Wandlungen, überschrieben.
Die deutsche Literatur in den langen sechziger Jahren.
Programm
Ort: Heyne-Haus, Papendiek 16, Seminarraum II
Freitag, 19.11.2010
Einführung
10.00 – 10.30 Uhr
JANET BOATIN, M.A. und KAI SINA, M.A. (Göttingen)
Sektion I: Re-Konstruktionen
11.00 Uhr – 12.30 Uhr
PROF. DR. GERHARD LAUER (Göttingen)
1968. Zur Analyse eines Wortfelds
DR. CHRISTOPH RAUEN (Kiel)
»68 war Revolte, 77 war Punk – warum nur 68 zum Mythos wurde«? Das 68er-Bild der überforderten Nachgeborenen.
DR. CARLOS SPOERHASE (Berlin)
Kommentar
Sektion II: Dis-Kontinuitäten
14.00 – 15.30 Uhr
NIELS PENKE, M.A. (Göttingen)
Ein deutsches Erzeugnis. Ernst Jünger in den langen sechziger Jahren zwischen
Kritik und Affirmation
ALENA DIEDRICH, M.A. (Göttingen)
Die Kunst des Untergangs. Hans Magnus Enzensberger und der Tod der Literatur
DR. CHRISTOPH JÜRGENSEN (Göttingen)
Kommentar
Sektion III: Lyrik – Theater – Medien
16.00 – 18.00 Uhr
PEER TRILCKE, M.A. / PHILIPP BÖTTCHER, M.A. (Göttingen)
»Liebe Zäsur, das ist sehr nett von dir!«
Zwei Geschichten zu einem umstrittenen Datum am Beispiel von Rolf Dieter Brinkmann.
PD DR. BERND KIEFER (Mainz)
Pop / Politik – USA und BRD: Wim Wenders und Peter Handke um 1968
PD DR. ANKE DETKEN (Göttingen)
Theater in den langen sechziger Jahren
PROF. DR. CLAUDIA STOCKINGER (Göttingen)
Kommentar
Samstag, 20.11.2010
Sektion IV: Transnationale Perspektiven
9.00 – 11.00 Uhr
DR. INGE MÜNZ-KOENEN (Berlin)
1968 im Osten: Antifa- contra Beat-Generation. Das Projekt Jugend in der DDR
RONALD WEBER, M.A. (Berlin)
»68« als Zäsur in der Literaturgeschichte der DDR?
PROF. DR. CHRISTIAN VON TSCHILSCHKE (Siegen)
Vatermord und Vatersuche. Psychosoziale Ordnungsmuster von »1968« in der deutschen und der französischen Erinnerungsliteratur
PD DR. TOM KINDT (Göttingen)
Kommentar
Abschlussdiskussion
11.30 – 12.30 Uhr