Glocal-Kohorte in Göttingen, 07. – 08. Februar
    Am 07. und 08. Februar hatten die Glocal-Studierenden ihren ersten von zwei Workshops, in denen sie ihre Themen für die Masterarbeit diskutierten. Wir hatten ein aufregendes Programm an Präsentationen, die uns u. a. von den schottischen Highlands zu den Straßen von Baltimore und in die Cafés von Barcelona trugen. Wir diskutierten eine Vielzahl diverser Themen, die sich von Finanzbildung in Brasilien, zu Schönheitsmärkten in China bis zu arktischer Schifffahrt erstreckten. Die Studierenden erhielten erste Rückmeldungen auf ihre Arbeiten von ihren BetreuerInnen in Göttingen und – per Videochat – von Kommitteemitgliedern aus Barcelona und Glasgow. Zudem flogen Duncan Ross (Glasgow) und Steven Irvings (Kyoto) ein, um die Diskussionen mit ihrer akademischen Expertise vor Ort zu bereichern. Beide nahmen auch an dem gemeinsamen Workshop teil, der zur selben Zeit stattfand und wissenschaftliche MitarbeiterInnen und Doktoranden aus Göttingen, Glasgow und Kyoto zusammenbrachte, um den akademischen Austausch innerhalb des Glocal-Konsortiums zu fördern. Die Doktoranden diskutierten ihre Dissertationsthemen und tauschten sich über Unterschiede des akademischen Lebens in Schottland, Japan und Deutschland aus. Der Workshop wurde von der Schottlandinitiative des Landes Niedersachsens finanziert, die das Ziel verfolgt, den akademischen Austausch zwischen niedersächsischen und schottischen Universitäten fördern.

  • Herzlichen Glückwunsch, Herr Privatdozent Alexander Engel!
    Mit einer Probevorlesung zum Thema der marginalistischen Revolution hat Alexander Engel sein Habilitationsverfahren erfolgreich bestanden. Ihm wurde die Venia Legendi im Fach "Wirtschafts- und Sozialgeschichte" verliehen. Das Göttinger Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte gratuliert ganz herzlich!

  • Ein Tag in Auschwitz
    ZDF, 28.01.2020, 20.15 Uhr
    Für die Dokumentation mit dem Titel „Ein Tag in Auschwitz“ fungierte Dr. Stefan Hördler als wissenschaftlicher Berater. Der Film wurde am 28.01.2020 um 20.15 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Die Dokumentation stützt sich auf Interviews mit überlebenden Opfern und auf Fotos aus dem sogenannten Auschwitz-Album, das von Dr. Stefan Hördler auch in seinem vor kurzem erschienenen Werk mit dem Titel „Die fotografische Inszenierung des Verbrechens Ein Album aus Auschwitz“ kritisch analysiert wird. Die Dokumentation ist weiterhin in der ZDF-Mediathek abrufbar.

  • Veröffentlichung Aufsatz: „Organizations Matter: German Schools and Educational Performance Amid Brazilian Coffee Plantations (1840–1940)“
    Im Sammelband „Globalization and the Rise of Mass Education“ ist der Aufsatz von Dr. Bruno Gabriel Witzel de Souza mit dem Titel „„Organizations Matter: German Schools and Educational Performance Amid Brazilian Coffee Plantations (1840–1940)“ erschienen. Zum Anlass der Buchveröffentlichung veranstaltete Dr. Bruno Gabriel Witzel de Souza am 03.12.2019 in Göttingen eine Konferenz, in deren Rahmen die Autoren erneut zusammenkamen, um über die Ergebnisse ihrer Forschung zu diskutieren. Mehr Informationen zum Buch finden Sie auf der Seite des Palgrave-Verlags. Eine kurze Zusammenfassung der Konferenz kann unter diesem Link abgerufen werden.

  • Veröffentlichung in „Business History“: “Global trading companies in the commodity chain of rubber between 1890 and the 1920s”
    Bastian Linnewehs Artikel zur Rolle globaler Handelsunternehmen in der Warenkette des Kautschuks ist im Journal „Business History“ erschienen. Online kann der Artikel unter diesem Link abgerufen werden.

  • Buchveröffentlichung: „Engineered to Sell. European Émigrés and the Making of Consumer Capitalism“
    Am 20.11.2019 ist das Werk von PD Dr. Jan Logemann mit dem Titel „Engineered to Sell. European Émigrés and the Making of Consumer Capitalism“ in der University of Chicago Press erschienen. In dem Buch analysiert PD. Dr. Jan Logemann die transnationale Karriere von „consumer engineers“, die zwischen 1930 und 1960 Werbung, Marketingforschung und Produktdesign nachhaltig transformierten. Mehr Informationen zum Buch finden Sie hier.

  • VI. AKKU-Nachwuchsworkshop, 14.11.-15.11.2019
    Vom 14. bis zum 15.11.2019 fand zum sechsten Mal der Nachwuchsworkshop des Arbeitskreises für Kritische Unternehmensgeschichte e.V. in Mainz zum Thema „Chancen und Grenzen von Theorie und Methoden. Forschung in der Unternehmensgeschichte“ statt. Während Stina Barrenscheen den Workshop organisierte, stellten Gerrit Hollatz und Jonas Geweke in kurzen Vorträgen ihre Dissertationsprojekte vor.

  • Buchveröffentlichung: „Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz“
    Am 07.11.2019 ist das Werk „Die fotografische Inszenierung des Verbrechens. Ein Album aus Auschwitz“ im wbg-Verlag erschienen, das Dr. Stefan Hördler in Zusammenarbeit mit Tal Bruttmann und Christoph Kreutzmüller (Humboldt-Universität zu Berlin) geschrieben hat. Das Buch legt erstmalig eine kritische Analyse der Fotos aus dem Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau vor. Mehr zum Buch finden Sie hier.

    Pressestimmen
    "Solche Analysen machen den neuen Band über die schon seit Langem bekannten Wucht der Aufnahmen wertvoll. Es ist erstaunlich, dass aus schon so lange bekannten Aufnahmen noch so viele Detailinformationen gewonnen werden können." - Sven Felix Kellerhoff, welt.de

  • Vortrag: "Auschwitz and the Nazi Concentration Camps through the Lens of the SS. Perpetrator Photography and Self-Perception"
    Vom 04.11. bis zum 07.11.2019 fand zum ersten Mal die interdisziplinäre Konferenz „Special Lessons & Legacies“ an einem europäischen Austragungsort statt, die seit 1989 alle zwei Jahre organisiert wird. Aus Göttingen nahm Dr. Stefan Hördler teil, der passend zu seinem kürzlich veröffentlichten Buch (s. o.) einen Vortrag mit dem Titel „Auschwitz and the Nazi Concentration Camps through the Lens of the SS. Perpetrator Photography and Self-Perception" hielt. Mehr Informationen zum Programm der Konferenz finden Sie hier.

  • Veröffentlichung Sammelband: "Consumer Engineering, 1920s–1970s. Marketing between Expert Planning and Consumer Responsiveness"
    Am 14.06.2019 ist der Sammelband mit dem Titel „Consumer Engineering, 1920s–1970s. Marketing between Expert Planning and Consumer Responsiveness” im Palgrave-Verlag erschienen, der von PD Dr. Jan Logemann und PD Dr. Ingo Köhler in Zusammenarbeit mit Prof. Gary Cross (Penn State University) herausgegeben wurde. Im Rahmen einer transatlantischen Marketinggeschichte thematisieren die einzelnen Beiträge, welchen Einfluss eine neue Klasse von Marketingexperten („consumer engineers“) seit Mitte des 20. Jahrhunderts auf die Ökonomien in den USA und Europa ausübte. Mehr zum Sammelband finden Sie hier.

  • Projektpräsentation: Die Spezifika deutscher Familienunternehmen im transatlantischen Vergleich
    Am 17. September wurden die Ergebnisse des am Institut von Prof. Dr. Hartmut Berghoff und PD Dr. Ingo Köhler durchgeführten, von der Stiftung Familienunternehmen angeregten und finanzierten Forschungsprojekts „Familienunternehmen in Deutschland und den USA seit der Industrialisierung – Eine historische Langzeitstudie“ in Düsseldorf vor ca. 80 interessierten Zuhörern der Öffentlichkeit vorgestellt. In der Studie stehen langfristige strukturelle Faktoren und wirtschaftspolitische Konsequenzen im Vordergrund.

    Zuvor berichtete Prof. Hartmut Berghoff gemeinsam mit dem Vorstand der Stiftung Familienunternehmen, Prof. Rainer Kirchdörfer,
    in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über die Ergebnisse des Projektes.

    Die Studie kann kostenlos heruntergeladen werden unter: [Link]

  • GLOCAL-Studiengang verlängert. EU bewilligt 4,4 Mio. Euro für zweite Förderperiode
    Der seit 2017 laufende, in Göttingen maßgeblich vom Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte betreute Masterstudiengang „Global Markets. Local Creativities“ (GLOCAL) ist von der Education, Audiovisual and Cultural Agency (EACEA) der EU im Rahmen des Erasmus+ Programms für einen zweiten Förderzeitraum (2020-24) verlängert worden. Der Studiengang wendet sich an ausländische Studierende und hat in den vergangenen Jahren über 900 Bewerber_innen angezogen, von denen ca. 40 zum Wintersemester zugelassen wurden. Für ca. 25 Studierende stehen Stipendien bereit. Sie studieren an drei Universitäten des GLOCAL-Konsortiums, dem neben den Gründungsmitgliedern Glasgow, Barcelona, Göttingen und Rotterdam nunmehr auch Uppsala (Schweden), Los Andes (Kolumbien) und Kyoto (Japan) angehören. Mehr Information zum Erasmus Mundus Studiengang finden sie hier.

  • Göttinger Beteiligung auf dem 2nd Bayreuth Economic History Seminar
    Auf der interdisziplinären Tagung "Global Value Chains in Modern Economic History” hat Bastian Linneweh einen Vortrag zur Transformation von Warenketten im globalen Kautschukmarkt zwischen 1900 und 1960 gehalten. Die Tagung fand in Bayreuth vom 12-14 Juni statt und wurde vom ehemaligen Lehrstuhlvertreter Jan-Ottmar Hesse organisiert

  • Veröffentlichung in Administory. Zeitschrift für Verwaltungsgeschichte
    Dr. Robert Bernsee „Gefühlskalte Bürokratie: Emotionen im Verwaltungshandeln des frühen 19. Jahrhunderts“ in Volume 3, Issue 1, S. 147-163. [Link zur Veröffentlichungsseite]

  • Rege Teilnahme am 3. Kongress für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
    PD Dr. Jan Logemann wurde nach einem Vortrag zu den konsumgeschichtlichen Ursprüngen der Behavioral Economics in den wirtschaftshistorischen Ausschuss des „Vereins für Socialpolitik" gewählt. Wir gratulieren ihm dazu herzlich!

    Dr. Alexander Engel leitete die Vorstellung und Diskussion eines Buchprojektes zum Thema „Versprechen der Märkte". Der Neuzugang des Instituts, Dr. Bruno Witzel de Souza, bereicherte das Panel „Migration in Comparative Perspective" mit einem Vortrag zum Thema europäischer, asiatischer und lateinamerikanischer Einwanderung nach Brasilien.

  • „Auf den Spuren der Konkurrenz"
    In seinem gleichnamigen Sammelband untersuchen Dr. Alexander Engel und einige Fachkollegen und -kolleginnen mit interdisziplinärem Blick das Phänomen der Konkurrenz. Mehr zum Sammelband finden Sie hier: [Link zur Veröffentlichungsseite]

  • Veröffentlichung in der Historischen Zeitschrift
    Prof. Dr. Berghoff „Die 1990er Jahre als Epochenschwelle? Der Umbau der Deutschland AG zwischen Traditionsbruch und Kontinuitätswahrung“ in Band 308, Heft 2 auf den Seiten 364 – 400.

  • DFG fördert Projekt über die Ökonomie des Kautschuks
    Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Förderung des Projekts " Die Rekonfiguration eines globalen Marktes. Die Ökonomie des Kautschuks, 1860 - 1960" für die nächsten drei Jahre bewilligt. Projektmitarbeiter ist Bastian Linneweh.

  • Business History Conference in Cartagena (Colombia) mit Göttinger Beteiligung
    Das sonnige Cartagena de Indias in Kolumbien war der diesjährige Austragungsort der Business History Conference. Aus Göttingen nahmen Prof. Dr. Hartmut Berghoff und Bastian Linneweh sowie Julian Faust teil. Bastian Linneweh konnte sich einen der zehn Plätze im Doktoranden-Kolloquium sichern und bereits vor der Haupttagung intensiv mit internationalen Studenten über sein Dissertationsprojekt diskutieren. Auf der Haupttagung, am 15. und 16. März leitete Prof. Dr. Hartmut Berghoff ein Panel zur „Internationalization of the Family Firm“ und hielt in der Sektion “Family Firms and the Varieties of Capitalism” einen Vortrag über “Family Capitalism in the United States and Germany: An Institutional and Cultural Perspective”. Bastian Linneweh hingegen stellte in der Sektion zu “Global Value Chains” seinen Vortrag „In Search of “De-Globalization”: Evidence from the Global Rubber Markets, 1914-45“ vor. Julian Faust trug mit seinem Vortrag „Expectations and Strategies of German Business to Re-capture the Indian Market during Decolonization, 1947–1970” ebenfalls sein Promotionsprojekt in einer Sektion zu „Business Strategy and International Political Risk“ vor.

  • Herzlichen Glückwunsch, Privatdozent Logemann!
    Mit dem Abhalten seiner Probevorlesung hat Jan Logemann sein Habilitationsverfahren erfolgreich hinter sich gebracht und die venia legendi in "Neuerer und Neuester Geschichte" erhalten. Das Team der Wirtschafts- und Sozialgeschichte gratuliert ganz herzlich!