Stellungnahmen – Transparenz

Heidelberger Stellungnahme

„Dekolonisierung erfordert Dialog, Expertise und Unterstützung“: Heidelberger Stellungnahme der Direktorinnern und Direktoren sowie der Leiterinnen und Leiter ethnologischer Museen und Sammlungen im deutschsprachigen Raum

Heidelberger Stellungnahme [Deutsch] Heidelberg Statement [English]

Black lives matter

Die Ethnologische Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen teilt die Stellungnahme des Völkerkundemuseums der Universität Zürich zu #blacklivesmatter.

Digitalisierung/Open Access des Sammlungsbestandes

Die Ethnologische Sammlung ist bestrebt, ihre Bestände online zugänglich zu machen. Sie speist sie hierfür sukzessive in das Sammlungsportal der Universität Göttingen ein.

Aufgrund fehlender Ressourcen ist dies bisher erst zu einem kleinen Prozentsatz möglich. Bis zur vollständigen Online-Stellung finden Sie unsere analogen Bestandskataloge hier zum Download als .pdf-Datei:

Bestandskatalog Ozeanien (I) der Ethnologischen Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen
Bestandskatalog (II) Asien/Europa der Ethnologischen Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen
Bestandskatalog Amerika (III) der Ethnologischen Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen
Bestandskatalog Afrika (IV) der Ethnologischen Sammlung der Georg-August-Universität Göttingen

Restitution

2016 wurde eine Sammlung von 344 Ethnographica an das Archäologische und Ethnographische Museum in Łódź (Polen) restituiert. 1942 hatte die Ethnologische Sammlung die zuvor zum Bestand des Museums in Łódź zählenden, überwiegend aus Liberia und Peru stammenden Objekte über das Grassi Museum in Leipzig erhalten. 1996 wurde der Bestand von der Institutsleitung in Göttingen der "Koordinierungsstelle der Länder für die Rückführung von Kulturgütern" gemeldet. Nach einem vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste 2011/12 geförderten Forschungsprojekt (Beate Hermann/Dr. Gundolf Krüger) wurden die Ethnographica in die Datenbank lostart.de eingestellt. Im Oktober 2015 erreichte die Universität Göttingen ein offizielles Rückgabeersuchen des polnischen Ministeriums für Kultur und Nationales Erbe (Ministerstwo Kultury i Dziedzictwa Narodowego). An der Universität Göttingen wurde daraufhin einvernehmlich beschlossen, die Objekte nach Łódź zu restituieren. Die Übergabe erfolgte im Mai 2016.

Aufsatz von Beate Hermann zur Göttinger "Sammlung Lodz“