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Wissenschaftliche Ergebnisse für Politikgestaltung nutzbar machen


Wissenschaftsraum „Verhaltensökonomik und gesellschaftliche Transformation“



Die Demokratiezufriedenheit der niedersächsischen Bevölkerung unterscheidet sich deutlich nach Alter. Während rund 78 Prozent der über 54-Jährigen mit der Demokratie zufrieden oder sehr zufrieden sind, sind es bei den 18- bis 34-Jährigen nur 57 Prozent.



Zweitens zeigt die Studie, dass Frauen Künstliche Intelligenz im Alltag deutlich zurückhaltender einsetzen als Männer. Mit der weiteren Ausbreitung von Digitalisierung und KI auf den Arbeitsmärkten könnte diese Zurückhaltung bestehende Genderlücken wie etwa den Gender Wage Gap verstärken.



Diese sowie weitere Ergebnisse zu politischen Einstellungen und Demokratiezufriedenheit, Haltungen zu Klimawandel und Nachhaltigkeit sowie der Nutzung und Wahrnehmung von künstlicher Intelligenz hat die Eingangsbefragung (August 2025 bis März 2026) des Niedersachsenpanels geliefert. Das Niedersachsenpanel ist ein langfristig angelegtes, interdisziplinäres Forschungsinstrument, das Einstellungen und Verhaltensweisen der Bevölkerung in Niedersachsen systematisch erfasst. Es ist darüber hinaus Teil des Wissenschaftsraums „Verhaltensökonomik und gesellschaftliche Transformation“, gefördert im Rahmen des Programms zukunft.niedersachsen der VolkswagenStiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.



Von der Georg-August-Universität Göttingen sind Prof. Dr. Anne Schacht (Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie) und apl. Prof. Dr. Holger Rau (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät) an dieser Kooperation von sieben niedersächsischen Universitäten (Technische Universität Clausthal, Georg-August-Universität Göttingen, Leibniz Universität Hannover, Leuphana Universität Lüneburg, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Universität Osnabrück, Universität Vechta) mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik beteiligt.



Die beteiligten Akteure untersuchen vor dem Hintergrund verhaltensökonomischer Grundlagenforschung die Auswirkungen unterschiedlicher Transformationsprozesse auf verschiedene gesellschaftliche Gruppen. Das Niedersachsenpanel soll dabei nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse liefern, sondern diese auch für eine evidenzbasierte Politikgestaltung nutzbar machen. Es bietet einen Teilnehmerpool, der sich gezielt für Online-Experimente mit niedersächsischer Bevölkerung aus allen Altersgruppen nutzen lässt. Anders als bei kommerziellen Crowdsourcing-Plattformen, bei denen Datenqualität durch automatisierte Antworten und Bot-Aktivität zunehmend ein Problem darstellt, wurde der Pool eigens aufgebaut und durchläuft systematische Qualitätsprüfungen. Eine Registrierung beim Niedersachsenpanel ist für alle mit Erstwohnsitz in Niedersachsen unter www.niedersachsenpanel.de möglich.



Weitere Informationen: www.leuphana.de/institute/ivwl/wissenschaftsraum-verhaltensoekonomik.html



Ergebnisse der Eingangsbefragung: "Einstellungen und Präferenzen der niedersächsischen Bevölkerung: Eine erste Untersuchung mit dem Niedersachsenpanel"









Porträtfoto von Holger Rau




Kontakt



Apl. Prof. Dr. Holger Rau

Experimentelle Wirtschaftsforschung



Tel. 0551 39-21681
holger.rau@uni-goettingen.de