Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Zonen

Themenvorschläge zu Masterarbeiten




    Prof. Dr. Christian Ammer

  • Analyse des Verbissdruckes in den Nationalparks Kellerwald-Edersee und Bayrischer Wald auf der Basis von Vegetationsuntersuchungen und Kontrollzaunverfahren
    Die Verbisswirkung von Huftieren in Waldökosystemen wurde im letzten Jahrzehnt kontrovers zwischen Förstern, Naturschützern und Jägern diskutiert. Trotz dieser Diskussion zeigen aktuelle Studien, dass es an geeigneten Monitoringinstrumenten fehlt, welche die Basis eines sinnvollen Managements bilden sollten.
    Deshalb haben der Nationalpark Kellerwald-Edersee und der Nationalpark Bayrischer Wald begonnen Untersuchungen zum Verbiss durchzuführen um den Einfluss von Huftieren auf ihre Waldökosysteme zu klären.
    Im Nationalpark Kellerwald-Edersee wird auch eine Langzeitstudie mit dem Kontrollzaunverfahren durchgeführt. Im Rahmen der vorgeschlagenen Masterarbeit sollen im Nationalpark Bayerischer Wald Verbissdaten erhoben und die Daten der Verbissuntersuchungen sowie des Kontrollzaunverfahrens analysiert werden. Der Fokus der Arbeit soll dabei auf der Fragestellung liegen, ob in jagdfreien Zonen der Verbissdruck signifikant höher als in Zonen mit Wildtierregulierung ist. Ein weiterer Aspekt ist die Entwicklung eines optimierten Studiendesigns für die Langzeituntersuchung zum Verbisseinfluss von Huftieren.

    Anforderungen
    Gutes statistisches Grundwissen und die Bereitschaft sich für die Analyse mit "R" Basic und GIS Kompetenzen anzueignen

    Zeitraum
    Das Projekt kann sofort beginnen. Das Thema kann auch im Team von verschiedenen Studierenden bearbeiten werden.

    Kontakt
    Uni Göttingen: Prof. Dr. Christian Ammer E-Mail: christian.ammer@ forst.uni-goettingen.de
    Uni Freiburg/ NLP Bayrischer Wald: PD Dr. Marco Heurich E-Mail: marco.heurich@npv-bw.bayern.de
    NLP-Kellerwald-Edersee: Tobias Rönitz E-Mail: tobias.roenitz@nationalpark.hessen.de



  • Dr. Peter Schall

  • 3 Masterarbeiten zu vergeben
    Bei den Biodiversitätsexploratorien der DFG wird auf insgesamt 150 Waldflächen der Einfluss der Waldbewirtschaftung auf die Biodiversität untersucht. Für das Jahr 2017 steht unter anderem eine Wiederholungsinventur des Totholzes auf den Flächen an. Jeweils 50 Flächen liegen in der Schorfheide (Brandenburg), im Hainich (Thüringen) und auf der Schwäbischen Alb (Baden-Württemberg). Für jede Region wird eine Studentin/ein Student gesucht, die/der sich für die betreffenden Aufnahmen interessiert.


    Bei Interesse wenden Sie sich an Dr. Peter Schall, E-Mail: Peter.Schall@forst.uni-goettingen.de, Tel.: 0551 39-9555




  • Dr. Norbert Bartsch

  • Quantität und Qualität der Samenproduktion der Buche in Abhängigkeit von Kronenausbildung
    In Zusammenarbeit mit der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (Prof. Eichhorn) können Datensätze aus Waldzustandserhebungen in Buchenwäldern hinsichtlich bestimmter Fragestellungen ausgewertet werden, z. B.:
    1. Bestehen Zusammenhänge zwischen Kronenparametern und dem Ausmaß der Fruktifikation?
    2. Ist das Verhältnis von Kurz- zu Langtrieben ein Weiser für das Ausmaß der Fruktifikation?
    3. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Höhe der Mast und der Keimfähigkeit der Bucheckern?
    4. Unterscheidet sich die Keimfähigkeit der Bucheckern verschiedener Bäume?

    Ansprechpartner: Dr. Norbert Bartsch Tel.: 3933676, E-Mail N.Bartsch@forst.uni-goettingen.de






  • Dr. Torsten Vor

  • Vegetationsgutachten im Vergleich - Anwendung verschiedener Verfahren auf den Untersuchungsflächen des BioWild-Projekts


  • Dr. Torsten Vor, E-Mail: tvor@gwdg.de, Tel.: 0551 39-33681