Willkommen am Lehrstuhl für Ökumenische Theologie und Orientalische Kirchen- und Missionsgeschichte!

Im Mittelpunkt von Lehre und Forschung des Lehrstuhles für Ökumenische Theologie und Orientalische Kirchen- und Missionsgeschichte stehen die christlichen Kulturen des Vorderen Orients bzw. Mittleren Ostens. Dabei befasst sich die Abteilung im Institut für Spezialforschungen auch mit Themen, die in Europa heute von aktueller gesellschaftlicher und politischer Relevanz sind: Orientalisch-okzidentale Interaktion (besonders mit Blick auf Migranten und orientalische Minderheitskulturen in Europa), Orthodoxie und christlich-islamische Koexistenz in Perspektive auf Europa.

Durch den missionsgeschichtlichen Schwerpunkt werden auch jene grundsätzlichen Fragen berücksichtigt, die bei der Begegnung mit fremden Kulturen auftraten und die heute in den Kirchen und Theologien der außereuropäischen Welt ihren Ausdruck gefunden haben.


Neuigkeiten

6. Internationale Konsultation „Studium im Mittleren Osten" (SiMO)


Konnferenz SiMo 2019 140px Vom 24.04. bis 27.04.2019 kommen Lehrende und Studierende der Near Eastern School of Beirut im Libanon zu einer Konferenz an die Universität Göttingen, um über den Wiederaufbau der Kirchen nach dem Krieg in Syrien und dem Irak und der Lage der Kirchen angesichts der gesellschaftlichen Veränderungen und Herausforderungen nachzudenken. Die Konferenz beginnt mit einem öffentlichen Eröffnungsakt am 24.04. um 15 Uhr in Theo -1.110, bei dem Landesbischof Ralf Meister (Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers), Präsident George Sabra (NEST Beirut) und Martin Tamcke als Vorsitzender des SiMO (Studium im Mittleren Osten) sprechen werden.

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Workshop „Religious fragmentation as factor of conflict“


Workshop Powers 2019 140pxSeit September 2018 ist der Lehrstuhl Ökumene Mitträger des internationalen Projekts "Peace, War and the World in European Security Challenges" (POWERS), das von der Europäischen Union kofinanziert wird. Dem Forschungsverbund gehören die russischen Universitäten Voronezh, Perm und Krasnodar (Kuban), das Center for Strategic Studies der Universität von Jordanien in Amman, die türkische Dokuz-Eylul-Universität in Izmir, das französische Sciences Po Bordeaux, die spanische Universität Sevilla, die italienische Kore Universität von Enna (Sizilien) und der Lehrstuhl für Ökumene/Theologische Fakultät in Göttingen an.


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Öffentliche Vorlesungsreihe »PILGERN« im Sommersemester 2019


Vorlesungsreihe Pilgern SoSe2019 140px Das Pilgern und die Erfahrungen, die mit dem Pilgern gemacht wurden, haben über die gesamte Geschichte des Christentums wesentlich zur äußeren Erscheinungsform öffentlicher christlicher Religiosität beigetragen, so auch im Orient. Die Vorlesungsreihe nimmt historische und gegenwärtige Aspekte des christlichen Pilgerns in der Welt des Orients in den Blick (ein Beitrag aber fragt auch grundlegend nach der Bedeutung dieses Phänomens für das persönliche Leben) von Pilgern aus China bis hin zu Jerusalempilgern oder der Pilgerfahrt des deutschen Kaisers ins Heilige Land, wendet den Blick nach Äthiopien, ins heutige Georgien, zum christlich-muslimischen Miteinander.

Was trieb und treibt die Menschen, die zu heiligen Orten sich aufmachen? Was geschah und geschieht mit ihnen? Diese Fragen und Themen stehen im Mittelpunkt der Vorlesungsreihe zum Pilgern im Sommersemester 2019.

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Dissertationspreis für Cătălin-Ştefan Popa


Theologie Forschung 140px In Bukarest wurde Herr Dr. Cătălin-Ştefan Popa am 13. Dezember 2018 von der Rumänischen Akademie der Wissenschaften mit dem "Nicolae Iorga"-Preis der Rumänischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet. Iorga, war zeitweilig Ministerpräsident Rumäniens und hat bleibenden Ruhm mit seinen großen Arbeiten zur Geschichte des Osmanischen Reiches und zur Geschichte der Rumänen erworben.

Die Auszeichnung Popas galt seiner in Göttingen bei Professor Tamcke angefertigten Dissertation "Giwarigis I. (660-680). Ostsyrische Christologie in frühislamischer Zeit" und ist im Verlag Harrassowitz in der Reihe "Göttinger Orientforschungen. Reihe: SYRIACA" erschienen.


Prof. Martin Tamcke wird Ehrenmitglied der GfbV


Ehrenmitglied Prof.Tamcke GfbV 2018 (140px) Die Jahreshauptversammlung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat zu Ihrem 50. Bestehen am 06. Oktober 2018 Prof. Martin Tamcke zu ihrem Ehrenmitglied ernannt.

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