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Universität Göttingen

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Studien- und Prüfungsberatung
Philosophische Fakultät

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Informationen zum Fach



Studienaufbau



Vor dem Studium



Aufbauende/weiterführende Studiengänge

Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit (B.A.) (2-Fächer)


Name des Studienfachs: Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit (B.A.) (2-Fächer)
Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienbeginn: nur Wintersemester
Sprachanforderungen vor Studienbeginn: Nachweis des Kleinen Latinums

Zulassung zum Wintersemester 2014/15:

  • 1. Fachsemester: zulassungsfrei (Immatrikulation ohne vorherige Bewerbung)

  • 2. bis 6. Fachsemester: zulassungsfrei (Immatrikulation ohne vorherige Bewerbung)

  • Internationale Bewerber (Non-EU): zulassungsfrei (Bewerbung bei Studium International)



Darstellung des Studienfachs
Das Fach „Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit“ betreibt das Studium der lateinischen Literatur, die im Zeitraum von 500 bis 1800 n. Chr. entstanden ist. Es vermittelt den direkten Zugang zu der überwältigenden Menge und Vielfalt der Texte, die im Mittelalter, in der Renaissance und bis weit in die Neuzeit in lateinischer Sprache verfasst worden sind.

Da ein Großteil dieser Literatur in Handschriften und frühen Drucken vorliegt, leistet das Fach Pionierarbeit bei der Erschließung dieser Texte. Zur Ausbildung gehören daher neben dem Studium der Literatur und der Sprache auch die Handschriftenlehre (Kodikologie) und die Lehre von den historischen Schriftformen (Paläographie).

Auch für Nachbardisziplinen wie etwa die Geschichtswissenschaft sind die Kompetenzen, welche die Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit vermittelt, für einen selbstständigen wissenschaftlichen Umgang mit Quellen (Urkunden, Chroniken etc.) von zentraler Bedeutung.




Warum Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit in Göttingen?
Die Göttinger Abteilung für Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit bietet ihren Studierenden eine Ausbildung, in der sie vom Beginn des Studiums bis zur Promotion Teil eines persönlich und individuell geprägten Umfelds sind.

Von der Einführung in das Fach bis zur eigenständigen Forschung vermittelt die Göttinger Mediolatinistik mit


eine durchgängige und fundierte Ausbildung. Auf allen drei Qualifizierungsstufen ist der Einstieg in das Fach möglich.

Als einer der traditionsreichsten deutschen Standorte bietet die Lateinische Philologie des Mittelalters und der Neuzeit in Göttingen ein vielfältiges Lehrangebot.
Das allgemeine wissenschaftliche Umfeld in Göttingen und die Anbindung des Lehrstuhls an die Nachbarfächer eröffnen den Studierenden zudem auf einzigartige Weise Möglichkeiten, eigene Forschungsinteressen zu entwickeln und zu vertiefen: Das breite Studienangebot der Georgia Augusta, die Bibliotheken in und um Göttingen sowie die institutionelle Verankerung des Faches im Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeitforschung stellen einen idealen Raum dar, um Anregungen zu finden, ihnen nachzugehen, und in einen fachübergreifenden Dialog einzutreten.


    Forschungsschwerpunkte des Faches in Göttingen
  • Hoch- und spätmittelalterliche Literatur- und Bildungsgeschichte
  • Humanismus und Reformation in Deutschland
  • Gattungsgeschichte
  • Rhetorik
  • historische Kommunikation




Sprachanforderungen
Im Laufe des Studiums muss das Latinum nachgewiesen werden.


Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Fächern
Als weiteres Fach im Rahmen des 2-Fach-Bachelor-Studiengangs sind vor allem mediävistisch ausgerichtete Nachbarfächer geeignet (Philologien wie Germanistik, Anglistik oder Romanistik, weiterhin Geschichte, Philosophie u.a.); auch die Kombination mit Klassischer Philologie ist sinnvoll.


Studienaufbau
Nach einem Einführungsmodul, das zugleich Orientierungsmodul ist, sind weitere sechs thematisch unterschiedene Module erfolgreich abzuschließen; die Reihenfolge ist weit gehend freigestellt. Die Studierenden wählen die jeweils geeigneten Seminare, Übungen oder Vorlesungen aus dem Veranstaltungsangebot, bzw. verabreden mit dem Modulkoordinator die Erbringung von seminar-unabhängigen Studienleistungen, sog. „independent studies“, wo die Studienordnung dies vorsieht. Den Abschluss bildet die Bachelor-Arbeit, die nach Wahl in einem der beiden Fächer zu schreiben ist.

Über das Basis-Curriculum hinaus sind folgende Profile wählbar:
A) „Fachwissenschaftliche Vertiefung“: Neben dem grundlegenden Fachcurriculum werden weitere Module des eigenen Faches belegt. Ferner muss die B.A.-Arbeit in diesem Fach geschrieben werden.
B) „Berufsfeldbezogene Qualifikation“: Neben dem Fachstudium werden Veranstaltungen anderer Fächer belegt, die in Kombination mit den eigenen Fächern eine erhöhte berufliche Qualifikation versprechen.
C) „Studium Generale“: Neben dem Fachstudium können in bestimmtem Umfang Veranstaltungen anderer, frei zu wählender Fächer belegt werden.

Die kulturelle, literarische und sprachliche Kompetenz der Absolventinnen und Absolventen sichert vielfältige Möglichkeiten am Arbeitsmarkt: Außerschulische Bildungseinrichtungen, Verlage und journalistische Berufe kommen in Frage, insbesondere aber Bibliotheken, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen; auch die dringend benötigten Mitarbeiter für verschiedene DFG-Langzeitprojekte zur Handschriftenkatalogisierung können aus der Zahl der Absolventinnen und Absolventen rekrutiert werden. Schließlich kommen, bei entsprechender Fächerkombination, auch Museen, Archive und sonstige Dokumentationseinrichtungen in Frage.