Workshops

Recht bedarf der Sprache. Der Europäische Kontinent ist geprägt durch eine einzigartige linguistische Vielfalt. Nach Schätzungen von Linguisten werden allein in Europa zwischen 200 bis 300 Sprachen gesprochen. Das Verständnis ausländischen und internationalen Rechts und die Auseinandersetzung mit diesen Rechtssystemen setzen Sprachkenntnisse voraus. Zugleich muss das Recht auch im Inland verstanden werden: Hier sind nicht nur die Sprachenprobleme multilingualer Staaten zu bedenken. Auch in Staaten mit einer einheitlichen Sprache besteht das Problem der gesellschaftlichen Inakzeptanz durch Entwicklung einer „unverständlichen“ rechtlichen Fachsprache. Sprache ist aber nicht nur das Kommunikationsmedium, sondern auch ein Instrument des Rechts. Wortwahl und Stil sind Aus-druck politischer, gesellschaftlicher, kultureller und wirtschaftlicher Wertungen – wie das Beispiel geschlechtergerechter und diskriminierungsfreier Sprache zeigt.

Das Seminar soll mithin „Jura“ als Kommunikationswissenschaft erkennen helfen und eine vertiefte Auseinandersetzung mit Sprachherausforderungen in der Geschichte und Aktualität des Rechts ermöglichen.
Es können sowohl Seminar- und Studienarbeiten in den Schwerpunktbereichen 5 und 9 übernommen werden.

Es werden insgesamt 15 Themen vergeben.

Die Anmeldung ist ab sofort per E-Mail an iflr@gwdg.de möglich bis zum 20.07.2020. Sollten bis zum 20.07.2020 mehr Anmeldungen eingehen, als Plätze vorhanden sind, wird über die Teilnahme nach dem Durchschnitt der bislang erbrachten Leistungen entschieden. Die Übersendung eines digitalen Leistungsnachweises ist daher bei der Anmeldung zwingend erforderlich.


Vorbesprechung: 06.07.2020, 10 Uhr s.t.
Ort: Digital via BigBlueButton
Zugangslink: https://meet.gwdg.de/b/iri-upf-rrt

1. Termin: Ausgabe am 31.08.2020, Abgabe am 12.10.2020;
2. Termin: Ausgabe am 14.09.2020, Abgabe am 26.10.2020;
3. Termin: Ausgabe am 09.11.2020, Abgabe am 21.12.2020
Das Seminar findet als Blockveranstaltung nach gesonderter Terminankündigung statt.

Alle Teilnehmerplätze für das Seminar sind vergeben, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.



Den Aushang zur Veranstaltung finden Sie hier
Von einer „Sache“ zu einem Rechtssubjekt – das Tier erfährt im Recht eine immer stärkere Beachtung, die vorrangig vom Leitbild eines ethischen Tierschutzes/Tierwohls geprägt ist. Sowohl auf völkerrechtlicher, europarechtlicher als auch auf verfassungsrechtlicher Ebene findet sich ein immer dichterer Rechtsrahmen zum Schutz der Tiere. Dieser Rechtsrahmen erfaßt sowohl Nutztiere als auch Wildtiere und Haustiere. Im Rahmen des Seminars sollen aus ausgewählte aktuelle Probleme und Aspekte zur Rechtstellung des Tieres erörtert und gemeinsam diskutiert werden.

Es können Seminar- und Studienarbeiten in den Schwerpunktbereichen 1, 2, 5 und 9 übernommen werden.

Es werden insgesamt 15 Themen vergeben.

Eine Vorbesprechung findet am Fr., 31.01.2020, 10 Uhr s.t. in der Bibliothek des Instituts für Landwirtschaftsrecht im MZG, Blauer Turm, 12. Etage, statt.

1. Termin: Ausgabe am 17.02.2020, Abgabe am 30.03.2020; Vortragstermin: 06.07.2020 ganztägig
2. Termin: Ausgabe am 04.05.2020, Abgabe am 15.06.2020; Vortragstermin: 06.07.2020 ganztägig
3. Termin: Ausgabe am 06.07.2020, Abgabe am 17.08.2020; Vortragstermin: 31.08.2020 & 01.09.2020 ganztägig

Das Seminar findet als Blockveranstaltung statt.

Alle Teilnehmerplätze für das Seminar sind vergeben, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.




Den Aushang zur Veranstaltung finden Sie hier