Seminar für Deutsche Philologie

Dr. Andreas Hammer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter Germanistische Mediävistik
z. Zt. Vertretung einer W3-Professur Ältere Sprache und Literatur in Hamburg.


Curriculum Vitae

Seit 2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für deutsche Philologie der Georg-August-Universität Göttingen; 2005–07 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Helden und Heilige“ im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „Integration und Desintegration der Kulturen im europäischen Mittelalter"; 2005 Promotion an der LMU München (Germanistische Mediävistik); 2004–05 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München im Fachbereich Germanistische Mediävistik mit den Aufgabenbereichen der Lehre im Grundstudium sowie der Mitarbeit bei der Redaktion der Zeitschrift PBB (Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur); 2001–04 Stipendiat im Graduiertenkolleg „Vormoderne Konzepte von Zeit und Vergangenheit“ an der Albertus-Magnus-Universität Köln; 1996–2001 Studium der Fächer Deutsch und Geographie an der LMU München.


Lehre



Forschung


  • Mythos und Literatur
  • Konzepte von Heiligkeit in der volkssprachigen Hagiographie
  • Geistliche Grenzbereiche der Heldenepik
  • Textualität und Medialität



Publikationen in Auswahl


  • Tradierung und Transformation. Mythische Elemente im „Tristan“ Gottfrieds von Straßburg und im „Iwein“ Hartmanns von Aue, Stuttgart 2007. Mehr ...
  • St. Brandan und das ander paradîse, in: Kathryn Starkey, Horst Wenzel, C. Stephen Jaeger (Hgg.), Imagination und Deixis, Stuttgart 2007, S. 153–176.
  • Held in Mönchskleidern oder Mönch im Heldenkostüm? Zur Wahrnehmung Ilsans im 'Rosengarten zu Worms', in: ZfdPh127 (2008), S. 35-49.
  • Die Ausschließlichkeit des Heiligen: Narrative Inklusions- und Exklusionsstrategien im mhd. Passional, in: PBB 130 (2008), S. 272-297 (zusammen mit Stefanie Seidl).
  • Ordnung durch Un-Ordnung: Der Zusammenschluss von Teufel und Monster in der mittelalterlichen Literatur, in: Georg Mein u. Achim Geisenhanslüke (Hgg.), Monströse Ordnungen. Zur Typologie und Ästhetik des Anomalen, Bielefeld: transcript 2009 (Literalität und Liminalität 12), S. 209-256.
  • "Kere und var zu Criste, / oder stirb in kurtzer vriste." Zum Zusammenhang von Gewalt und Heidenbekehrung in der Heldenepik, in LiLi 156, Jg. 39 (2009), S. 105-131.