Josefine Wartenberg, M.A.

Josefine Wartenberg ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Tjurungas in der Ethnologischen Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen“. Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste gefördert.
Tjurungas stehen für australische Aborigines in Verbindung mit der mythischen Traumzeit. Sie definieren verwandtschaftliche Zugehörigkeiten und können Landrechte markieren. In der Wissenschaft werden diese Gegenstände als „sensibel“ bzw. als „secret-sacred“ klassifiziert. Es handelt sich um Artefakte, die zum einen in der Urhebergesellschaft als „heilig“ betrachtet werden und zugleich bestimmten Tabus unterliegen.
Die Ethnologische Sammlung besitzt Tjurungas aus unterschiedlichen Erwerbungszusammenhängen. Ein Kontakt zu Vertretern der Herkunftsgesellschaften besteht und soll weiter ausgebaut werden.


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