Ausstellungen



  • Präparierte Natur. Was wissenschaftliche Objekte verschweigen.
    Eine Ausstellung des Seminars "Materialität des Wissens am Beispiel des Präparats"
    7. Oktober 2018 bis 31. März 2019

    Präparierte Natur 350Ein Tierskelett im Film, eine getrocknete Pflanze im Buch oder ein Schädel im Gemälde? Wenn wissen-schaftliche Objekte in neuen Zusammenhängen auf-treten, nehmen sie oft überraschende Rollen ein. Warum das so ist, zeigen Studierende des Kunstge-schichtlichen Seminars der Universität Göttingen in der Ausstellung „Präparierte Natur – Was wissen-schaftliche Objekte verschweigen“. Gemeinsam mit Dr. Margarete Vöhringer, Professorin für Materialität des Wissens, eröffneten sie die Ausstellung am Sonn-tag, 7. Oktober 2018, um 11 Uhr im Alten Auditori-um, Raum 0.111, Weender Landstraße 2.

    Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen naturwissen-schaftliche Präparate aus der Zoologie, der Human-biologie und der Botanik, die das Seminar zwei Se-mester lang untersucht hat. Dabei wurde deutlich, dass Tierskelette, Schädel, getrocknete Pflanzen, Ko-rallen und Muscheln nicht nur in den Wissenschaf-ten, sondern auch in Kunst, Literatur und Alltags-kultur mit Bedeutung aufgeladen werden. „Wenn Objekte in Büchern, Filmen oder bildender Kunst auftreten, rufen sie ganz unterschiedliche Assozi-ationen hervor, die auch auf die Wissenschaften zurückwirken“, erklärt Vöhringer. Aus diesem Grund präsentieren die Ausstellungsmacher die naturwissenschaftlichen Präparate auch in ihren verschie-denen kulturellen Formen. Ein Blick darauf lässt erahnen, was die Objekte verschweigen.


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