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Calls for Experts & Consultations


CONSULTATIONS 2020

The consultations are listed chronologically according to their respective deadlines.

CONSULTATIONS IN APRIL

  • LIFE, das EU-Förderprogramm für Umwelt- und Klimabelange, wird auch zwischen 2021 und 2027 weitergeführt. Das Programm soll in diesem Zeitraum zu den folgenden Zielen beitragen:
    - Übergang zu einer energieeffizienten klimaneutralen Kreislaufwirtschaft, die auf Energie aus erneuerbaren Quellen basiert;
    - Umweltschutz und Verbesserung der Umweltqualität;
    - Erhalt der biologischen Vielfalt und Rückgängigmachen von Biodiversitätsverlust, Erhalt von Ökosystemen.
    Auf Basis dieser allgemeinen Zielsetzungen soll nun das erste mehrjährige Arbeitsprogramm für die Ausschreibungen in den Jahren 2021 bis 2024 erstellt werden. Vor diesem Hintergrund will die Europäische Kommission mit einer Konsultation Rückmeldungen einer breiten Palette von Interessensträgern zur zukünftigen Ausrichtung des Programms einholen. Die Fragen umfassen die allgemeine Ausrichtung und die Prioritäten des Programms, die praktische Umsetzung der Ausschreibungen sowie die Auswahl von Projekten. Zudem können zusätzlich Kommentare und Vorschläge hinzugefügt werden. Eine Beteiligung an der Umfrage ist bis zum 27. April 2020 möglich.
    Further information on the LIFE consultation
    Further information on the LIFE programme

  • Das Bio-based Industries Consortium (BIC), der private Vertragspartner in der aktuellen öffentlich-privaten Partnerschaft "Bio-based Industries Joint Undertaking (BBI JU)", arbeitet zusammen mit der Europäischen Kommission an der Konzeption einer neuen öffentlich-privaten Partnerschaft (Public Private Partnership, kurz: PPP) im Rahmen von Horizon Europe. Diese soll auf der existierenden BBI JU aufbauen und deren Umfang erweitern. Als Teil dieses Prozesses hat das BIC nun den Entwurf einer neuen Strategischen Innovations- und Forschungsagenda, "SIRA2030", veröffentlicht, die die Basis der neuen PPP sein soll. Sie skizziert die wichtigsten Herausforderungen in Technologieentwicklung und Innovation, die für die Etablierung einer nachhaltigen und wettbewerbsfähigen bio-basierten Industrie in Europa erwartet werden:
    - Creating new business models to integrate strategic partners: primary and market sectors
    - Accelerating the commercialisation of sustainable solutions in a circular bioeconomy
    - Establishing carbon-neutral operations to mitigate climate change
    - Establishing new purchasing and consumption patterns for a circular bio-society
    Die wesentlichen Änderungen zur bisherigen "SIRA2020" betreffen die Integration von Endnutzern (Verbraucher, die Gesellschaft im Allgemeinen) in die Prioritäten, eine bessere Einbindung der Primärsektoren in das Design von Wertschöpfungsketten, die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung und die Kreislaufaspekte von bio-basierten Wertschöpfungsketten. Alle relevanten Interessensträger sind eingeladen, über die Beteiligung an einer öffentlichen Konsultation zu dem Dokument zu der Entwicklung der "SIRA2030" beizutragen. Beiträge zu der Konsultation können bis zum 30. April 2020 eingereicht werden.
    Further information on the BIC consultation
    Further information on the BBI JU programme

  • Die EU-Kommission hat eine weitere Konsultation zu Quantentechnologien veröffentlicht. Anders als bei der Konsultation im Februar 2020, bei dem es um Quantentechnologien für Raumfahrt-basierte Systeme ging, stehen nun Empfehlungen und Vorschläge für Prioritäten zur Forschung und Entwicklung für eine künftige Quantum Communication Infrastructure im Vordergrund. Abgabefrist für den Fragebogen ist der 30. April 2020.
    Further information


  • CONSULTATIONS IN MAY

  • Jedes Jahr erhalten 3,5 Millionen Menschen in der EU die Diagnose Krebs und 1,3 Millionen sterben daran. Lässt sich die derzeitige Tendenz nicht umkehren, könnte Krebs in der EU zur Todesursache Nummer eins werden. Am Weltkrebstag, 04. Februar 2020, hat die EU-Kommission daher zwei Konsultationen zu Krebs gestartet:
    - Die breite öffentliche Konsultation zu Krebs läuft bis zum 07. Mai 2020. Ziel ist es, EU-Bürgerinnen und -Bürgern sowie Interessenträgern Gelegenheit zu geben, sich einzubringen und dazu Stellung zu nehmen, wie das Thema in der EU am besten angegangen werden sollte. Die Ergebnisse sollen in einen europäischen Plan zur Krebsbekämpfung einfließen, der bis Ende 2020 vorliegen soll.
    - Darüber hinaus hat die EU-Kommission auch eine Konsultation zum Fahrplan für einen europäischen Plan zur Krebsbekämpfung eingeleitet, die bis zum 03. März 2020 geöffnet war.
    Auch Maßnahmen des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizon Europe (2021-2027), werden zum Plan beitragen. Bis zu fünf so genannte Missionen sollen darin umgesetzt werden, eine der fünf Missionen wird sich dem Thema Krebs widmen. Missionen sind ambitionierte, öffentlich sichtbare und fokussierte Initiativen mit dem Ziel, Lösungen für große gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten. Zum Start der Konsultation sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im EU-Parlament: "Wir alle haben Freunde, Kollegen oder Angehörige, die von der Krankheit betroffen sind oder waren. Wir alle haben uns traurig und hilflos gefühlt. Aber wir können etwas tun – jeder für sich und wir alle gemeinsam. Auf Ebene der Mitgliedstaaten und auf Ebene der Europäischen Union."
    Press release of the EU Commission
    Further information on the consultation

  • Als zentrale Maßnahme des "European Green Deal" hat die Europäische Kommission ihren Vorschlag für ein europäisches Klimagesetz vorgelegt, das Klimaneutralität in Europa bis 2050 zum Ziel hat. Im dritten Quartal 2020 soll zudem ein europäischer Klimapakt gestartet werden. Um Interessensgruppen und der breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, sich an der Ausgestaltung des Klimapakts zu beteiligen, hat die Kommission eine Konsultation gestartet, die bis zum 27. Mai 2020 geöffnet ist.
    Press release on the European Climate Law
    Further information on the consultationen on the European Climate Pact

  • Die Europäische Kommission hat zwei wesentliche Konzepte veröffentlicht, die eine globale Vorreiterrolle Europas als Vorbild für die Zukunft der Digitalisierung aufzeigen:
    - das Weißbuch zur Künstlichen Intelligenz (KI): Die EU-Kommission möchte die Weiterentwicklung der Künstlichen Intelligenz entlang der beiden Prinzipien "Exzellenz" und "Vertrauen" voranbringen und dabei auch kleinen und mittleren Unternehmen anhand neu geschaffener Anreize eine beschleunigte, wettbewerbsfördernde Teilhabe an KI-Lösungen ermöglichen. Mit Bezug zur "Exzellenz" wird eine neue öffentlich-private Partnerschaft für KI und Robotik angestrebt. Des Weiteren soll die Spezialisierung auf KI-Themen von mindestens einem digitalen Zentrum pro Mitgliedstaat vorangebracht werden und bestehende Exzellenzzentren für KI-Forschung eine weitere Stärkung und Vernetzung erfahren. Die Umsetzung des zweiten Aspektes "Vertrauen" erfolgt mittels klar zu definierender KI-Rechtsvorschriften, die besonders risikoreiche KI-Systeme in Bereichen wie Gesundheitswesen, Polizei und Verkehr regulieren sollen. Immer muss hierbei die Technologie im Dienste der Menschen stehen, unter Berücksichtigung hoher Standards bei Datenschutz und Privatsphäre sowie sorgfältiger Beachtung von Grund- und Verbraucherrechten.
    - die Europäische Datenstrategie: Die EU-Kommission beabsichtigt die Schaffung eines europäischen Daten-Binnenmarktes, der den Austausch bisher schon umfangreich vorhandener, hochwertiger Datensätze aus unterschiedlichen Branchen ermöglicht und auf gesellschaftliche Wohlstandsgewinne, auf wirtschaftliche Wettbewerbsvorteile sowie auf die Umsetzung des ökologischen Wandels abzielt. Im Gesundheitswesen sollen beispielsweise Forschungsaktivitäten sowie neue Diagnose- und Behandlungsverfahren im Rahmen eines europäischen Datenraums für Gesundheitsdaten besonders gefördert werden. Auch die Bereiche industrielle Fertigung, Mobilität und Grüner Deal bilden strategische Sektoren ab, in denen gemeinsame Datenräume geschaffen werden sollen. Grundsätzlich müssen sowohl Zugang und Weiterverwendung von Daten klar bzw. fair reguliert werden, als auch Investitionen in Standards und Infrastrukturen getätigt werden, die die Speicherung und Weiterverarbeitung von Daten ermöglichen.
    Zu beiden Konzepten wurden öffentliche Konsultationen eingerichtet, die noch bis zum 31. Mai 2020 geöffnet sind.
    Further information on the AI consultation
    Further information on the Data Strategy consultation


  • CONSULTATIONS IN JUNE

  • The Commission invites all stakeholders and citizens to submit views on the EU’s 2030 climate target and on the action and policy design necessary for deeper greenhouse gas emission reductions. As part of the European Green Deal, the Commission will put forward a comprehensive plan to increase the EU’s 2030 climate target of at least -40% greenhouse gas emission reductions to at least -50% and towards -55%, compared to 1990 emission levels. Revising the current 2030 target upwards is to put the EU on a more gradual pathway towards achieving its objective to become climate-neutral by 2050. Based on a comprehensive impact assessment and analysis of the national energy and climate plans, the plan aims to draw from the views, opinions and contributions by a broad range of stakeholders. The online consultation will be open until 23 June 2020.
    Further information




  • PERMANENT CALLS FOR EXPERTS

    Im europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizon 2020, werden die Anträge von unabhängigen Expertinnen und Experten in einem Peer-Review-Verfahren evaluiert. Sie können sich fortwährend als Expertin bzw. Experte im Funding & Tenders Portal der Europäischen Kommission registrieren. Aufgrund der Vielschichtigkeit des Programms werden nicht nur Expertinnen und Experten mit sehr unterschiedlichen fachlichen, institutionellen und beruflichen Hintergründen, sondern auch solche mit Überblick gesucht. Die Mitarbeit als Expertin und Experte erlaubt einen guten Einblick in die Abläufe der Evaluation und kann damit für die zukünftige eigene Antragstellung hilfreich sein.
    Ziel ist es zudem, jedes Panel mit mindestens 40 Prozent des im jeweiligen Fachbereich unterrepräsentierten Geschlechts zu besetzen. Da der Frauenanteil oft unter dieser Zielmarke liegt, sucht die Europäische Kommission ständig neue Expertinnen. Weitere Informationen dazu sowie einen Leitfaden für die erfolgreiche Registrierung finden Sie auf der Internetseite der Nationalen Kontaktstelle (NKS) Frauen in die EU-Forschung (FiF).

    Das Gemeinsame Unternehmen "Electronic Components and Systems for European Leadership" (ECSEL Joint Undertaking) ist die wichtigste europäische Förderinitiative für Mikroelektronik sowie smarte und cyber-physische Systeme. Grundlage für den Erfolg von ECSEL ist eine wissenschaftlich-technologische Exzellenz, die durch das Begutachtungsverfahren gesichert wird – sowohl in der Antragsphase als auch bei der Überwachung laufender Vorhaben und der Ex-post-Evaluierung des Forschungsprogramms. Begutachtungen finden jährlich statt, üblicherweise in den Monaten Mai und Oktober. ECSEL sucht aktuell Gutachter aus Deutschland, um eine regelmäßige Rotation und eine Ausgewogenheit der Herkunftsländer im Gutachterpool sicherstellen zu können. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt eine stärkere deutsche Präsenz unter den möglichen Gutachtern. Für die Tätigkeit als Fachgutachter bewerben Sie sich über das Teilnehmerportal des EU-Rahmenprogramms für Forschung und Innovation, Horizon 2020, in das ECSEL eingebunden ist. Achten Sie für eine Berücksichtigung bei ECSEL darauf, in Ihrem Experten-Profil unter "Programme Selection" der Weitergabe Ihrer Daten an die "Joint Technology Initiatives", zu denen ECSEL gehört, zuzustimmen. Die EU zahlt neben Reisekosten einen gewissen Tagessatz für die Gutachtertätigkeit. Die Tätigkeit als Gutachter kann zudem wertvolle Hinweise darauf geben, was einen erfolgreichen Antrag ausmacht und somit für eine eventuelle eigene Antragstellung relevant werden.
    Further information of the BMBF
    Register as an expert on the Participant Portal

    Das Europäische Innovations- und Technologieinstitut (EIT) sucht kontinuierlich nach externem Fachwissen, um das EIT-Innovationsmodell und die Innovationsgemeinschaften (KICs) zu evaluieren, zu überwachen und zu überprüfen. Die Expertinnen und Experten sollen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Unternehmen, Bildungseinrichtungen oder Forschungseinrichtungen mitbringen oder Erfahrung in der Integration von Unternehmen, Bildung und Forschung aufweisen ("Wissensdreieck-Integration"). Interessierte Personen können sich über die Seiten des EIT zur aktiven Mitarbeit bewerben.
    Further information

    Die "Partnership for Research in the Mediterranean Area" (PRIMA) ist eine öffentlich-öffentliche Partnerschaft von 19 EU-Mitgliedsstaaten, Mittelmeeranrainerländern und der EU-Kommission. Ziel der Maßnahme ist die Entwicklung innovativer Lösungen für die Wasser- und Lebensmittelversorgung im Mittelmeerraum. Für den Aufbau einer Expertendatenbank können sich interessierte Personen auf der Website von PRIMA registrieren. Das PRIMIA-Konsortium wird die Datenbank u.a. nutzen, um geeignete Evaluatorinnen und Evaluatoren für die PRIMA-Aufrufe zu identifizieren und auszuwählen.
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